Sexuelle Gewalt im Bistum KölnKlage von Ex-Messdiener laut Gericht berechtigtEin katholischer Priester soll in den 1970er Jahren einen jungen Messdiener in Hunderten Fällen missbraucht haben. Der heute 62 Jahre alte Mann fordert 750.000 Euro als Schmerzensgeld. Das Landgericht Köln sieht dessen Klage als berechtigt an und gibt Aussicht auf ein sechsstelliges Schmerzensgeld.06.12.2022
Vertreter sieht "Woelki-Faktor"Austritte beim Bistum Köln stehen vor RekordhochDer Mitglieder-Exodus bei der katholischen Kirche ist offenbar ungebrochen. Ein Zeitungsbericht geht von einem erneuten Rekordjahr aus. Laienvertreter machen den umstrittenen Kardinal Woelki verantwortlich. Doch auch die evangelische Kirche registriert einen Rückgang.28.11.2022
Täter bei Flucht geholfenEichstätter Bischof soll Missbrauch vertuscht habenImmer wieder werden Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche bekannt. In der Aufarbeitung stellt sich die Frage: Wie konnten die Täter jahrelang ihr Unwesen treiben? Ein Fall im Bistum Eichstätt aus den 1960er Jahren offenbart, wie ein Täter vom damaligen Bischof gedeckt wurde. Auch seinen Nachfolger trifft eine Mitschuld.24.11.2022
Reaktion auf Kirchen-BeschlussAtaman will Sonderrechte für kirchliche Arbeitgeber einschränkenNicht jeder kann für die katholische Kirche arbeiten - wer ein zweites Mal heiratet oder homosexuell ist, muss mit einer Kündigung rechnen. Der von der Kirche angestoßene Reformprozess geht der Bundes-Antidiskriminierungsbeauftragten Ataman aber nicht weit genug - scharfe Kritik kommt auch aus der Kirche.23.11.2022
"Schwarzer Mittwoch für Köln"Neue Ermittlungen gegen Kardinal WoelkiVon Missbrauchsvorwürfen gegen Geistliche will der Kölner Kardinal Woelki immer erst sehr spät erfahren haben. Nun ruft eine belastende Zeugenaussage zum zweiten Mal die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Im Erzbistum Köln ist man "entgeistert". 23.11.2022
Geschiedene und HomosexuelleKatholische Kirche reformiert ArbeitsrechtBislang konnten eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder eine zweite Ehe den Job kosten. Jetzt ändert die Katholische Kirche ihr Arbeitsrecht. Mitarbeiter sollen unabhängig von Lebensweise und Privatleben "Repräsentanten der unbedingten Liebe Gottes" sein.22.11.2022
Streitpunkt Synodaler WegDie Angst vor der deutschen KirchenspaltungSteht die Weltkirche vor einem "Flächenbrand", der wieder einmal von Deutschland ausgeht? Diese Frage schwebte über dem einwöchigen Treffen der deutschen Bischöfe in Rom. Das "deutsche Schisma" scheint tatsächlich die Befürchtung im Vatikan zu sein.19.11.2022Von Udo Gümpel, Rom
Reform-Streit mit Rom schweltDeutsche Bischöfe machen gut Wetter beim PapstDie deutschen Bischöfe sitzen zwischen allen Stühlen. Daheim sollen sie Reformen voranbringen, in Rom gelten sie als Spaltpilze, die von der katholischen Lehre abfallen. Auf Pflichtbesuch im Vatikan sprechen sie mit dem Papst. Der ist kein Fan des Synodalen Wegs. 17.11.2022
Katholiken verlangen BeurlaubungMeineidsverdacht bringt Woelki unter DruckEine Mitarbeiterin des Erzbistums Köln belastet Kardinal Woelki schwer. Eine Liste mit Missbrauchsfällen soll ihm bereits 2015 vorgelegen haben, während er an Eides statt versichert, davon erst 2022 erfahren zu haben. Führende Katholiken fordern eine Beurlaubung. 11.11.2022
Ermittlung gegen Kölner KardinalBistumsmitarbeiterin treibt Woelki in die EngeFür einen Mann der Kirche hochnotpeinlich: Der Kölner Kardinal Woelki wird von einer Bistumsmitarbeiterin im Umgang mit Missbrauchsvorwürfen öffentlich als Lügner dargestellt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den umstrittenen Erzbischof. 09.11.2022