Ein Aufstand nicht unrealistischBlinken befürchtet Anarchie und Chaos im GazastreifenDie Situation im Gazastreifen ist nach wie vor dramatisch. Israels Kampf gegen die Hamas sorgt für viele tote Zivilisten. Ein Fakt, den US-Außenminister Blinken heftig kritisiert. Er warnt vor einem möglichen bewaffneten Aufstand.12.05.2024
Wieder Gefechte in DschabaliaHamas provoziert Katz-und-Maus-Spiel mit Israels ArmeeIsraels Militärchef klagt über die "Sisyphusarbeit" seiner Truppen: Die Terroristen der Hamas verstecken sich wieder in Städten in Gaza, aus denen sie eigentlich bereits vertrieben wurden. Die israelische Armee weitet deshalb ihre Operationen im Norden aus, rückt aber auch in Rafah weiter vor.12.05.2024
Armeechef kritisiert Regierung Israelisches Militär rückt in Rafah weiter vorFür die Offensive in Rafah wird Israel scharf kritisiert. US-Präsident Biden droht sogar damit, Waffenlieferungen zu beschränken. Dennoch setzt das Militär seine Vorstöße im südlichen Gazastreifen fort. Zugleich beklagt der Armeechef das Fehlen eines diplomatischen Prozesses.12.05.2024
Hunderttausende fliehenScholz warnt Israel vor Rafah-OffensiveDie Sorge vor einer Ausweitung des israelischen Militäreinsatzes im südlichsten Teil des Gazastreifens wächst. Hunderttausende Palästinenser werden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Bundeskanzler Scholz hält das israelische Ansinnen einer Offensive auf Rafah für "unverantwortlich".11.05.2024
Ausweitung der OffensiveIsrael fordert mehr Zivilisten auf, Rafah zu verlassenIn Rafah, im Süden des Gazastreifens, steht die Situation laut UN bereits "auf Messers Schneide". Hilfsgüter kommen kaum noch über die Grenze, seit Israels Militär den einzigen Übergang nach Ägypten besetzt hat. Offenbar steht, aller internationaler Kritik zum Trotz, eine Ausweitung der Offensive bevor. 11.05.2024
Hunderte Leichen gefundenUN fordern Aufklärung zu Massengräbern in GazaNahe dem Nasser-Krankenhaus in Chan Junis und dem Al-Schifa-Krankenhaus sind in den vergangenen Wochen Gräber mit Hunderten Leichen gefunden worden. Der Weltsicherheitsrat verlangt nun, dass Ermittler für eine Untersuchung uneingeschränkten Zugang bekommen.10.05.2024
Von Berlin über Gaza nach MoskauOhne Gewalt-Tabu ist alles nichtsWenn Politiker Plakate kleben, riskieren sie Prügel. Judenhass an deutschen Universitäten zu verbreiten, ist dagegen Meinungsfreiheit. Es gerät etwas aus dem Ruder. Dabei ist diese Entwicklung nicht zwangsläufig.10.05.2024Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Israelische Truppen in der StadtUN: Zehntausende Menschen aus Rafah geflohenMit Bodentruppen und aus der Luft greift Israel weiter die Grenzstadt Rafah im Gazastreifen an. Die Armee kann nach eigenen Angaben mehrere Tunneleingänge aufspüren. Das UN-Palästinenserhilfswerk beklagt derweil grausame Bedingungen für die Zivilbevölkerung. 10.05.2024
Falls US-Unterstützung wegfälltNetanjahu: Israel kämpft notfalls auch alleinDie USA wollen bei einer möglichen Offensive in Rafah die Waffenlieferungen an Israel weiter einschränken. Ministerpräsident Netanjahu betont, dass sich sein Land auch alleine verteidigen und "mit seinen Klauen" kämpfen und siegen werde.09.05.2024
"Sollte Existenz bedroht sein"Iran droht mit Änderung seiner AtomdoktrinImmer wieder erklärt der Iran, seine Atomanlagen nur zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Jetzt allerdings klingt ein Berater von Ajatollah Chamenei anders. Er erklärt: Die Führung in Teheran habe bereits signalisiert, dass sie über das Potenzial zum Bau von Atombomben verfüge.09.05.2024