Libanon nach der Pager-AttackeNahost-Experte: "Die Menschen sind in Panik" Im Libanon schmeißen Leute ihre Handys auf die Straße. Seitdem im Land tausende Pager und Hunderte Funkgeräte explodiert sind, regiere die Angst, sagt Nahost-Experte Jannis Grimm. Er spricht mit ntv.de über ein Trauma, das zurück ist - und über die Hisbollah, die ins Mark getroffen worden sei.19.09.2024
Weitere Tötungen geplantIran soll Mord an Netanjahu beauftragt haben - FestnahmeNach Erkenntnissen der Polizei schmiedet der Iran ein Mordkomplott gegen hochrangige israelische Politiker, darunter Regierungschef Netanjahu und Verteidigungsminister Galant. Brisant: Ausführen sollte die ein jüdischer Israeli. Doch dazu kommt es nicht. 19.09.2024
Hersteller bezieht StellungProduktion explodierter Walkie-Talkies schon 2014 eingestelltNachdem in einer zweiten Explosionswelle im Libanon die Walkie-Talkies von Hisbollah-Mitgliedern Feuer fangen, meldet sich der Hersteller der Funkgeräte zu Wort. Die Produktion der Geräte sei vor zehn Jahren eingestellt worden, heißt es von der japanischen Firma. Ein illegaler Nachbau sei nicht auszuschließen.19.09.2024
Habeck macht aber UnterschiedeAmpel dementiert Stopp von Waffenlieferungen an IsraelDeutschland ist ein wichtiger Waffenexporteur, auch für Israel. Eine Anfrage des BSW im Bundestag fördert offenbar zutage, dass Berlin in diesem Jahr deutlich weniger Waffen nach Jerusalem schickt. Einen Genehmigungsstopp gibt es zwar nicht, aber man will genauer hinsehen, erklärt Wirtschaftsminister Habeck.19.09.2024
Nach Hunderten VerletztenHisbollah meldet nach Walkie-Talkie-Explosionen Tod von 20 MitgliedernEinen Tag nach den Anschlägen mit Tausenden Pagern erschüttert am Mittwoch eine neue Welle von Explosionen tragbarer Kleingeräte den Libanon. Nach Hunderten Verletzten spricht die Hisbollah-Miliz nun von 20 Toten.19.09.2024
Sicherheitsrat tagt zu LibanonIran lässt verletzte Hisbollah-Mitglieder ausfliegenNach einer zweiten Explosionswelle kleiner Funkgeräte im Libanon steigt die Zahl der Toten auf mehr als 25. Iran schickt Ärzte ins Land und will Verletzte ausfliegen. Der UN-Sicherheitsrat beraumt eine Dringlichkeitssitzung an. 19.09.2024
Deutschland enthält sich UN-Vollversammlung: Israel soll Besatzung beenden124 Länder fordern Israel auf, die besetzten palästinensischen Gebiete innerhalb eines Jahres zu verlassen. Die europäischen Staaten zeigen sich in der UN-Vollversammlung gespalten. Israel kritisiert die Resolution - und wird sie wohl ignorieren.18.09.2024
Truppenverlegung in den NordenIsraels Verteidigungsminister kündigt neue Phase des Krieges anInmitten der Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah gibt der israelische Verteidigungsminister bekannt: Im Norden an der Grenze zum Libanon sollen mehr Ressourcen und Truppen stationiert werden. Die internationale Gemeinschaft befürchtet eine Eskalation.18.09.2024
Motive hinter der OperationPager-Angriff "trifft die Basis der Hisbollah"Experten wie israelische Medien sind sich weitgehend einig: Mit den Pager-Explosionen stellt Israel seine Fähigkeiten eindrücklich unter Beweis. Für die Hisbollah indes ist der Angriff erniedrigend und wird wohl eine Gegenreaktion nach sich ziehen. Die Gefahr eines offenen Krieges nimmt zu. 18.09.2024Von Marc Dimpfel
Adresse in BudapestSpur der explosiven Pager - wer steckt hinter BAC Consulting?Woher kamen die Tausenden Pager, die im Libanon explodiert sind? Das Logo der Geräte führt nach Taiwan, von dort aber geht es umgehend zurück nach Budapest. In der ungarischen Hauptstadt findet sich immerhin ein Unternehmen, eine Adresse und ein Name. Eine Spurensuche.18.09.2024Von Sergej Maier und Lukas Wilhelm