Türkei-AbkommenWas wird aus den Flüchtlingen in Idomeni?Das Abkommen mit der Türkei soll den Flüchtlingszuzug in geregelte Bahnen lenken. Nur: Zehntausende Flüchtlinge, die sich bereits in Europa aufhalten, sind davon nicht betroffen. Helfen soll ausgerechnet eine Regelung, die bisher kaum funktioniert hat.21.03.2016
Syrer sind besonders gesetzestreuFlüchtlinge arbeiten selten schwarzIn Deutschland angekommen sind sie ohne Arbeitsgenehmigung oft zu monatelangem Nichtstun verdammt. Für Asylsuchende müsste deswegen eigentlich der Anreiz umso größer sein, sich mit Schwarzarbeit etwas dazu zu verdienen. Ist er aber nicht.21.03.2016
Hunderte erreichen GriechenlandEuropa stolpert ins AbkommenIm Hauruck-Verfahren setzen die EU und die Türkei das Flüchtlingsabkommen in Kraft. Die erforderlichen Ressourcen werden jedoch erst schrittweise aufgebaut. Auf den griechischen Inseln ändert sich zunächst kaum etwas. Zudem rückt Libyen in den Blick.20.03.2016
Mehr an Zuwanderung möglichSöder warnt vor Einwanderungen von KurdenDie angestrebte Visafreiheit könnte nach Auffassung der CSU für zusätzliche Einwanderer aus dem Südosten der Türkei sorgen. Nach seinem Parteichef sieht auch Bayerns Finanzminister Söder einen EU-Beitritt der Türkei in weiter Ferne..20.03.2016
"Keine Visa-Freiheit mit der CSU"Seehofer will Debatte zum EU-Türkei-GipfelNach langen Beratungen vereinbaren die EU und die Türkei weitreichende Schritte zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Die CSU will die Abmachungen aber noch im Parlament beraten. Zudem attestiert Parteichef Seehofer Merkel einen Politikschwenk.20.03.2016
Weniger Flüchtlinge als erwartetViele Notunterkünfte stehen halbleerSeit die Balkanroute geschlossen ist, kommen in Deutschland kaum noch Flüchtlinge an. Die Folgen zeigen sich laut einem Bericht bei der Unterbringung: Nur wenige Notunterkünfte sind vollständig belegt. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede.20.03.2016
Flüchtlingsabkommen in KraftAthen kann Pakt noch nicht umsetzenSeit Mitternacht ist der umstrittene Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei in Kraft. In Griechenland ändert sich aber erstmal wohl nicht viel. Die Vorbereitungen sind kaum angelaufen. Es fehlen Hunderte Dolmetscher, Asylexperten und Richter.20.03.2016
Vom Flüchtlingspakt ausgeschlossenIn Idomeni stirbt die HoffnungMehr als 10.000 Flüchtlinge sitzen nach wie vor in Idomeni fest und hoffen, dass sich die Grenze öffnet. Dass der Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei sie ausschließt, wissen sie nicht - Frustration macht sich breit. 20.03.2016
Zu viele FlüchtlingeDeutsche Beamte sollen Athen helfenAuf den griechischen Inseln kommen nach wie vor täglich Hunderte Flüchtlinge an. Weil die griechische Regierung mit dem Andrang überfordert ist, wollen Deutschland und Frankreich Athen mit Dutzenden Beamten aushelfen. 19.03.2016
Ende der "humanitären Haltung"Grüne attackieren Merkels Türkei-DealDer Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei sorgt für Ärger: Die Grünen werfen Kanzlerin Merkel vor, damit ihre humane Haltung in der Flüchtlingskrise aufzugeben. Auch aus den eigenen Reihen gibt es Kritik an der Kanzlerin.19.03.2016