Sonst im Schnitt 55.000 DollarPanamakanal: Tanker zahlt Millionensumme für DurchfahrtDer Panamakanal ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt - doch eine extreme Trockenheit zwingt die Betreiber zu Einschränkungen. Für Reedereien wird die Passage damit wertvoller. Ein Unternehmen greift nun besonders tief in die Tasche.28.08.2026
Haben Händler sich verzockt?"Bei Gasspeichern steht Vorwurf der Erpressung im Raum"Die Gasspeicher decken an kalten Wintertagen die Hälfte des deutschen Verbrauchs ab. Noch sind sie halb leer. Die Betreiber hinken dem Befüllungszeitplan hinterher. Eine Ursache ist der Iran-Krieg. Einige Händler scheinen sich verzockt zu haben. "Das sieht man", sagt ein Energieanalyst im Interview.27.08.2026Interview: Christian Herrmann
Lieferungen bis 2041Uniper schließt Großvertrag mit norwegischem GaskonzernDeutschlands Gasspeicher füllen sich nur mühsam. Norwegen zählt zu den wichtigsten Gaslieferanten - und dürfte es bleiben: Uniper und der norwegische Energiekonzern Equinor schließen einen langfristigen Liefervertrag für zwei Millionen Haushalte jährlich.24.08.2026
Tägliche Millionen-EinnahmenEU-Importe von russischem LNG steigen im Juni deutlichEin wichtiger Baustein europäischer Sanktionspolitik gegen Russland ist der Verzicht auf Energie-Importe. Gänzlich werden die Käufe von Öl und Gas aber nie eingestellt. Zuletzt wird sogar wieder deutlich mehr Flüssiggas in die EU importiert. Ein Land tut sich da besonders hervor.08.08.2026
Flucht aus 80-Milliarden-Falle"In zwei Jahren ist Strom günstiger als im alten fossilen System"Deutschland gibt jedes Jahr 80 Milliarden Euro für Erdöl und Erdgas aus. Für einen Energie-Investor nichts anderes als eine unsichtbare Steuer. "Das Geld ist weg. Für immer", sagt er. Anders sieht es ihm zufolge aus, wenn der Staat Betriebe und Haushalte bei der Anschaffung grüner Technologien unterstützt.25.07.2026Interview: Christian Herrmann und Clara Pfeffer
Überangebot schon im August?Hinter dem aktuellen Preis-Schock lauert eine Öl- und GasschwemmeDer Iran-Krieg eskaliert weiter und lässt die Energiepreise steigen. Experten halten trotzdem daran fest, dass es schon bald ein Überangebot an Öl- und Gas auf dem Weltmarkt geben könnte. Sich darauf zu verlassen, ist allerdings riskant.24.07.2026Von Max Borowski
"Russisches Gas war Strategie"Merkels Wirtschaftsberater erklärt die Energiepolitik der AltkanzlerinAls Wladimir Putin 2022 die Ukraine angreift, wird deutlich: Die deutsche Energieversorgung ist von einem Kriegsverbrecher abhängig. Wie konnte es so weit kommen? Im Interview legt der langjährige wirtschaftspolitische Berater von Altkanzlerin Merkel seine Sicht der Dinge dar: "Gas war die Strategie."12.07.2026Interview: Clara Pfeffer
Verpönter EU-Klima-Kurs als Weg?"Rabatte an der Zapfsäule sind teuer und sinnlos"Rechte Kräfte lassen kein gutes Haar am Green Deal. Ausgerechnet die Brüsseler Umwelt-Agenda könnte aber zur Überlebensfrage für die EU-Wirtschaft werden, sagt Geoökonom Rizzi. Denn Trumps Krieg gegen den Iran nehme enorme Ausmaße an. Teure Spritrabatte als Reaktion seien Quatsch.01.05.2026Ein Interview von Lea Verstl
Unternehmen erhalten ErstattungTrump-Regierung zieht zwei Windparks den SteckerUS-Präsident Trump ist erklärter Gegner erneuerbarer Energien. Die US-Regierung versucht, mehrere Projekte zu stoppen. Nun trifft es zwei Windparks vor der Küste. Die Unternehmen sollen entschädigt werden. Sie kündigen ihrerseits aber auch Maßnahmen an, um die Regierung zu besänftigen. 28.04.2026
Geldsegen verstört US-GasbrancheDas LNG-Paradoxon - die Welt sagt Tschüss zur BrückentechnologieGas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den Erneuerbaren. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen neuen Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst ihnen bereitet der Geldregen Sorgen. 11.04.2026Von Christian Herrmann
Tanker "völlig außer Kontrolle" Libysche Behörden lassen russisches Geisterschiff vor Malta zurückEin Wrack mit brisanter Ladung treibt unkontrolliert im zentralen Mittelmeer. Ursprünglich sollte Libyen das Schiff sichern, doch die zuständigen Behörden haben die Bergungsaktion abgebrochen. Das havarierte Schiff gehört offenbar zu Russlands Schattenflotte.02.04.2026