Wieduwilts WocheUnsere Freiheit in ihren HaarenWirtschaft, Krieg und Pandemie: Wir sind abgelenkt und schauen kaum auf den Freiheitskampf im Iran. Das ist verständlich, aber tragisch - und grausam.07.10.2022Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Nach Treffer gegen Man UnitedIranisches Fernsehen ignoriert TorschützenDer iranische Stürmer Karim Ansarifard trifft gegen Manchester United vor internationalem Millionenpublikum, doch in seiner fußballverrückten Heimat verschwindet Ansarifard nach seinem Tor blitzschnell vom Bildschirm. Das hat einen traurigen Grund.07.10.2022
Als Auslandsagenten festgenommenTeheran stellt französische Touristen an PrangerDas Mullah-Regime in Teheran leugnet, dass das eigene Volk die religiöse Bevormundung abschütteln will. Im Staatsfernsehen werden zwei französische Touristen vorgeführt. Die beiden Lehrer sollten angeblich Proteste gegen die Regierung provozieren. Paris protestiert. 06.10.2022
Wegen anhaltender ProtesteNiedersachsen setzt Abschiebungen in Iran ausAls erstes Bundesland wird Niedersachsen vorerst keine Menschen mehr in den Iran abschieben. Innenminister Pistorius begründet den Schritt mit der "katastrophalen Menschenrechtslage" in dem Land infolge der anhaltenden Proteste - und will, dass weitere Länder nachziehen. 06.10.2022
"Freiheit für den Iran"Shermine Shahrivar setzt den Rotstift anModel Shermine Shahrivar wird in Teheran geboren, ehe sie als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland kommt. Den Protesten im Iran gilt aber ihre uneingeschränkte Solidarität. Das macht sie nun mit einem eindrücklichen Zeichen deutlich.06.10.2022
Cotillard, Gainsbourg, HuppertSolidarität mit Irans Frauen: Stars schneiden sich Haare abSeit Mitte September dauern die Demonstrationen im Iran bereits an. Nun machen sich viele französische Stars, wie Juliette Binoche und Marion Cotillard per Social Media stark für die Rechte der iranischen Frauen. Mit einer speziellen Aktion.05.10.2022
"Sechs wurden abgeschossen"Ukraine: Kamikaze-Drohnen treffen Ziele nahe KiewSeit Wochen soll Russland in der Ukraine auch iranische Kampfdrohnen einsetzen. Nun treffen sechs davon offenbar Ziele nahe der Hauptstadt Kiew, sechs weitere werden abgeschossen. Obwohl Berichten zufolge auch eine Kaserne im Visier der Angreifer war, gibt es nur einen Verletzten.05.10.2022
Geld einfrieren, Reisen stoppenParis will EU-weite Sanktionen gegen MullahsDas Regime in Teheran unterdrückt seit fast drei Wochen Proteste im eigenen Land mit zunehmender Brutalität. Frankreich schlägt EU-weite Sanktionen gegen die korrupte Machtelite vor. Auch die USA kündigen Strafen gegen die Mullahs an. 04.10.2022
Auch Schülerinnen protestierenZwei junge Frauen im Iran erschlagenObwohl das Mullah-Regime im Iran das Internet drosselt, gehen die landesweiten Proteste weiter. Auch Schülerinnen und Studenten schließen sich an. Zwei junge Frauen bezahlen ihren Widerstand mit dem Leben. Tagelang galten sie als vermisst. 04.10.2022
Kündigung als U21-NationalcoachEx-HSV-Profi nennt Irans Herrscher "Analphabeten"Die brutale Gewalt gegen die regierungskritischen Proteste im Iran hat auch Konsequenzen im Fußball: Spieler solidarisieren sich, Fußball-Ikone Mehdi Mahdavikia kündigt seinen Trainerjob. Der frühere HSV-Profi kritisiert, dass wichtige politische Ämter in den "Händen von Analphabeten" seien.04.10.2022