Für halbe Milliarde EuroEU stellt Ukraine Waffen und Kampfjets in AussichtFür die EU ist es ein Paradigmenwechsel: Zum ersten Mal erhält ein Land im Krieg finanzielle Hilfe zum Kauf von Waffen und Ausrüstung der Armee. Der Ukraine stellen die 27 Mitgliedsstaaten knapp 500 Millionen Euro zur Verfügung.27.02.2022
Bisher ungenutzte RegelEU erwägt Aufnahme-Klausel für GeflüchteteHunderttausende Ukrainer sind zur Flucht gezwungen, mit weiteren Millionen wird gerechnet. In der Folge erwägt die EU-Kommission erstmals, das Regelpaket für einen solchen Fall einzusetzen - es könnte Vertriebenen schneller und barrierefreier Schutz bieten. Es braucht nur noch die Zustimmung der Länder.27.02.2022
Sanktionen auch gegen BelarusEU will russische Sender RT und Sputnik verbieten Kaum ist ein Sanktionspaket verabschiedet, wird bereits das nächste vorbereitet. Diesmal hat die Europäische Union vor allem Russlands Propaganda-Sender im Visier. Zudem geht die EU auch gegen Belarus vor und bricht mit ihrer aktiven Unterstützung der Ukraine ein altes Tabu. 27.02.2022
Reaktion auf EU-SanktionenRussland setzt Arbeit am Weltraumbahnhof Kourou ausTrotz vieler Konflikte zwischen Russland und dem Westen funktionierte die Zusammenarbeit bei Raumfahrtprojekten in den vergangen Jahren nahezu reibungslos. Das scheint allerdings vorbei zu sein. Als Reaktion auf die EU-Sanktionen stoppt Moskau Raketenstarts in Französisch-Guayana.26.02.2022
Bitte um Aufnahme in EUSelenskyi meldet sich aus dem umkämpften KiewSeit dem Beginn der russischen Invasion meldet sich der ukrainische Präsident Selenskyj immer wieder bei Twitter zu Wort. Nun veröffentlicht er ein 40-sekündiges Video aus der umkämpften Hauptstadt. In einem weiteren Tweet bekräftigt er den Willen des Landes, Mitglied der EU zu werden.26.02.2022
Neue Sanktionen gegen RusslandÖkonom: "Es schlägt Viertel vor zwölf für Moskau"Trifft das neue EU-Sanktionspaket Russland, wo es weh tut? Es sei ein "hartes Brot" für ein Land, das "auf dem Stand von vor zehn Jahren ist", sagt IfW-Experte Mahlkow ntv.de. Er erwartet vor dem Ausschluss von Swift noch eine weitere Eskalationsstufe.25.02.2022Von Diana Dittmer
Flucht aus der Ukraine"Wir wollen weiter, wissen aber nicht wohin"Lange hoffen die Ukrainer, dass es nicht zum Schlimmsten kommt. Doch vergebens: Nach dem Einmarsch russischer Truppen müssen sie fliehen. Mit dem Zug, dem Auto oder zu Fuß machen sie sich auf in eine ungewisse Zukunft - und lassen vieles in ihrer Heimat zurück.25.02.2022Von Hedviga Nyarsik
Angriff verletzt MenschenrechteEuroparat suspendiert RusslandZum zweiten Mal in seiner Geschichte suspendiert der Europarat eines seiner Mitglieder. Nach dem Angriff auf die Ukraine verliert Russland vorläufig seine Rechte in der Organisation, bleibt aber formell noch Mitglied. Eine weitere Eskalationsstufe ist aber nicht ausgeschlossen.25.02.2022
Deutschlands "zentraler Fehler"Experte: Kreml hat mehr Einfluss auf uns als umgekehrtWenige Tage vor dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine, appelliert Kanzler Scholz an Putins Vernunft. Seit Jahrzehnten setzt Deutschland in seiner Russland-Politik auf Diplomatie. Anzunehmen, dass dies Moskau tatsächlich beeindruckt, sei ein großer Fehler, sagt Politikexperte Kaim. 25.02.2022
Angst vor russischem Gas-AusWarum härteste Sanktionen nicht kommenDer Westen reagiert mit Sanktionen auf Russlands Einmarsch in die Ukraine. Auf ihre schärfste Waffe verzichten USA, Großbritannien und die EU aber noch. Unter anderem Deutschland ist gegen Russlands Swift-Ausschluss. Das Ende russischer Gaslieferungen droht.25.02.2022Von Kevin Schulte