Russischer VergeltungsschlagSchwere Explosionen erschüttern KiewSeit Monaten gab es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew keine Luftangriffe mehr. Nach der teilweisen Zerstörung der wichtigen Brücke auf der Krim antwortet Russland mit Raketenangriffen und nimmt unter anderem die ukrainische Hauptstadt ins Visier.10.10.2022
Russland will geheime AbstimmungUN-Vollversammlung berät zu AnnexionenMit überwältigender Mehrheit verurteilt die UN-Vollversammlung im März den Einmarsch Russlands in die Ukraine. Nun soll die Weltgemeinschaft erneut über das Handeln des Kremls befinden. Die Abstimmung über eine Resolution in New York wird auch als globaler Stimmungstest gesehen. Russland hofft offenbar auf Kriegsmüdigkeit.10.10.2022
Kontakt zu umstrittenem VereinFaeser will Chef von Cyber-Sicherheitsamt abberufenDer Chef des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Schönbohm, ist eng mit einem Verein verbunden, der wiederum Kontakte zu russischen Geheimdienstkreisen hat. Satiriker Jan Böhmermann macht den Skandal, der das Innenministerium schon länger beschäftigt, öffentlich. Schönbohm steht wohl vor der Ablösung. 09.10.2022
Der Kriegstag im ÜberblickPutin beschuldigt Ukraine wegen Krim-Brücke - Selenskyj geißelt Raketenangriff auf SaporischschjaDieser Sonntag ist vor allem der Tag danach: der Tag nach der Explosion auf der Krimbrücke. Putin beschuldigt nun den ukrainischen Geheimdienst. Die Brücke selbst wurde zwar stark beschädigt, doch Bahn- und Autoverkehr sind noch immer möglich. Außerdem schnürt Deutschland ein Winterpaket und ein renommierter Ökonom warnt Putin.09.10.2022
Taucher sollen Aufnahmen machenBundespolizei und Marine untersuchen Nord-Stream-LecksÜber eine Woche nach dem mutmaßlichen Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines ist das Ausmaß der Lecks und die genaue Ursache der Explosionen immer noch unklar. Eine Mission von Bundespolizei und deutscher Marine soll nun bei der "Gewinnung eines Lagebildes" helfen. 09.10.2022
"Es gibt keine Zweifel"Putin wirft Ukraine "Terror"-Anschlag auf Krim-Brücke vorDer Verkehr über die beschädigte Brücke auf die besetzte Krim läuft mit Einschränkungen bereits wieder. Welche politischen und militärischen Folgen der mutmaßliche Angriff hat, ist dagegen noch offen. Vor einer möglicherweise entscheidenden Sitzung seines nationalen Sicherheitsrats wählt Russlands Machthaber Putin starke Worte.09.10.2022
Jacken, Nahrung, ZelteDeutschland hilft Ukraine mit WinterpaketDass Deutschland die Ukraine so lange unterstützen wird, wie es nötig ist, hat Kanzler Scholz mehrfach gesagt - nun wird bekannt, wie das geplante Winterpaket für die dortigen Soldaten aussehen soll.09.10.2022
Fragen nach gezieltem AngriffWie kann man die Bahn vor Sabotage schützen?Drei Stunden lang steht die Bahn im Norden des Landes still. Wenig später ist klar: Die Störung ist das Ergebnis eines Sabotage-Aktes. Es scheint, als seien da Profis am Werk gewesen. Der Vorfall wirft weitere Fragen auf. 09.10.2022
Prestigeträchtiges ZielExplosion auf Krim-Brücke zeigt Putins SchwächeDie strategisch wichtige Krim-Brücke zu der von Russland annektierten Halbinsel war schon bei ihrem Bau ein von Präsident Putin betriebenes Herzensprojekt. Die Gefahr eines Anschlags darauf galt auch deshalb als groß. Die Explosion, die das symbolträchtige Bauwerk beschädigt, setzt den Kremlchef Putin weiter unter Druck. 09.10.2022
Feudale ParanoiaPutins Reich, das traurigste Land der WeltDie Tragik Russlands ist: Es könnte eines der lebenswertesten Länder auf der Erde sein, das friedlich mit China und den USA um die Wette konkurriert. Dann würden die Phantomschmerzen gefühlter Minderwertigkeit verschwinden. Aber davon ist es gerade Lichtjahre entfernt.09.10.2022Ein Kommentar von Thomas Schmoll