Touris, die mit Steinen werfen"Geld verdienen gern, aber nicht um jeden Preis" 1,7 Millionen Übernachtungen auf rund 5000 Einwohner: Das kann ja nicht gutgehen. Oder etwa doch? Wie das österreichische Kleinwalsertal mit einem ungewöhnlichen Lenkungskonzept um seine Identität und die Unberührtheit der Natur kämpft - und gleichzeitig versucht, seine Besucher glücklich zu machen.03.02.2023Von Julian Vetten
Bedrohte Art aus SüdamerikaAra zum Zootier des Jahres 2023 gekürtSeit 2016 wird im Rahmen einer Artenschutzkampagne das Zootier des Jahres ausgewählt. 2023 steht der Ara im Rampenlicht. Durch Landwirtschaft wird der Lebensraum der bunten Papageien immer weiter zerstört, drei Arten sind bereits ausgestorben.31.01.2023
200 Millionen Euro vom BMZDeutschland unterstützt Waldschutz in BrasilienUnter Bolsonaro wird der brasilianische Regenwald in rasantem Tempo zerstört. Der neue Präsident Lula will es besser machen. Seine Regierung bekommt dafür von Deutschland eine Millionensumme. "Ohne Brasilien wird Klimaschutz nicht funktionieren", begründet Entwicklungsministerin Schulze.30.01.2023
Berg-Idyll in Gefahr?Schweiz streitet um alpines "Solar-Bonanza"Um die Klimaziele zu erreichen, will die Schweiz massiv in den Ausbau von alpinen Solaranlagen investieren. Während unter Energiekonzernen Goldgräberstimmung herrscht, fürchten Landschaftsschützer Artensterben und andere Horrorszenarien.28.01.2023
Abschuss geschützter ArtenAus Afrika kommt Widerstand gegen die TrophäenjagdArtenschützer in Afrika sind verärgert: Auf einer Jagdmesse in Dortmund werden Trophäen-Safaris in Afrika beworben. Beide Seiten werfen sich neokoloniales Denken vor.21.01.2023Von Simone Schlindwein, Kampala
Keine reine Männerdomäne mehrImmer mehr Menschen besitzen einen JagdscheinSelbst in den Corona-Jahren machen viele Menschen in Deutschland unter erschwerten Bedingungen ihren Jagdschein. Die Zahl der Inhaber hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Auch Frauen sind vermehrt dabei.20.01.2023
Anhaltende Dürre in KeniaTierschützer beobachten Massensterben in AfrikaTrauriger Rekord: Im vergangenen Jahr sind im kenianischen Amboseli-Nationalpark so viele Wildtiere gestorben wie noch nie zuvor. Dort fallen Tausende Elefanten, Giraffen und Zebras einer besonders schweren Dürreperiode zum Opfer. Tierschützer sind besorgt- ein Ende der Krise ist nicht in Sicht.17.01.2023
Große Deutschland-MitmachaktionAlle sollen eine Stunde lang Vögel zählenWie steht es derzeit um die Vogelwelt? Und welche Folgen haben das "Mastjahr" 2022 und der recht milde Winter? Um das herauszufinden, kann jeder helfen und mitzählen: Am Freitag startet mit der "Stunde der Wintervögel" wieder die laut NABU größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands.05.01.2023
Der Kongo erpresst die WeltMit Panzerfäusten für den ArtenschutzDas Kongobecken in Afrika ist die zweitwichtigste grüne Lunge der Welt, der Kongo will sich ihren Erhalt möglichst teuer bezahlen lassen. Mittlerweile sind Nationalparks zu Festungen ausgebaut, Wildhüter terrorisieren die Einheimischen. Für den Westen ist die Rettung des Planeten ein Dilemma.27.12.2022Von Simone Schlindwein, Kampala
Umweltverbände skeptischUN-Weltnaturgipfel einigt sich auf Naturschutz-Abkommen193 Länder verhandeln in Montreal zwei Wochen lang über einen besseren Umweltschutz. Am Ende steht ein Abkommen, laut dem mehr Gebiete unter Schutz gestellt werden sollen. Es gibt Lob von politischer Seite, doch Umweltverbände sind nicht ganz überzeugt.19.12.2022