Nicht in "absehbarer Zeit"Bund will Gaspreise vorerst nicht auf Kunden umlegen Wegen der geringen Gasmengen aus Russland soll die Möglichkeit einer Preisumlage auf Stadtwerke gesetzlich verankert werden. Nun heißt es aber aus Regierungskreisen, dass Kunden vorerst von einer Weitergabe hoher Gaspreise verschont bleiben. Allerdings bleibe die Lage am Markt besorgniserregend.04.07.2022
SPD-Chef im "ntv Frühstart"Klingbeil sieht "dramatische Monate" kommenBeim Gipfel im Kanzleramt setzt sich die Regierung mit Wirtschaftsvertretern und Gewerkschaften an einen Tisch. Es geht um die explodierenden Preise und mögliche Gegenmaßnahmen. SPD-Chef Klingbeil mahnt ein gemeinsames Vorgehen an. 04.07.2022
Wie man wirklich Energie spartKleine Verhaltensänderungen bringen 15 ProzentEnergie ist so teuer wie nie. Und weil Russland seine Gaslieferungen jederzeit stoppen könnte, droht eine Verdopplung oder sogar Verdreifachung der Preise. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ruft deswegen zum Energiesparen auf. Gerade zu Hause gibt es eine Menge Möglichkeiten.04.07.2022Von Caroline Amme
Druckabfall folgenschwerNetzagentur warnt vor ungleicher GasversorgungDie Gasflüsse sind derzeit in Deutschland laut Netzagentur mehr oder weniger gleichmäßig verteilt. Dreht Russland den Gashahn ab, würde sich das aber ändern. Wenn der Druck nur in einer Region deutlich falle, wären schlagartig Hunderttausende Gasthermen blockiert. 03.07.2022
Habeck kündigt Reform anBund rüstet sich für möglichen GasstoppDie Wartungsarbeiten an Nord Stream 1 treiben die Befürchtung an, dass Kremlchef Putin das Gas versiegen lässt. Notfalls müsste dann den Gasimporteuren erlaubt werden, die höheren Preise an die Stadtwerke weiterzugeben. Eine Preisexplosion wäre die Folge. Wirtschaftsminister Habeck will gegensteuern.03.07.2022
"An den Rand der Insolvenz"Stadtwerke fürchten Kettenreaktion durch GaspreisDer Verband kommunaler Unternehmen warnt davor, die höheren Beschaffungskosten für Gas an die Kunden weiterzugeben. Viele könnten diese nicht zahlen, was wiederum Stadtwerke an den Rand der Insolvenz bringen könnte. Dadurch würde schlimmstenfalls die Versorgungssicherheit aufs Spiel gesetzt.02.07.2022
Import-Preise steigen weiterAb Juli dürfen Versorger Gaskosten auf Verbraucher umlegenDas Gas in Deutschland wird knapp. Bislang ist es Energiekonzernen gesetzlich verboten, Preiserhöhungen an Kunden weiterzugeben. Das soll sich schon bald ändern, wie aus einem Papier für Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat hervorgeht.01.07.2022
Gefahr für Japans EnergiePutin festigt Griff um LNG-ProduktionAm Sachalin-2-Projekt sind neben Gazprom bislang die Konzerne Shell, Mitsui und Mitsubishi beteiligt. Es fördert Flüssiggas, auch für westliche Staaten. Russlands Präsident sichert sich nun per Dekret die Alleinherrschaft über die Firma. Das birgt Risiken für Anteilseigner und Kunden.01.07.2022
"Brauchen eine Priorisierung"Bauernpräsident warnt: Ohne Gas keine Milch Russland drosselt die Gaslieferungen, Landwirte warnen bereits vor einer Lebensmittelknappheit. Denn auch für die Produktion auf Feldern und in Ställen sei Gas unverzichtbar. Der Sektor solle daher Vorrang haben, fordern sie.01.07.2022
Lieferung nach EuropaKanadas Gas reicht für nur eine Export-AnlageBei der Suche nach Alternativen zu russischem Gas steht Kanada hoch im Kurs. Laut Umweltminister Guilbeault verfügt die Ostküste über Erdgasvorräte für nur eine LNG-Anlage, die Flüssiggas nach Europa liefern könnte. Sie für den Export entsprechend auszubauen, sei ein Projekt "über Jahre".01.07.2022