Gefahr im Roten MeerReederei CMA hebt Preise für Container drastisch anDie Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe im Roten Meer stören nicht nur den Seeverkehr. Inzwischen treiben sie auch die Preise für den Containertransport in die Höhe. Die französische Reederei CMA veranschlagt einen heftigen Aufschlag von 100 Prozent.02.01.2024
Manöver nach US-EinsatzIranisches Kriegsschiff fährt ins Rote Meer ein Seit einigen Wochen greifen jemenitische Huthi-Rebellen scheinbar wahllos Handelsschiffe im Roten Meer an. Am Samstag versenkt die US-Marine mehrere Huthi-Boote bei einem weiteren Angriffsversuch. Tags darauf entsendet der Iran ein Kriegsschiff in die Region. 01.01.2024
US-Helikopter versenkt AngreiferGroßreederei setzt Fahrten durchs Rote Meer wieder ausDas zu Hilfe gerufene US-Militär kann den Angriff der Huthi-Miliz auf den Frachter "Hangzhou" im Roten Meer abwehren. Mehrere Boote werden versenkt. Doch die Großreederei Maersk will mit ihren Schiffen die für den Welthandel wichtige Wasserstraße zunächst wieder meiden. 31.12.2023
Kampfflugzeuge im EinsatzUS-Armee schießt Huthi-Raketen und Drohnen abDie Huthi-Rebellen intensivieren ihre Angriffe im Roten Meer. Innerhalb von zehn Stunden holt die US-Armee zwölf Kamikazedrohnen vom Himmel, das ist aber noch lange nicht alles. Die Huthis bekennen sich zudem zum Angriff auf ein weiteres Handelsschiff. 27.12.2023
Notrufe von weiteren SchiffenUSA: Frachter durch iranische Drohne getroffenIm Indischen Ozean und im Roten Meer werden weiter Angriffe auf zivile Schiffe verübt. Die USA bestätigen einen Treffer auf den Frachter "Chem Pluto" und machen den Iran dafür verantwortlich. Auch von weiteren Schiffen gibt es am Wochenende Notrufe.24.12.2023
Hilfe mit Schiffen und PersonalMilitärallianz für das Rote Meer wächst weiterDie USA schmieden weiterhin an ihrer Militärkoalition für den Schutz des Schiffsverkehrs im Roten Meer - mit Erfolg. Auch Griechenland und Australien wollen sich daran beteiligen. Deutschland ist noch nicht ganz so weit. 22.12.2023
Gefährliche Suezkanal-PassageIkea fürchtet Lieferverzögerungen wegen Huthi-AngriffenWegen der Angriffe der Huthi-Rebellen schicken viele Reedereien ihre Frachter derzeit lieber um das Horn von Afrika als durch den Suezkanal. Ein tagelanger Umweg, der sich bald auch im Handel bemerkbar machen könnte. Der schwedische Möbelkonzern Ikea warnt jedenfalls schon jetzt vor eingeschränkten Verfügbarkeiten. 22.12.2023
Vom Roten Meer gen SingapurHapag-Lloyd-Schiffe nehmen RiesenumwegeDer Schiffsverkehr durch das Rote Meer ist durch Angriffe der Huthi-Rebellen stark beeinträchtigt. Während mehrere Länder sich anschicken, mit einer Militärallianz vor Ort Präsenz zu zeigen, schickt die deutsche Reederei Hapag-Lloyd alle ihre bis zum Jahreswechsel betroffenen Schiffe auf andere Strecken.21.12.2023
Geopolitik im Nahen Osten"Jemen ist militärische Spielweise für Riad und die VAE"Die für den Welthandel relevante Meerenge Bab-el-Mandeb macht den Jemen zu einem geostrategisch wichtigen Land. Das erkennen auch arabische Großmächte und erproben ihre militärischen Fähigkeiten im Jemen - auf Kosten der Zivilbevölkerung.21.12.2023Von Andrea Sellmann und Mary Abdelaziz-Ditzow
Sprecher dementiert BerichteBundeswehr sieht sich für Einsatz im Roten Meer gerüstetDeutschland prüft eine Teilnahme am Schutz des Frachtverkehrs im Roten Meer vor Angriffen der Huthis. Berichte über mangelnde Kapazitäten bei der Bundeswehr dementiert das Verteidigungsministerium - und nennt gleich zwei Schiffe, die zum Einsatz kommen könnten.20.12.2023