Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine fordert Mehrfachraketenwerfer - schwere Kämpfe um Sjewjerodonezk Im Krieg gegen die russischen Invasionstruppen drängt die Ukraine auf die Lieferung von Mehrfachraketenwerfern und Antischiffsraketen. Damit ließe sich auch die Blockade ukrainischer Häfen durchbrechen. Erneut kam es in der Nacht nach ukrainischen Angaben zu Toten und Verletzten bei russischen Angriffen.29.05.2022
Russen kontrollieren KnotenpunktLondon: Einnahme von Lyman dürfte Vormarsch erleichternNach den prorussischen Separatisten vermeldet nun auch das russische Militär die Einnahme des Verkehrsknotenpunkts Lyman in der Ostukraine. Das dürfte die Verteidigung des Donbass für die ukrainische Armee zusätzlich erschweren. Präsident Selenskyi spricht von einer "sehr, sehr schwierigen Lage".28.05.2022
Abhängigkeit von GaslieferungenBDI-Chef: Nicht gesamte Russland-Politik war falschWelche Verantwortung trägt die Wirtschaft für die deutsche Russland-Politik? Der Chef des Industrieverbands BDI verweist auf einen Wettbewerbsvorteil durch günstiges Gas aus Sibirien. Dieser habe zwar abhängig gemacht. Allerdings sei das aus damaliger Sicht vertretbar gewesen.28.05.2022
Krieg spaltet die GläubigenUkrainisch-orthodoxe Kirche sagt sich von Moskau losWas die Zahl der Gemeinden betrifft, ist die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats die größte Kirche der Ukraine. Umso einschneidender ist ihre Entscheidung, die Verbindungen nach Russland zu kappen. Der Grund: Man sei uneins mit dem Patriarchen Kirill, der weiterhin fest an der Seite Putins steht.28.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine erwägt Rückzug aus Sjewjerodonezk - Selenskyj macht Armee MutDer ukrainische Präsident Selenskyj versichert: "Der Donbass wird ukrainisch sein!" Doch die russischen Truppen sind auf dem Vormarsch. Kremlgegner Chodorkowski fordert mehr und vor allem schwere Waffen für Kiew. Bislang russlandtreue Christen in der Ukraine sagen sich von Moskau los.28.05.2022
Rekordeinnahmen aus ExportRussland will Öl- und Gasmilliarden für Krieg ausgebenMit Sanktionen will der Westen Russland finanziell schaden, auch um dessen Kriegsführung in der Ukraine zu erschweren. Wegen der hohen Energiepreise fließt jedoch so viel Geld wie nie in die Kassen des Kreml. Die Milliarden sollen ausdrücklich auch fürs Militär ausgegeben werden. 28.05.2022
Zwei Briten und ein MarokkanerSeparatisten drohen mit Tötung gefangener AusländerKriegsgefangene stehen unter besonderem Schutz. Russland und die prorussischen Separatisten in der Ostukraine gewähren aber nicht allen ihren Gefangenen diesen Status. Unter anderem drei Ausländern, die für die Ukraine gekämpft haben, droht die Hinrichtung. 27.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussische Truppen erobern Lyman - Berlin unterstützt Kiew beim WiederaufbauDie heftigsten Kämpfe toben momentan im Osten der Ukraine. Prorussische Separatisten verkünden die Einnahme der Stadt Lyman im Donbass. Bundesentwicklungsministerin Schulze besucht den Kiewer Vorort Borodjanka und verspricht den Menschen zivile Hilfe aus Deutschland.27.05.2022
Foto unterm Teppich gefundenUkrainer spüren Russen dank Selfie aufWährend sie versuchen Kiew zu erobern, brechen russische Soldaten in Wohnungen ein und plündern sie - einer hinterließ dabei ein Selfie und konnte damit identifiziert werden.27.05.2022
"Verlangen sofortigen Rückzug"Zwei russische Regional-Abgeordnete fordern KriegsendeWer den Ukraine-Krieg öffentlich kritisiert, muss in Russland mit Geld- und Freiheitsstrafen rechnen. Zwei russische Lokalpolitiker der östlichen Region Primorje wagen es dennoch, den Stopp der Invasion zu fordern. Die Reaktion ihres Fraktionsvorsitzenden folgt prompt.27.05.2022