Angehörige fordern Geisel-Deal"Nach 176 Tagen sind die Ausreden vorbei"Fast ein halbes Jahr ist es her, dass die Hamas-Terroristen mindestens 1160 Menschen in Israel ermordeten und Hunderte als Geiseln in den Gazastreifen verschleppten. Rund 130 Menschen bleiben in der Gewalt der Hamas. Viele Israelis sehen die Schuld dafür bei Ministerpräsident Netanjahu. Angehörige rufen zu einem Massenprotest auf. 31.03.2024
Kühler Empfang in Tel AvivBaerbock will für Gaza-Hilfen "alle Hebel in Bewegung setzen"Deutschland gehört zu den engsten Verbündeten Israels. Trotzdem macht Außenministerin Baerbock auf die dramatische Lage der Bevölkerung im Gazastreifen aufmerksam und warnt vor einer Offensive in Rafah. Das hört man in Israels Regierung nicht gern. Dementsprechend kühl wird Barbock in Tel Aviv empfangen. 26.03.2024
Offensive "darf es nicht geben"Baerbock kritisiert Israels Rafah-Pläne scharfMehr als 1,5 Millionen Menschen suchen in Rafah Schutz vor Angriffen in anderen Teilen des Gazastreifens. Trotz Kritik lässt sich Israel nicht von seinem Vorhaben abbringen, die überfüllte Stadt anzugreifen. Selbst Deutschland, Israels enger Vertrauter, ruft eindringlich zu einem Verzicht auf die Offensive auf. 25.03.2024
Moskau und Peking legen Veto einForderung nach Gaza-Waffenruhe scheitert im SicherheitsratMonatelang scheitern die Bemühungen des UN-Sicherheitsrats für eine Waffenruhe im Gazastreifen am Widerstand der USA. Inzwischen hat Israels Schutzmacht ihren Kurs geändert. Jetzt stellen sich aber zwei andere Vetomächte quer.22.03.2024
Jüdische Filmschaffende sauerKritik an Oscar-Rede von Jonathan GlazerBei den Oscars gewinnt Jonathan Glazer einen Preis für seinen Film "The Zone of Interest". In seiner Rede setzt er Israels Vorgehen in Gaza mit dem Holocaust gleich. In einem offenen Brief kritisieren nun andere jüdische Filmschaffende seine Darstellung der Situation im Nahen Osten.19.03.2024
Kritik an Israels VorgehenBundeswehr wirft erste Hilfsgüter über Gaza abDie Lage der Menschen im Gazastreifen ist verzweifelt. Die Bundeswehr beginnt im Rahmen einer internationalen Hilfsaktion, Lebensmittel über dem umkämpften Küstengebiet abzuwerfen. Die internationale Luftbrücke kann die akute Hungerkrise allerdings kaum beheben. 16.03.2024
Erstes Hilfsschiff legt anKinder in Gaza akut vom Hungertod bedrohtAnfang des Monats berichtet unter anderem die Weltgesundheitsorganisation von verhungerten Kindern in Gaza. Jetzt schlägt auch UNICEF Alarm. Die Krise verschlimmere sich "schockierend schnell". Die anlaufenden Nahrungslieferungen per Schiff reichten nicht aus, warnen Hilfsorganisationen.16.03.2024
Hunderte Tote im WestjordanlandEU will Sanktionen gegen israelische Siedler verhängenNach den USA reagiert nun auch die EU. Sie plant ebenfalls Sanktionen gegen gewaltbereite israelische Siedler. Seit dem 7. Oktober wurden im Westjordanland nach Angaben der Autonomiebehörde 430 Palästinenser durch israelische Soldaten oder gewaltbereite Siedler erschossen.15.03.2024
200 Tonnen Lebensmittel geladenErstes Hilfsschiff für Gazastreifen verlässt ZypernDie humanitäre Lage im Gazastreifen ist katastrophal. Nach UN-Schätzungen ist ein Viertel der Bevölkerung vom Hungertod bedroht. Aus Zypern läuft jetzt ein erstes Schiff mit Hilfsgütern aus. Ein erfolgreicher Einsatz könnte die Seeblockade Israels lockern. 12.03.2024
Michel Friedman über "Judenhass""Antisemitismus trifft am Ende alle"Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel wird Michel Friedman immer wieder gefragt, wie er sich fühlt. In seinem Buch "Judenhass" fragt er zurück: "Und wie fühlen Sie sich damit?" ntv.de erzählt er von den Antworten. 10.03.2024