Sondertribunal nimmt Gestalt anSelenskyj will Putin auf der Anklagebank sehenErgänzend zum Internationalen Strafgerichtshof soll ein Sondertribunal in Den Haag dafür sorgen, russische Kriegsverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen. Unter Federführung des Europarats soll das Gremium bald mit der Arbeit beginnen. Der ukrainische Präsident Selenskyj knüpft große Hoffnungen daran.26.06.2025
Mögliche Vermögen eingefrorenUSA sanktionieren Richterinnen des StrafgerichtshofsDie Trump-Regierung attackiert den Internationalen Strafgerichtshof immer wieder. Nun verhängt sie Sanktionen gegen vier Richterinnen, unter anderem wegen des Haftbefehls gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu. Das Gericht wertet dies als Angriff auf seine Unabhängigkeit. 06.06.2025
Lebenslange GefängnisstrafeTodkranker Kriegsverbrecher Mladic erbittet HaftentlassungEr ist wegen Völkermords und Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt, aber er soll auch todkrank sein: Der ehemalige bosnisch-serbische Armeechef Mladic hofft auf seine vorzeitige Entlassung. Er habe nicht mehr lange zu leben, so sein Anwalt. Es ist nicht sein erster Versuch, freizukommen. 03.06.2025
Umstrittener Deal für StützpunktBriten treten Inseln im Indischen Ozean abEin jahrzehntelanger Streit ist Geschichte: Großbritannien gibt die unter seiner Kolonialherrschaft erlangten Chagos-Inseln an Mauritius zurück. Der juristische Versuch, den Deal in letzter Sekunde zu stoppen, misslingt. Aus der Region zurückziehen werden sich die Briten indes nicht. Das hat militärische Gründe.22.05.2025
Missbrauchsvorwürfe gegen BritenIStGH-Chefankläger Khan legt Amt vorerst niederEine Mitarbeiterin beschuldigt den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sexueller Übergriffe. Der 55-Jährige dementiert und dringt auf eine Untersuchung. Nun tritt er einen Schritt zurück und lässt sein Amt vorübergehend ruhen.16.05.2025
Abkehr vom StrafgerichtshofNetanjahu lobt "mutige und prinzipienfeste Haltung" OrbansEs ist Netanjahus erste Reise nach Europa seit dem Haftbefehl des IStGH. Eigentlich müsste Ungarn Israels Premier jetzt festnehmen lassen. Doch Ungarns Regierungschef Orban sieht in dem Weltstrafgericht keine juristische Instanz mehr. Als Gastgeber des Angeklagten kündigt er eine Konsequenz an.03.04.2025
Mit Anlauf in den RechtsbruchEinladung an Netanjahu wäre "180-Grad-Wende"Israels Ministerpräsident Netanjahu ist gerade ein schwieriger Gast, denn gegen ihn liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor. Ungarn macht für seinen Besuch den Weg frei, indem es sich aus dem IStGH zurückzieht und auch CDU-Chef Merz möchte für eine Netanjahu-Visite "Mittel und Wege" finden. Diese verstoßen jedoch gegen das Völkerrecht - und die deutsche Verfassung.03.04.2025
Pünktlich zu Netanjahus BesuchUngarn kündigt Austritt aus Internationalem Strafgericht an Mit der Einladung des israelischen Regierungschefs Netanjahu zeigt Ungarn: Der Internationale Strafgerichtshof interessiert ihn nicht. Regierungschef Orban geht sogar noch einen Schritt weiter. Und Kanzler Scholz äußert sich zu einer etwaigen Verhaftung Netanjahus auf deutschem Boden.03.04.2025
Ex-Präsident der PhilippinenRodrigo Duterte erstmals Weltstrafgericht vorgeführtAls Präsident der Philippinen führte Rodrigo Duterte einen erbarmungslosen Krieg gegen Drogenkriminalität. In dieser Woche wird er verhaftet und an den Internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert. Dort werden nun die Anschuldigungen verlesen.14.03.2025
Verbrechen gegen MenschlichkeitManila liefert Ex-Präsident Duterte an Den Haag ausWährend seiner Amtszeit soll Rodrigo Duterte für den Tod von Tausenden Menschen verantwortlich sein. Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt das Weltstrafgericht gegen den früheren philippinischen Präsidenten seit mehreren Jahren. Jetzt soll Den Haag endlich seiner habhaft werden. 11.03.2025