Von Präsident Tokajews GnadenKasachstan hat einen neuen RegierungschefWenn es nach Präsident Tokajew geht, ist die Ordnung in Kasachstan wiederhergestellt. Nach tagelangen Unruhen wählt das Parlament des Landes den Kandidaten des Staatsoberhauptes an die Spitze der Regierung. Die Zahl der Festnahmen nähert sich indes der Marke von 10.000.11.01.2022
Rückendeckung aus PekingChina billigt Putins Kasachstan-MissionMit Militäreinheiten will Russlands Präsident Putin die Unruhen in Kasachstan im Keim erdrücken. In Peking findet das Vorgehen des Kremls Beifall. Man müsse verhindern, dass die "drei bösen Mächte" Chaos in dem Land verursachen, heißt es aus der Volksrepublik. 11.01.2022
Krisengespräch in GenfKaum Bewegung zwischen Russland und USADie Vize-Außenminister Russlands und der USA nennen die Gespräche zwar "schwierig", aber "offen" und "tiefgründig". Inhaltlich scheint sich jedoch wenig zwischen den Weltmächten zu bewegen, schon gar nicht in der Ukraine-Krise. Eine weitere Chance gibt es am Mittwoch.10.01.2022
"Bedenken übermittelt"Falsche Blauhelme in Kasachstan rütteln UN aufSie sind eines der bekanntesten Symbole der UN-Friedensmissionen: die Blauhelme der Soldaten. Dass diese nun auch von Militärangehörigen beim Einsatz gegen die Unruhen in Kasachstan getragen werden, sorgt bei den Vereinten Nationen für Unverständnis.10.01.2022
Expertin zu heftigen Protesten"In Kasachstan wird Friedhofsruhe herrschen"Nach der gewaltsamen Zerschlagung der Proteste in Kasachstan baut Präsident Tokajew seine Macht weiter aus. Die Folge sei allerdings bloß trügerische Ruhe, befürchtet Zentralasien-Expertin Beate Eschment. "So kann ein Staat auf Dauer nicht existieren".10.01.2022
Gewaltsame Unruhen in KasachstanPutin will "Farben-Revolution" verhindernEine Destabilisierung der politischen Systeme in Russlands Nachbarschaft will Wladimir Putin um jeden Preis verhindern: Der Kreml-Chef bespricht die Lage in Kasachstan mit verbündeten Staaten. Er sichert militärische Unterstützung zu, so lange es nötig ist.10.01.2022
Militärbündnis berät sichKasachstans Behörden melden 8000 FestnahmenWie geht es weiter in Kasachstan? Nach tagelangen, gewaltsamen Unruhen verhängt Präsident Tokajew eine landesweite Staatstrauer, um der vielen Toten zu gedenken. Und während die Behörden Tausende Festnahmen verkünden, plant der Kreml mit seinen Militärverbündeten die nächsten Schritte.10.01.2022
"Wir brauchen Waffen"Kiews Botschafter redet Ampel ins GewissenSeit Wochen zieht Moskau Truppen an der ukrainischen Grenze zusammen. Verteidigungswaffen, die Kiew im Kreis der NATO-Staaten bestellen will, dürfen aber nicht geliefert werden. Dafür macht der Botschafter Deutschland verantwortlich und verlangt von der Bundesregierung ein Umdenken. 10.01.2022
Neue Verhandlungsrunde in GenfUkraine bittet Deutschland um WaffenIn Genf sprechen Moskau und Washington über den Ukraine-Konflikt. Währenddessen fordert Kiew von Berlin die Lieferung von Waffen. Eine mögliche Invasion russischer Truppen solle damit so kostspielig wie möglich werden, heißt es von ukrainischer Seite. 10.01.2022
"Pistole am Kopf der Ukraine"USA verlangen von Moskau ersten SchrittMoskau und Washington sprechen in Genf über den russischen Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Noch bevor am Abend die ersten Hände geschüttelt werden, stellt US-Außenminister Blinken klar, dass der Kreml zuerst für Deeskalation sorgen soll. Mit einer Pistole am Kopf der Ukraine werde es keinen Durchbruch geben.09.01.2022