Ermittlungen nach FlutStaatsanwaltschaften prüfen VersäumnisseMindestens 189 Menschen sterben, Hunderte werden verletzt, Tausende verlieren ihr Zuhause - die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat verheerende Folgen. Hätte früher vor der Gefahr gewarnt werden können? Diese Frage beschäftigt die Ermittlungsbehörden.06.08.2021
Schäden durch NaturkatastropheFlut kostet Allianz Hunderte Millionen EuroViele Häuser und Gebäude sind bei dem verheerenden Hochwasser durch Tief "Bernd" zerstört worden. Die Allianz nennt nun eine Zahl für die Höhe der Schäden. Offenbar steckt der Versicherungskonzern die Folgen der Unwetterkatastrophe aber locker weg.06.08.2021
Flutkatastrophe von AhrweilerStaatsanwaltschaft ermittelt gegen LandratMindestens 141 Menschen sterben bei der Flutkatastrophe im Landkreis Ahrweiler. Der Tod vieler Anwohner hätte anscheinend verhindert werden können: Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft dem Landrat fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung durch Unterlassen vor.06.08.2021
20.000 Helfer im FlutgebietLeiter des Krisenstabs weist Kritik zurückDie Zerstörung ist immens, die Hilfe nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aber auch. Dennoch gibt es Kritik am Krisenstab. Dessen Leiter Thomas Linnertz weist die zurück und verweist auf die großen Anstrengungen der zahlreichen Helfer. 05.08.2021
Hochwasser und CoronaBundestag trifft sich zu SondersitzungDie Opposition drängt seit Tagen zu einer Sondersitzung des Bundestags - die Opfer der Hochwasserkatastrophe sollen nicht länger auf das Geld für den Wiederaufbau warten. SPD und Union lehnten bisher ab. Nun müssen die Parlamentarier ihre Sommerpause doch unterbrechen.05.08.2021
Schutz vor künftigen HochwassernAhrweiler wieder aufbauen, aber wie? Nach der verheerenden Flut stehen die Menschen in Ahrweiler vor der Mammutaufgabe, die zerstörten Dörfer wieder aufzubauen. Doch was, wenn das nächste Hochwasser wieder alles mit sich reißt? Es gebe einige Möglichkeiten, das Ahrtal künftig besser zu schützen, sagen Experten. Allerdings haben diese auch Grenzen. 04.08.2021Von Sarah Platz
"Hilferuf" aus dem AhrtalBundesregierung lehnt Sonderbeauftragten abEinen Sonderbeauftragten für die Hochwassergebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hält die Bundesregierung nicht für notwendig. Kommende Woche will sich Kanzleramtschef Braun mit den Bürgermeistern des Ahrtals treffen. Unterdessen steigt die Zahl der Toten weiter.04.08.2021
Katastrophen-Ausmaß "unfassbar"Flut für Provinzial größter Schaden der FirmengeschichteDie Überflutungen in Deutschland infolge des Tiefs "Bernd" verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Das betroffene Gebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen fällt in den Bereich des Versicherers Provinzial. Das bedeutet: Die Flutkatastrophe wird sein bisher größter Schadensfall.03.08.2021
Aufbau nach Flut beginnt sofort"Geld macht zerstörte Leben nicht wieder gut"Bei ihrem Besuch in Stolberg sagen die Kanzlerkandidaten von Union und SPD den Menschen finanzielle Unterstützung und einen schnellen Wiederaufbau zu. Die Ministerpräsidenten sollen im August beraten, der Bundestag im September entscheiden. Das geht einigen nicht schnell genug. 03.08.2021
Laschet sagt Hilfe zuBund übernimmt Kosten für MüllentsorgungDie Kosten für die Müllentsorgung würden die Haushalte der von der Hochwasserkatastrophe getroffenen Kommunen über Jahre überfordern. Im besonders betroffenen Schleiden sagt NRW-Ministerpräsident Laschet die Kostenübernahme zu. Die Erstattung sei vollumfänglich.02.08.2021