Von 40.000 auf 300.000NATO erhöht massiv Zahl der schnellen EingreifkräfteBislang sind rund 40.000 Soldatinnen und Soldaten in der NATO-Eingreiftruppe organisiert. Nach den Worten von Generalsekretär Stoltenberg wird sich das in Zukunft ändern. Mehr als 300.000 Militärangehörige sollen im Ernstfall schnell einsatzbereit sein.27.06.2022
General mahnt Abschreckung anNATO-Nordostflanke bereitet KopfzerbrechenDas Baltikum liegt in einer brenzligen geografischen Position. Nur die sogenannte Suwalki-Lücke verbindet die drei Staaten auf dem Landweg mit der NATO. Nutzt Russlands Präsident Putin diese Lage aus? Bundeswehr-General Schütt hält das nicht für abwegig - und bietet gleich Gegenmaßnahmen an.27.06.2022
Pulverfass in FernostDer Koreakrieg und seine NachwirkungenDer Kontrast zwischen Süd- und Nordkorea könnte nicht stärker sein: auf der einen Seite eine hochindustrialisierte Demokratie, auf der anderen Seite das letzte vollständig isolierte Land der Erde. Gibt es Hoffnung auf eine Wiedervereinigung?24.06.2022Von Jurek Hellmig
Elmau rüstet sich für G7-GipfelScholz lädt mit explosiver Agenda ins SchlossNach dem Hamburger Krawall-Gipfel 2017 soll für Gastgeber Scholz diesmal alles glattgehen. Die Agenda für das G7-Treffen in Elmau ist prall gefüllt: Ukraine-Krieg, drohende Hungersnöte und eine weltweite Energiekrise - der Kanzler hat viel zu tun, wenn er die Fäden in der Hand behalten will.24.06.2022
Teilblockade von KaliningradLitauen weckt "russische Phobien"Weil Litauen den Güterverkehr zwischen Russland und Kaliningrad teilweise blockiert, droht ein neuer, gefährlicher Konflikt. Putin könnte das in die Hände spielen. Denn es passt zu seinem Narrativ eines Europas, das die Russen vernichten will.22.06.2022Von Judith Görs
Der Kriegstag im ÜberblickKiew sieht russische Ablenkungsmanöver in Charkiw - Scholz fordert "Marshall-Plan" für UkraineDie russischen Truppen verstärken ihre Angriffe auf Charkiw. Kiew vermutet, dass sie damit von der Schlacht um Sjewjerodonezk ablenken wollen. Während Kreml-Chef Putin der Bundesregierung "russenfeindliche Hysterie" vorwirft, verspricht Kanzler Scholz der Ukraine Unterstützung beim Wiederaufbau.22.06.2022
Scholz vor Gipfel-Marathon"Partnerschaft mit Russland absehbar unvorstellbar"In den kommenden Tagen stehen mehrere Gipfeltreffen an, bei denen es um die Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine geht. Im Bundestag macht Scholz deutlich, dass er ein baldiges Ende des Kriegs für unwahrscheinlich hält, "weil Putin noch immer an die Möglichkeit eines Diktatfriedens glaubt".22.06.2022Von Hubertus Volmer
Russisches Heer ist in UkraineLambsdorff glaubt nicht an Angriff auf BaltikumDas Säbelrasseln Russlands vor allem mit Litauen wird nach Ansicht von FDP-Außenpolitiker Lambsdorff nicht zu einem Angriff auf das Baltikum führen. Die russischen Streitkräfte seien in der Ukraine gebündelt. Damit sei auch eine direkte Einbeziehung Deutschlands in den Konflikt eher unwahrscheinlich. 22.06.2022
NATO-Partner würden verteidigtUSA stellen sich nach Drohungen Russlands vor LitauenIm Konflikt um die Einschränkung des Güterverkehrs in die russische Exklave Kaliningrad warnt Russland die Menschen in Litauen vor "schwerwiegenden" Konsequenzen. Die USA stellen sich daraufhin schützend vor ihren NATO-Partner und wollen über "russisches Säbelrasseln" nicht spekulieren.22.06.2022
Russischer HelikopterflugEstland meldet Verletzung seines LuftraumsDas Baltikum ist aufgrund seiner Lage und Geschichte besonders hellhörig, wenn es um mögliche russische Aggressionen geht - besonders seit Russland die Ukraine überfallen hat. Dass ein russischer Helikopter den Luftraum Estlands unerlaubterweise durchfliegt, befeuert die Sorgen.21.06.2022