Schlampig argumentiert?Greenpeace attackiert TÜV-Süd-Gutachten zu AKW-LaufzeitSeit Monaten wird über eine Laufzeitverlängerung von deutschen Atomkraftwerken debattiert - die Befürworter argumentieren häufig mit einem Gutachten des TÜV Süd. Eine Anwaltskanzlei hat sich das im Auftrag von Greenpeace genauer angesehen und erhebt nun schwere Vorwürfe.29.07.2022
Eine Frage der FinanzierungWie geht es mit dem 9-Euro-Ticket weiter?Verkehrsminister Wissing nennt das 9-Euro-Ticket einen "fulminanten Erfolg". Nichtsdestotrotz lehnt der FDP-Politiker eine Fortsetzung des Billigfahrscheins ab. Dazu, wie es mit der Monatskarte weitergehen könnte, gibt es viele Vorschläge. Teuer wird es so oder so.26.07.2022Von Sebastian Schneider
Umweltorganisationen entsetztJapan darf Fukushima-Abwasser ins Meer leitenNach langem Hin und Her bekommt Japan grünes Licht: Rund eine Million Tonnen Abwasser aus dem Fukushima-AKW dürfen über mehrere Jahre in den Pazifik entsorgt werden. Das Wasser werde größtenteils von Radioaktivität befreit und sei sicher, heißt es. Umweltschützer reagieren bestürzt.22.07.2022
Gefahr nach russischer BesatzungGreenpeace vermutet höhere Strahlung in TschernobylEnde Februar beziehen russische Einheiten zeitweilig Stellung in der Sperrzone um die Atomruine Tschernobyl. Dabei hätten sie unter anderem radioaktiv verstrahlte Erde freigelegt, warnt Greenpeace. Die damit verbundenen Gefahren habe die Internationale Atomenergiebehörde bisher verharmlost.20.07.2022
Beschlossene EU-TaxonomieGreenpeace droht mit Klage gegen "grüne" AKWsUmweltverbände kritisieren die Entscheidung des EU-Parlaments, Gas- und Atomenergie als "nachhaltige" Energieträger einzustufen scharf. Greenpeace geht noch einen Schritt weiter und droht mit einer Klage, sollte dies umgesetzt werden. Andere Verbände fordern eine Reaktion der Bundesregierung. 06.07.2022
"Widerstand gegen Reformen"Amnesty kritisiert Rückschritte für Arbeiter in KatarLange gelten die Arbeitsbedingungen für Migranten in Katar als katastrophal - bis die Regierung in dem Emirat Reformen umsetzt. Nun spricht Amnesty International jedoch von einem "Nachlassen des Reformfortschrittes". Verletzungen des Arbeitsrechts blieben in aller Regel ohne Konsequenzen.03.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickArtillerie setzt ukrainischer Armee zu - Putin: Alles läuft nach PlanNoch immer habe die Ukraine den russischen Angriffen im Osten des Landes zu wenig entgegenzusetzen, beklagt Präsident Selenskyj. Russland beschieße vornehmlich zivile Ziele, etwa in der Stadt Mikolajiw. Russlands Präsident Putin zeigt sich dagegen zufrieden mit dem Verlauf der "Spezialoperation".30.06.2022
Luftangriff in MariupolAmnesty: Theater-Bombardierung war KriegsverbrechenAm 16. März bombardieren russische Truppen das Theater der belagerten Hafenstadt Mariupol. Wie viele Menschen zu diesem Zeitpunkt in dem Gebäude sind, ist unklar, Behörden gehen von mehreren Hundert aus. Amnesty International untersucht den Angriff und kommt zu einem eindeutigen Schluss. 30.06.2022
Protest-"Sternmarsch" beginntDemo darf nicht näher an Schloss Elmau ran500 Meter - so nah darf eine kleine Anzahl von Demonstranten an den G7-Gipfel heran. Gerichte untersagen eine Verkürzung der Distanz. Die Demo soll trotzdem stattfinden, genau wie der "Sternmarsch", bei dem wenige Aktivisten von einem Großaufgebot der Polizei begleitet werden.27.06.2022
1,5-Grad-Ziel sonst außer SichtGreenpeace: G7 muss Investition in Erneuerbare verzehnfachenLaut Umweltorganisation Greenpeace investieren die G7-Staaten noch immer zu wenig Geld in erneuerbare Energie. Stattdessen wird viel Geld in fossile Brennstoffe gesteckt. Deutschland müsste sein Engagement verfünffachen, in Japan, Kanada und den USA sieht es noch deutlich schlechter aus. 25.06.2022