Im Interview zu Nord Stream 2Scholz räumt Acht-Jahres-Versäumnis einDeutschland hätte sich schon während des Krim-Konflikts unabhängig von russischem Gas machen müssen, wie Kanzler Scholz mittlerweile sagt. Gegen einen persönlichen Vorwurf verteidigt er sich - in Hinsicht auf frühere Gespräche mit seiner Parteikollegin Schwesig beruft er sich auf Vertraulichkeit.22.04.2022
Harsche Kritik an WimbledonZverev versteht Ausschluss russischer Profis nichtDer Tennis-Klassiker in Wimbledon verbietet Profis aus Russland und Belarus die Teilnahme. Das stößt jedoch nicht nur auf Verständnis. Deutschlands Nummer Eins, Alexander Zverev, hält den Schritt für ungeeignet - nicht nur, weil einer seiner besten Freunde davon betroffen ist.22.04.2022
Im März entführter BürgermeisterFedorow spricht Deutschland Führungsrolle abDer nach der russischen Eroberung von Melitopol kurzzeitig entführte Bürgermeister der Stadt, Iwan Fedorow, sieht Deutschland derzeit nicht als führend unter den Ukraine-Unterstützern. Er unterscheidet bei ntv aber zwischen der deutschen Bevölkerung und der Bundesregierung.22.04.2022
Russisches Militär erklärt ZielArmee will Donbass und Südukraine komplett erobernZum ersten Mal sagt ein Vertreter der russischen Militärführung, dass seine Armee versucht, neben dem gesamten Donbass auch den Süden der Ukraine unter Kontrolle zu bringen. Der Kremlsprecher äußert sich hierzu hingegen ausweichend.22.04.2022
"Das ärgert mich"Scholz lehnt Aufarbeitung von Russlandpolitik abIn der Debatte um eine Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine steht Bundeskanzler Scholz seit Tagen in der Kritik. Auch seine Partei bekommt wegen der früheren Russlandpolitik ihr Fett weg. Scholz wehrt sich nun entschieden gegen Kritik am außenpolitischen Kurs der SPD. Erneut äußert er sich zu Waffenlieferungen.22.04.2022
"300 Euro genügen nicht"Ökonomen fordern Energiepauschale für RentnerDie Rufe nach Auszahlung der Energiepauschale auch an Rentner werden lauter. Top-Ökonomen verlangen dies nun ebenfalls. Angesichts der steigenden Energiepreise müsse die Entlastung allen zugutekommen - und erhöht werden, sagt etwa DIW-Chef Fratzscher.22.04.2022
"Etwa 20.000 Einwohner getötet"Hunderte Massengräber bei Mariupol befürchtetBei einem Dorf in der Nähe von Mariupol sollen nach ukrainischen Angaben bis zu 9000 Kriegsopfer in einer Massengrabanlage verscharrt liegen. Der Bürgermeister der hart umkämpften Stadt schätzt, dass russische Soldaten inzwischen mindestens 20.000 Einwohner getötet haben.22.04.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickBis zu 9000 Leichen in Massengräbern bei Mariupol vermutet - Russen erobern 42 OrteSatellitenbilder sollen Massengräber mit bis zu 9000 Leichen in Manhusch bei Mariupol zeigen. Russische Einheiten erobern indes in 24 Stunden 42 Orte im Donbass. Russland lehnt eine Feuerpause über die orthodoxen Osterfeiertage ab.22.04.2022
Nach Vorbild der Krim-HalbinselSelenskyi warnt vor russischem ReferendumBereits Anfang März beschuldigt Präsident Selenskyj Russland, weitere Annexionen nach dem Vorbild der 2014 annektierten Krim-Halbinsel vornehmen zu wollen. Nun warnt er die Bewohner besetzter Gebiete abermals, persönliche Daten preiszugeben - es ginge nicht darum, "eine Volkszählung durchzuführen".22.04.2022
Auch Chemiefabrik in FlammenBrand zerstört russisches ForschungsinstitutIn einem militärischen Forschungsinstitut zur Raketenforschung bei Moskau bricht ein Feuer aus. Mindestens sieben Menschen kommen dabei ums Leben. Die Nachrichtenagentur Tass spricht von einem Kabelbrand und meldet ein weiteres Feuer: in einer Chemiefabrik.21.04.2022