Auf Fahndungsliste gesetztRussische Justiz geht auch gegen Nawalnys Bruder vorKaum etwas, so scheint es, kann den Zorn im Kreml abschwächen. Putins schärfster Kritiker, Alexej Nawalny, sitzt bereits in einem Straflager, seine Mitstreiter sind auf eine sogenannte Terroristenliste gesetzt worden. Nun fahndet die Justiz auch noch nach Nawalnys Bruder Oleg.26.01.2022
Bei Unterstützung von InvasionUSA drohen Belarus mit VergeltungBei einem Einmarsch in die Ukraine könnte Russland womöglich auch das benachbarte Belarus einbinden. Die Verbündeten halten derzeit an der Grenze ein gemeinsames Militärmanöver ab. Im Westen sieht man das mit Sorge, die USA senden unmissverständliche Signale an die Lukaschenko-Regierung.26.01.2022
"Regelungslücke in Deutschland" RWE-Chef fordert staatliche Erdgas-ReserveMoskaus Aggression gegen die Ukraine lässt Deutschland die eigene Erpressbarkeit bei Erdgaslieferungen spüren. RWE-Chef Krebber hat viele Ideen, um die Abhängigkeit zu mildern. Vor allem verlangt er eine staatliche Reserve. Wirtschaftsminister Habeck denkt ähnlich. 25.01.2022
Energiestreit im UkrainekonfliktVerzicht auf russisches Gas kann teuer werdenFalls Russland in die Ukraine einmarschiert, behält sich Berlin die Möglichkeit vor, die Pipeline Nord Stream 2 nicht ans Netz zu bringen. Wenn der Kreml aber als Konsequenz die Gas-Lieferungen nach Deutschland stoppt, müsste der Bund tief in die Tasche greifen, sagt ein Gewerkschaftschef.25.01.2022
"Unfreundlich gegen die Ukraine"Klitschko stellt Deutschland übles Zeugnis ausIn schwereren Zeiten stellt sich heraus, ob man wirklich gute Freunde hat. Die Ukraine fürchtet einen Angriff Russlands. Doch mit der Unterstützung aus Deutschland ist man in Kiew alles andere als zufrieden. Bürgermeister Klitschko liest der Ampel-Regierung bei RTL und ntv die Leviten. 25.01.2022
Stiftung ist bereits verbotenRussland stuft Nawalny als Terroristen einSeit rund einem Jahr befindet sich der prominente Kreml-Kritiker Alexej Nawalny in einem Strafgefangenenlager. Die russische Regierung setzt ihn und weitere Mitstreiter nun auf die offizielle Terroristenliste, auf der auch extremistische Organisationen wie die Taliban stehen. 25.01.2022
Kein Zugriff auf Online-DiensteCyberangriff auf Kanadas AußenministeriumJeden Tag ist die kanadische Regierung Cyber-Bedrohungen ausgesetzt. Ein Angriff auf das Außenministerium in der vergangenen Woche ist dabei überaus erfolgreich. Noch Tage später können Diplomaten auf bestimmte Dienste nicht zugreifen.25.01.2022
Krisentreffen zu RusslandUSA und EU fordern "Schritte der Deeskalation"Angesichts der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt folgt ein Krisentreffen auf das nächste. Die USA sowie mehrere europäische Staaten warnen Russland vor schwerwiegenden Konsequenzen bei einem Angriff auf die Ukraine. Derweil sorgt die mögliche Abreise von Diplomatenfamilien für weitere Verstimmungen zwischen Berlin und Kiew. 25.01.2022
Kreml bereit zu Normandie-FormatMacron will Putin gewaltlosen Weg weisenFrankreichs Präsident kann einen diplomatischen Coup verkünden: Trotz langer Gegenwehr ist Moskau nun einverstanden, die Ukraine-Krise im Normandie-Format weiter zu besprechen. Macron werde Putin einen Weg der Deeskalation aufzeigen, heißt es selbstbewusst aus Paris.24.01.2022
Ukraine-KonfliktUSA versetzen 8500 Soldaten in erhöhte BereitschaftNoch gibt es keine Entscheidung über eine Verlegung von US-Truppen nach Europa. Doch wegen des schwelenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland reagiert das US-Verteidigungsministerium und versetzt für eine "Bandbreite von Eventualitäten" mehrere Tausend Soldaten in erhöhte Bereitschaft.24.01.2022