BKA baut Druck aufKann eine Taskforce den "Telegram-Sumpf" trockenlegen?Volksverhetzung, Mordaufrufe und Beleidigung: Weil Telegram kaum etwas gegen illegale Inhalte auf seiner Plattform tut, fühlen sich die Täter dort sehr wohl. Das will das BKA nun ändern. Eine speziell eingerichtete Taskforce soll gegen die Netz-Kriminellen vorgehen - allerdings mit begrenzten Mitteln.04.02.2022Von Sarah Platz
Messenger will wohl kooperierenRegierung spricht erstmals direkt mit TelegramWegen seiner Rolle bei der Koordination der Corona-Proteste steht Telegram in der Kritik. Weil die Firma ihren Sitz in Dubai hat, ist es für deutsche Behörden jedoch schwer, Kontakt mit dem Messengerdienst aufzunehmen. Das Innenministerium berichtet nun von einem ersten "konstruktiven" Gespräch.04.02.2022
Alles wird weitergeleitetBKA will Telegram mit Anfragen flutenDer Messengerdienst Telegram steht nicht erst seit Pandemiebeginn im Ruf, ein Tummelplatz für Kriminelle und Rechtsextreme zu sein. Anfragen zur Löschung strafbarer Inhalte bleiben normalerweise unbeantwortet. Das Bundeskriminalamt will sich nun Gehör verschaffen.17.01.2022
Morddrohung auf TelegramSchwesig lässt sich nicht einschüchternQuerdenker drohen auf Telegram, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin zu töten. Doch Schwesig bleibt standhaft: Sie lasse sich von solchen Schreiben nicht verstören und analysiere stattdessen die Hintergründe.06.01.2022
Untersuchung von Telegram-ChatsTodesdrohungen von Corona-Leugnern nehmen zuPolitik und Sicherheitskräfte beklagen eine Radikalisierung im Milieu der Corona-Leugner. Eine aktuelle Untersuchung von Telegram-Chats zeigt, dass diese bis hin zu vermehrten Todesdrohungen gegen Wissenschaftler und Politiker reicht. In einem aktuellen Fall ist Ministerpräsidentin Schwesig das Ziel. 05.01.2022
Nach Morddrohung gegen PolitikerKretschmer fordert Durchgreifen bei TelegramDie Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsidenten Kretschmer befeuern die Debatte um eine Regulierung des Nachrichtendiensts Telegram. Kretschmer selbst will ein hartes Durchgreifen: Im Internet dürfe es schließlich keine rechtsfreien Räume geben.17.12.2021
Studie zu RadikalisierungTelegram ist Stützpfeiler rechter Online-StrategieTelegram-Kanäle wie "Fluthilfe" oder "Hochwasserkatastrophe" klingen unverdächtig. Doch die Inhalte sind alles andere als harmlos. Rechtsextreme und Verschwörungsideologen nutzen strategisch den Messengerdienst, um ihre Inhalte zu verbreiten, zeigt eine Studie. 17.12.2021
"Da muss durchgegriffen werden"Regierung will Telegram regulierenCorona-Leugner, Gewaltaufrufe und andere strafbare Inhalte: Auf Telegram tummeln sich verfassungsschutzrelevante Themen und Personen. Weil das Unternehmen nicht eingreift, brauchen sie kaum Konsequenzen zu fürchten. Das will das Justizministerium ändern. Allerdings sind nicht alle Parteien dafür.13.12.2021
Hetze und GewaltaufrufeFaeser will härter gegen Telegram vorgehenÜber den Messengerdienst Telegram vernetzt sich der Corona-Protest. Immer wieder kommt es dort zu Gewaltaufrufen bis hin zur offenen Äußerung von Mordfantasien. Bundesinnenministerin Faeser will das nicht mehr tatenlos mit ansehen.13.12.2021
Andernfalls Nutzung einschränkenKretschmer: Telegram muss gegen Hetze vorgehenAls jemand, gegen den auf Telegram konkrete Mordpläne geteilt wurden, ist für den sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer klar: Wenn der Messenger-Dienst hierzulande weiter aktiv sein will, darf der Betreiber bei der Verbreitung von Hass und Hetze nicht tatenlos zuschauen.12.12.2021