Kreml setzt Kämpfern UltimatumSelenskyj nennt Lage in Mariupol "unmenschlich"Eine Einnahme Mariupols durch russische Truppen bedeute ein Ende der Verhandlungen mit dem Kreml, sagt der ukrainische Präsident Selenskyj. Er schildert die verzweifelten Kämpfe in der Hafenstadt. Derweil fordert Russland die gegnerischen Truppen erneut zur Aufgabe auf.17.04.2022
Kiew: Zahl deutlich niedrigerMoskau: Mehr als 23.000 ukrainische Soldaten getötetNach Angaben von Selenskyj sind innerhalb von sieben Wochen seit Kriegsausbruch in der Ukraine rund 3.000 ukrainische Soldaten gefallen. Moskau hingegen nennt eine viel höhere Zahl: Allein in der belagerten Stadt Mariupol sterben demzufolge rund 4.000 Soldaten.16.04.2022
Kein Vertrauen in VerhandlungenSelenskyj: Fall Mariupols wäre Ende der FriedensgesprächeNoch halten einige Verteidiger den russischen Truppen im umzingelten Mariupol stand. Sollte die Ukraine die Hafenstadt jedoch verlieren, würden auch Friedensgespräche mit Moskau nicht mehr fortgeführt werden können, erklärt Präsident Selenskyj. 16.04.2022
Generalmajor zur Großoffensive"Eine neue Qualität des Kampfes steht bevor"Seit Wochen wird mit einem russischen Großangriff auf die Ostukraine gerechnet. Doch die Mobilisierung der Truppen ist noch immer nicht abgeschlossen. Das könnte sich nun mit dem neuen Oberbefehlshaber der russischen Armee ändern. 14.04.2022
Trotz siegessicherer RussenWladimir Klitschko: Mariupol wehrt sich weiterNach dem Abzug Russlands aus Kiew kehre das Leben langsam wieder in die Hauptstadt zurück, beschreibt der Bruder des Bürgermeisters, Wladimir Klitschko, die Lage. Trotzdem sei man sehr vorsichtig, schließlich bleibe Kiew eine Zielscheibe. Die Verteidigung von Mariupol würde derweil weiter halten.14.04.2022
"Russische Falschmeldung"Mariupols Bürgermeister bestreitet Einnahme des HafensDas russische Verteidigungsministerium verkündet die Eroberung des Hafens von Mariupol. Bürgermeister Boitschenko dementiert diese Angaben nun. "Wir halten die Linie", betont er in einem Interview. "Mariupol war, ist und bleibt eine ukrainische Stadt."14.04.2022
"Geiseln auf Schiffen befreit"Russland: Hafen von Mariupol unter KontrolleSeit Wochen belagern russische Truppen Mariupol. Nachdem sich angeblich mehr als 1000 ukrainische Soldaten ergeben haben, bringt Russland nun nach eigenen Angaben den Hafen unter seine Kontrolle. Die übrigen ukrainischen Truppen seien eingekesselt.14.04.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickDetonation auf Raketenkreuzer "Moskwa" - Westen rüstet Ukraine massiv aufRussland zieht seine Truppen im Osten und Süden der Ukraine zusammen. Der Westen rüstet die Verteidiger weiter massiv auf. Umso mehr sorgt Kiews Ausladung von Bundespräsident Steinmeier für Unverständnis. Ein Überblick zum Geschehen in der Nacht.14.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSteinmeier-Absage dominiert Debatte - Selenskyj nennt gewünschte WaffenDie letzten ukrainischen Kämpfer halten die Hafenstadt Mariupol. In der Region Kiew werden immer mehr Leichen untersucht. Viele deutsche Politiker reagieren angesäuert auf die Absage für den Besuch des Bundespräsidenten in Kiew. Russland bekommt derweil ein Kreditkartenproblem. Der 49. Kriegstag im Überblick.13.04.2022
Tunnelkomplex unter StahlwerkWie die Ukrainer Mariupol im Untergrund verteidigenDie Schlacht um Mariupol konzentriert sich mittlerweile auf einen weit verzweigten Industriekomplex in der Hafenstadt. Das Gelände bietet den ukrainischen Verteidigern mit seinen zahlreichen Tunneln viele Vorteile. Für die russischen Angreifer ist es ein zäher Kampf. 13.04.2022