"Fauler Zirkus namens Prozess"Soldaten-Familien empört über TodesurteilDie zwei zum Tode verurteilten britischen Mariupol-Kämpfer werden von den Donezker Separatisten wie ausländische Söldner behandelt. Tatsächlich sind sie in der Ukraine verwurzelt. Ihre Familien sind schockiert vom Zynismus des russischen Schauprozesses. 11.06.2022
Tausende Opfer befürchtetBürgermeister meldet Cholera-Ausbruch in MariupolWegen der schwierigen humanitären Lage warnt Großbritannien vor der Ausbreitung tödlicher Krankheiten in den russisch besetzten Gebieten in der Ukraine. Nun meldet der Bürgermeister von Mariupol einen Cholera-Ausbruch in der Stadt. Er befürchtet Tausende Opfer.11.06.2022
Gefallenen-Austausch mit KremlUkraine erhält 37 tote "Helden" aus AsowstalDie Ukraine und Russland tauschen erneut Tote aus - dieses Mal "50 gegen 50". Unter den Leichen, die Kiew in Empfang nimmt, sind auch einige der "Verteidiger von Asowstal", die in einem Stahlwerk über Monate gegen die Einnahme Mariupols durch die Russen gekämpft hatten.08.06.2022
Ihnen droht StrafverfolgungMehr als 1000 Asowstal-Kämpfer nach Russland gebrachtIm Mariupoler Werk Asowstal haben sich Ende Mai nach wochenlangem Kampf mehr als 2400 ukrainische Kämpfer ergeben. Ein Teil von ihnen wird nach Russland verlegt, meldet die Staatsagentur Tass. Unter den Gefangenen könnten sich demnach auch ausländische "Söldner" befinden.08.06.2022
Wichtiger ZufluchtsortSelenskyj besucht Truppen in SaporischschjaMehr als die Hälfte der südöstlichen Region Saporischschja ist laut Kiew vom russischen Militär besetzt worden. In die gleichnamige Großstadt sind aber zugleich Menschen aus Mariupol und anderen besetzten Orten geflohen. Präsident Selenskyj pocht nun auf Wohnungen für sie und ehrt die Soldaten vor Ort.05.06.2022
Bewohnern werde Flucht verwehrtBürgermeister beklagt Geiselnahmen in MariupolSeit die Hafenstadt Mariupol in russischer Hand ist, können Zivilisten sie nicht mehr verlassen. Das behauptet der von dort vertriebene Bürgermeister Boitschenko. Mit seinem Vorgehen wolle der Kreml eine mögliche Befreiungsoffensive der Ukrainer erschweren.03.06.2022
Sjewjerodonezk unter BeschussZivilisten verschanzen sich in Fabrik-BunkerEin Muster, das sich zu wiederholen scheint: Zuerst verschanzen sich Hunderte Zivilisten im Stahlwerk in Mariupol. Nun versuchen es offenbar auch Zivilisten in Sjewjerodonezk und flüchten in einen Bunker unter einer Fabrik. Allerdings soll das Chemiewerk militärisch weniger bedeutend sein als das Stahlwerk Asowstal. 03.06.2022
Leichenhaufen und Raubgut-MärkteSo lebt Mariupol unter russischer BesatzungMariupol hat wegen des Kriegs rund zwei Drittel seiner Einwohner verloren. Für die, die geblieben sind und die Belagerung überlebt haben, bleibt die Lage schwer. Es fehlt an Lebensmitteln und Medikamenten. Unzählige Leichen werden in Massengräbern verscharrt - oder "wie Müll auf einen Haufen geworfen". 02.06.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Ein Bein, das ist nichts"Verletzter Asow-Kämpfer will zurück in den KriegTausende ukrainische Soldaten sind seit dem russischen Überfall verstümmelt worden. Für viele von ihnen gibt es in den Militärkrankenhäusern nur ein Ziel: zurück an die Front. Ein toter Kamerad sei schlimmer als ein verlorenes Bein, meint Asow-Kämpfer "Skorpion". Er wartet dringend auf eine Prothese.01.06.2022
Walzblech verschifftRussen nehmen Mariupols Hafen wieder in BetriebDer Hafen von Mariupol ist vor dem Ukraine-Krieg ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die gesamte ostukrainische Donbass-Region. Nachdem die Ausfuhr von Waren zum Stillstand gekommen ist, ist wieder ein Frachter mit 2500 Tonnen Walzblech unterwegs nach Russland.31.05.2022