Krank zu Hause statt EntlassungRechter KSK-Offizier bleibt in BundeswehrEin Offizier des Kommandos Spezialkräfte mit rechter Gesinnung bereitet der Bundeswehr Probleme. Eigentlich soll er längst entlassen sein. Die Null-Toleranz-Linie gegen Rechtsextremisten innerhalb der Truppe scheitert jedoch an juristischen Hürden.25.08.2020
Gedenken an Anschlags-OpferHanau: Hinterbliebene fordern AufklärungAm 19. Februar erschießt ein Mann neun Menschen mit ausländischen Wurzeln. Ein halbes Jahr später rufen die Familien der Opfer dazu auf, gegen Rassismus einzutreten. Wegen Corona-Beschränkungen dürfen nur 249 Teilnehmer zur Kundgebung kommen, eine Demo wurde kurzfristig abgesagt.22.08.2020
Nach Kalbitz geht auch PasemannAfD wirft nächsten Rechtsaußen-Mann rausNach dem Parteiausschluss des Brandenburger Rechtsextremen Kalbitz wirft die AfD den nächsten umstrittenen Rechtspolitiker raus: Der Bundestagsabgeordnete und frühere Schatzmeister Pasemann muss die Partei verlassen.19.08.2020
Befragung im Lübcke-ProzessAngeklagter will keine Mitwisser kennenIm Prozess um den Mord an Walter Lübcke befragen die Nebenkläger ausführlich den Angeklagten. Dabei geht es auch um die Frage, ob hinter der Tat eine Art Netzwerk steht. Zudem rückt der Mitangeklagte zunehmend in den Fokus.19.08.2020
"Versierte Täter im Netz"Anwältin zweifelt an "NSU 2.0"-AufklärungDie deutsche Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz gehört selbst zu den Betroffenen. 2018 bekommt sie als erste ein rechtsextremes Drohschreiben des sogenannten "NSU 2.0". Sie selbst rechnet allerdings nicht damit, dass ein Täter in dem Fall gefunden werden kann. 19.08.2020
Sechs Monate nach Anschlag Angehörige brauchen Hilfe in HanauDer rassistische Anschlag von Hanau hinterlässt traumatisierte Angehörige, die wegen der Corona-Pandemie kaum auf psychotherapeutische Hilfe zurückgreifen und kaum einen Alltag führen können. Knapp ein halbes Jahr später fordern Angehörige nun endlich Antworten von Behörden.16.08.2020
Mehr als 6000 Euro monatlichKalbitz: kein Amt, aber volle BezügeAndreas Kalbitz ist seit Anfang August nicht mehr Fraktionsvorsitzender der AfD in Brandenburg. Dennoch erhält er weiter die vollen Bezüge. Neben Diät und Versorgungsbezügen bekommt er auch die Zulage für das Amt, das er gar nicht mehr ausführt: mehr als 6000 Euro.12.08.2020
Lagebild des VerfassungsschutzesAntisemitische Elemente bei AfD-"Flügel"Knapp 85 Prozent der antisemitischen Gewalttaten haben hierzulande einen rechtsextremistischen Hintergrund. Dabei ist das rechte Lager in der Bewertung, ob Israel ein Existenzrecht hat oder nicht, gespalten. Vertreter des inzwischen aufgelösten "Flügels" der AfD haben eine klare Meinung.10.08.2020
"Grenzen verschieben sich"Haldenwang: Neue Formen des AntisemitismusLatent war der Antisemitismus immer da, sagt Verfassungsschutzchef Haldenwang. Doch nun werde der Hass zunehmend salonfähiger. Gerade deswegen dürfe der Staat nie davor zurückweichen, das Tragen einer Kippa zu ermöglichen.07.08.2020
Abschirmdienst ermitteltKSK-Offizier soll Antisemit seinEine mit rechtsextremen Soldaten durchsetzte Kompanie des Kommandos Spezialkräfte ist bereits aufgelöst worden - doch damit scheinen noch nicht alle Probleme gelöst zu sein. Ein KSK-Offizier soll sich besonders antisemitisch geäußert haben. Nun wird gegen ihn ermittelt.07.08.2020