Atomdrohungen aus dem KremlRussischer Autor: Putin "nicht bereit, für eine Idee zu sterben"Wie weit geht Wladimir Putin? Der kremlkritische Schriftsteller Glukhovsky geht davon aus, dass Russlands Präsident selbst an seinem Leben hängt. Er sei "stets um seine Gesundheit besorgt und hat Angst vor Attentaten". Deshalb sei er "keineswegs so verrückt", einen Atomkrieg zu entfachen.19.10.2022
Armee "zunehmend dysfunktional"?London: Vier von fünf russischen Generälen entlassenDer Ukraine-Krieg hat offenbar desaströse Folgen für die russische Armee und für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Laut dem britischen Verteidigungsministerium mangelt es an "fähigen russischen Nachwuchsoffizieren", bei den Generäle herrscht alles andere als Kontinuität.19.10.2022
Wodka, Wein und "süße Briefe"Berlusconi: Bin wieder mit Putin in KontaktWie fest steht Italiens neue Regierung an der Seite der Ukraine? Eine heimlich aufgenommene Rede Berlusconis vor Parteikollegen sorgt für Irritationen. Darin sagt der 86-Jährige, er sei mit Putin im Austausch. Dieser habe ihn als "echten Freund" bezeichnet. Auch ein Geschenk habe ihm der Kremlchef geschickt.19.10.2022
Für Drohnen-SchulungenIranische Ausbilder sollen auf der Krim stationiert seinDass Russland mit Drohnen iranischer Bauart ukrainische Städte und Infrastruktur angreift, ist bekannt. Laut einem Medienbericht ist die Islamische Republik noch tiefer in den Konflikt verstrickt: Auf der Krim sollen demnach russische Soldaten von Ausbildern der iranischen Revolutionsgarden im Umgang mit den Waffen geschult werden. 19.10.2022
"Haben das Trennende übersehen"Klingbeil rechnet mit Russland-Politik der SPD ab"Wandel durch Annäherung" ist das Motto, unter dem die SPD-Kanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt eine Entspannungspolitik gegenüber den Staaten des Warschauer Pakts in die Wege leiten. Das Erbe der Ostpolitik wird für die Partei spätestens nach Russlands Angriff auf die Ukraine zur Belastung. SPD-Chef Klingbeil räumt Fehler ein und fordert eine Neuausrichtung. 19.10.2022
Vor allem rund um ChersonRussischer Ukraine-Kommandeur: "Lage ist angespannt"Wenig optimistisch äußert sich der russische Oberkommandeur über die Lage in der Ukraine. Diese sei derzeit "angespannt" - vor allem im Raum um die Großstadt Cherson könnten "schwierige Entscheidungen" bevorstehen. Dort würden ukrainische Truppen ihre Angriffe unentwegt fortsetzen.18.10.2022
"Risiken zu klagen sehr hoch"Russen können sich Mobilmachung kaum entziehenDie Teilmobilmachung in Russland sorgt für einen Exodus. Moskau versucht jeden verfügbaren Russen an die Front in der Ukraine zu schicken. Verweigern ist fast unmöglich. Wer nicht kämpfen will, dem drohen lange Haftstrafen.18.10.2022Von Caroline Amme
Drohnen für Russland aus IranDer gemeinsame Feind reicht, um den Verrat zu vergessenRussland und der Iran sind keine natürlichen Verbündeten - trotz enger Beziehungen seit 1989 konnte Teheran sich nie wirklich auf Moskau verlassen. Mittlerweile hat sich das Machtgefälle im russisch-iranischen Verhältnis gedreht: Die Waffen liefert nun der Iran.18.10.2022Von Hubertus Volmer
Kontakte zu umstrittenem VereinInnenministerin Faeser beruft BSI-Chef Schönbohm abBundesinnenministerin Nancy Faeser hat den Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, abberufen. Das teilt ein Sprecher ihres Ministeriums mit. Schönbohm stand wegen möglicherweise mangelnder Distanz zu russischen Geheimdienstkreisen in der Kritik.18.10.2022
Koordinierungsstelle gebildetFaeser will Schutz der Infrastruktur ausweitenNach den Schäden an den Nord-Stream-Pipelines und der mutmaßlichen Sabotage bei der Bahn richtet Innenministerin Faeser eine Koordinierungsstelle zum Schutz der kritischen Infrastruktur ein. Betreiber wichtiger Einrichtungen sollen für mögliche Angriffe sensibilisiert werden. 18.10.2022