Aus der Schmoll-EckeSoso, "Kameltreiber" darf man also sagenWenn man in Berlin-Kreuzberg mehrfach gefragt wird, ob man "was braucht", ist das Motiv nicht unbedingt Hilfsbereitschaft oder Nächstenliebe. Unser Kolumnist hat es erlebt und sich Gedanken gemacht: über Rassismus und den Unterschied zwischen Moor und Mohr.07.08.2021Eine Kolumne von Thomas Schmoll
"Judas and the Black Messiah"Wenn Worte die Welt entzündenWie viel Leid soll ein Mensch ertragen, bis er sich wehren darf? Wann ist der Punkt erreicht, an dem er sich seinen Unterdrückern entgegenstellen muss? Der Film "Judas and the Black Messiah" gibt darauf unbequeme Antworten.06.08.2021Von Ronny Rüsch
35 Millionen Euro für ProjekteBund fördert Forschung zu AntisemitismusAntisemitismus ist in der Öffentlichkeit wieder sehr präsent, nicht zuletzt auf Querdenken-Protesten sind antijüdische Ressentiments immer wieder zu hören. Die Bundesregierung will gegensteuern. Sie investiert 35 Millionen Euro, um die Ursprünge des Antisemitismus zu erforschen.04.08.2021
Rassismus-Eklat in den 1970ernNeuseeland entschuldigt sich für RazzienIn den 1970er-Jahren geht die Polizei in Neuseeland besonders hart gegen nichtweiße Menschen vor, deren Aufenthaltserlaubnisse abgelaufen waren. Nun entschuldigt sich die Regierung für die rassistischen Morgengrauen-Razzien.01.08.2021
Ein rassistisches Verbrechen?Kurdische Familie wird in der Türkei getötetAngreifer dringen in ein Haus in Konya ein und töten dort sieben Mitglieder einer kurdischen Familie. Während sich Menschenrechtler darüber einig sind, dass es sich um ein rassistisches Verbrechen handelt, bestreitet das die Regierung in Ankara aufs Schärfste und verweist auf eine langjährige Familienfehde. 31.07.2021
BGH: Nutzer vorher anhörenFacebook darf Konten nicht einfach sperrenZwei Nutzer äußern sich bei Facebook verächtlich über Muslime und Zugewanderte. Das Unternehmen sperrt die beiden und löscht deren Konten. Doch der Bundesgerichtshof urteilt nun, dass das Netzwerk sie vorher anhören muss - und die Beiträge wieder freischalten.29.07.2021
Späte Reaktion des DOSBMosters Abzug erfolgt erst auf Druck des IOCNur zögerlich reagiert der Deutsche Olympische Sportbund auf die rassistischen Äußerungen des Rad-Sportdirektors Patrick Moster. Dass er Japan verlassen muss, liegt offenbar maßgeblich daran, dass sich das IOC - anders als DOSB-Boss Alfons Hörmann - nicht mit der halbgaren Entschuldigung abfinden wollte.29.07.2021
"Kein Kamelrennen in Olympia"Algerischer Radsportler reagiert auf MosterAzzedine Lagab ist der algerische Fahrer, den der deutsche Sportdirektor Patrick Moster beim olympischen Einzelzeitfahren rassistisch beleidigt. Nach dem Eklat äußert sich der Sportler auf Twitter. Aus der deutschen Radsportszene findet Rick Zabel deutliche Worte. 29.07.2021
Sportdirektor ist nicht tragbar"Kameltreiber"-Coach nutzt Trumps Sklaven-AusredePatrick Moster macht's wie Donald Trump: Erst teilt der Rad-Sportdirektor rassistisch aus, dann liefert er eine "Entschuldigung", die sich eines Trugschlusses bedient. Der DOSB lässt Moster im Amt - und wieder zeigt Deutschland einen mangelhaften Umgang mit Rassismus-Debatten.28.07.2021Ein Kommentar von David Bedürftig
CDU-Ministerin zu N-Wort-DebatteBaerbock soll Namen der Schule nennenAusgerechnet Annalena Baerbock zitiert das N-Wort, als sie von einem rassistischen Vorfall in einer Schule erzählt. Wie gingen Schule und Behörden in Schleswig-Holstein damit um? Bildungsministerin Prien fordert Aufklärung und spricht von einem "Schlag ins Gesicht" für Hunderttausende Lehrer.27.07.2021