Scholz eckt in Prag anEU-Partner wettern gegen "Doppelwumms"In Deutschland soll der große Energiepreis-Abwehrschirm, inoffiziell schlicht der "Doppelwumms", den Menschen horrende Gasrechnungen ersparen. Bei den EU-Partnern scheint er dagegen der Schrecken selbst zu sein. Beim Gipfel in Prag muss sich Kanzler Scholz einiges anhören.07.10.2022
Streit um GaspreisdeckelPolen beklagt "Diktat Deutschlands" bei EnergieEine Gaspreisbremse auf EU-Ebene birgt nach Ansicht der Bundesregierung Gefahren für die Versorgung - auf nationaler Ebene jedoch nicht. Regierungschefs mehrerer EU-Staaten kritisieren diese Haltung. Sie werfen Deutschland vor, den Wettbewerb im gemeinsamen Binnenmarkt zu verzerren.06.10.2022
Internet-Satire verstört RussenTschechen witzeln über Annexion KaliningradsEine Internet-Satire zur Annexion der russischen Enklave Kaliningrad durch Tschechien stellt derzeit den russischen Sinn für Humor auf eine harte Probe. Witzbolde imaginieren nach dem Blitzreferendum sogar eine Pipeline Beer Stream II, die das Gebiet von Prag aus mit Alkohol versorgt. 05.10.2022
Thema ist "abgeschlossen"Baerbock weist Polens Reparationsforderung zurück1,3 Billionen Euro will Polen als Reparation für Weltkriegs-Schäden von Deutschland beanspruchen. Außenministerin Baerbock erteilt der Forderung eine Absage: Diese Frage habe man schon beim Aufbau der EU "rechtlich geklärt". Das will Polen jedoch nicht auf sich sitzen lassen.04.10.2022
Vor Gespräch zu ReparationenBaerbock in Polen: "Wir werden für euch da sein"Die deutsche Außenministerin verbringt den Tag der Deutschen Einheit in Warschau. Baerbock spricht von einer "Herzensfreundschaft" zwischen Deutschen und Polen. Beim morgigen Treffen mit ihrem polnischen Amtskollegen könnte die Atmosphäre angesichts der jüngsten Reparationsforderungen allerdings frostiger werden. 03.10.2022
Diplomatische Note an BerlinPolen empfängt Baerbock mit ReparationsforderungAußenministerin Baerbock reist heute nach Polen, die PiS-Regierung schickt ihr schon mal vorab einen Willkommensgruß. In einer diplomatischen Note bekräftigt das Nachbarland offiziell die Forderung nach Weltkriegsreparationen.03.10.2022
Salzgehalt zu hochBehörden: Algenblüte sorgte für Fischsterben in der OderDie deutsche Seite hat einen Tag nach den Behörden in Polen ihren Bericht zum Fischsterben in der Oder vorgelegt. Grund für die Katastrophe sei der Salzgehalt in dem Fluss gewesen, der eigentlich eher für Brackwasser typisch sei. Die Ursache könnte aber nur Polen ermitteln.30.09.2022
"Wollen Ursache vertuschen"Polen blockiert Aufklärung von Oder-FischsterbenNoch immer ist unklar, wer für den Tod von Millionen Fischen in der Oder verantwortlich ist. Die schleppenden Ermittlungen haben offenbar einen Grund: Die polnische Regierung mauert. Das sagt zumindest die deutsche Seite der Untersuchungskommission. Die Linken sehen darin ein Schuldeingeständnis.30.09.2022
"Giftalgen töteten Oder-Fische"Polen verneint Industrie-Abwässer als UrsacheDass giftige Algen für das massenhafte Fischsterben in der Oder verantwortlich sind, vermuten Wissenschaftler früh. Strittig bleibt, ob illegale Fabrik-Einleitungen auch eine Rolle spielten. In einem ersten Untersuchungsbericht kommen die polnischen Behörden zu einem negativen Ergebnis. 29.09.2022
Bergbauindustrie unter VerdachtGreenpeace sieht Schuld an Fischsterben bei PolenAuf der Suche nach Ursachen für das gewaltige Fischsterben in der Oder sieht Greenpeace die polnische Bergbauindustrie in der Verantwortung. Im Abwasser mehrerer Bergwerke seien stark erhöhte Salzwerte entdeckt worden, berichtet die Organisation und betont: "Diese Umweltkatastrophe war vermeidbar."29.09.2022