Plünderungs-Basar in BelarusRussische Soldaten schicken Raubgut per Post nach HauseLautsprecherboxen, Fernseher, E-Scooter, Klimaanlagen: Übereinstimmenden Berichten zufolge verschicken russische Soldaten geplündertes Gut aus Kiew per Post aus Belarus nach Hause. Die schwerste Sendung wiegt so viel wie ein halbes Auto. Zusätzlich richten die Truppen einen Raubgut-Basar ein.06.04.2022
Olena aus Butscha erzählt"Direkt vor meinen Augen schossen sie auf einen Mann"Die Bilder aus dem Ort Butscha bei Kiew gingen um die Welt. Nun teilen die Bewohner des Ortes ihre Geschichten, darunter die 43-jährige Mutter Olena. Unter den russischen Soldaten habe es "einige gute Kerle" gegeben, erzählt sie. Und dann seien die Männer vom Geheimdienst gekommen.06.04.2022
Pentagon verfolgt Kiew-RückzugZwei Drittel der russischen Truppen in BelarusDas russische Militär zieht aus dem Großraum Kiew ab. Das Pentagon verfolgt die Truppenbewegungen: Danach sind zwei Drittel der Soldaten nicht im Donbass, sondern in Belarus. Kiews Generäle haben eine Theorie, wie deren Einsatz weitergehen könnte. 04.04.2022
Gräueltat, Gerechtigkeit, StrafeWer zählt die Toten von Butscha?Das mutmaßliche Massaker von Butscha dokumentieren, damit weitere Kriegsverbrechen gestoppt und Putin und seine Regierung zur Rechenschaft gezogen werden: Diese Aufgabe ist so wichtig wie kompliziert. Hunderte Freiwillige helfen, selbst Experten sind schockiert - und fordern Hilfe vom Westen. 04.04.2022Von David Bedürftig
Schockierende BilderDas Grauen von ButschaBrutal ist der Krieg Russlands gegen seinen Nachbarn Ukraine vom ersten Tag an. Doch Butscha offenbart der Welt, wie bereitwillig Putins Truppen Menschenleben auslöschen. Die Antwort des Westens darauf steht noch aus. 04.04.2022Von Frauke Niemeyer
Vergleich mit Waffen-SSUkraine will Morde von Butscha rächenDer ukrainische Verteidigungsminister will die Massaker in dem Kiewer Vorort Butscha nicht ungesühnt lassen: Der Geheimdienst werde jeden Besatzer verfolgen, der sich an den Gräueltaten beteiligt habe, kündigt Resnikow an und vergleicht die russischen Soldaten mit den Mordschwadronen der SS. 04.04.2022
"Die Arbeit muss getan werden"Butscha beerdigt seine TotenEin Monat unter russischer Besatzung verwandelt den schmucken Kiewer Vorort Butscha in eine Höllenlandschaft. Nach der Hinrichtung zahlreicher Zivilisten haben die Besatzer eine Beerdigung verboten. Nun bergen die Überlebenden ihre Toten, wickeln sie in Plastiksäcke oder Bettlaken.04.04.2022
Russlands Genozid in der UkraineWarum ich Putin hasseMeine Muttersprache ist Russisch, ich komme von der Krim - ich bin einer von denen, die Putin in der Ukraine angeblich schützen will. Was seine Soldaten bringen, ist nicht Schutz, sondern Vernichtung.03.04.2022Von Denis Trubetskoy, Lwiw
Nach "Massaker" von ButschaEU will russische Gräueltaten vor Gericht bringenDie Europäische Union will nach Angaben von Ratspräsident Charles Michel die Untersuchung von "Gräueltaten" der russischen Armee in Vororten von Kiew unterstützen. Michel teilt via Twitter mit, wie "erschüttert" er über Bilder aus dem ukrainischen Ort Butscha ist und spricht von einem "Massaker".03.04.2022
Hunderte Leichen gefundenHorrorberichte über russische Gräueltaten in ButschaLeichen liegen auf den Straßen, in Autos, Häusern und in Massengräbern. In der Kleinstadt Butscha bietet sich den ukrainischen Befreiern nach dem Rückzug der russischen Armee ein Bild des Grauens. In dem wochenlang umkämpften Ort sind offenbar schwere Verbrechen geschehen. 03.04.2022