Der Kriegstag im ÜberblickVerhandlungen unterbrochen - Separatisten: 20 Tote bei Raketenangriff in DonezkWährend die Kämpfe in der Ukraine weitergehen, legen Moskau und Kiew eine Verhandlungspause ein. In Donezk kommen bei einem Raketenangriff 20 Menschen ums Leben, in Mariupol erliegt eine Schwangere ihren Verletzungen. Die EU verhängt Sanktionen gegen Oligarchen. Der 19. Kriegstag im Überblick. 14.03.2022
Putin nach Invasion außen vorAndere Autokraten sollen nun Energie liefernAus der Sicht des Westens liegen Ressourcen wie Erdöl oder Gas geopolitisch ungünstig verteilt - in autokratisch geprägten Ländern wie Saudi-Arabien, Venezuela oder Katar. Weil sich der Kreml als Verhandlungspartner disqualifiziert, werden die Machthaber dort umworben.14.03.2022
Sanktionen gegen OligarchenEU will Abramowitsch-Vermögen einfrierenGroßbritannien belegt Roman Abramowitsch mit Strafmaßnahmen, nun zieht die Europäische Union nach. Dem FC-Chelsea-Eigner soll unter anderem die Einreise in die EU verweigert werden. Die Sanktionen richten sich gegen weitere Oligarchen, doch Abramowitsch ist ein Sonderfall: Er hat einen EU-Pass.14.03.2022
"Wichtiger Meilenstein"EU macht Weg für Geschlechterquote freiEine EU-weite Geschlechterquote in Aufsichtsräten blockiert die Bundesregierung unter Merkel noch. Mit der Ampel könnte eine Umsetzung aber klappen. Die neue Regelung soll sich jeweils auf das unterrepräsentierte Geschlecht beziehen - sitzen in einem Gremium mehr Frauen, gilt die Quote dort auch für Männer.14.03.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussische Armee bereitet Angriff auf Kiew vor - USA und EU isolieren Russland weiterDie russische Armee erzielt nach eigenen Angaben kleinere Erfolge. Vor allem scheinen sich die Truppen vor Kiew auf einen Angriff vorzubereiten. Die USA und die EU bringen die nächsten harten Sanktionen gegen Russland auf den Weg. Die Ukraine ist jedoch von Entscheidungen der Europäer enttäuscht. 11.03.2022
Gegen Putins Unterstützer EU stoppt Export von Luxusgütern nach RusslandKurz nachdem die USA weitere Sanktionen gegen Russland verhängen, zieht die EU nach. Reiche Unterstützer Putins sollen keine Luxusgüter mehr importieren können. Europa führt zudem weniger Eisen- und Stahlprodukte ein, was für Russland einen Milliardenverlust verursacht. Zudem könnten Zölle erhöht werden. 11.03.2022
Paket über 500 Millionen EuroEU finanziert weitere Waffenlieferungen an Ukraine Mit 500 Millionen Euro Militärhilfe unterstützt die EU die Ukraine nach dem russischen Angriff bereits. In Versailles bewilligen die europäischen Staats- und Regierungschefs nun ein weiteres großes Hilfspaket für das Land. Eine "gefährliche" Handlung, wie Russland dem Westen vorwirft.11.03.2022
Teure VergesslichkeitRundfunkbeitrag: Strafgebühren drohen Alle drei Monate ist der Rundfunkbeitrag fällig. Verbraucher, die kein SEPA-Mandat eingerichtet haben, werden ab sofort statt viermal im Jahr nur noch einmal jährlich vom Beitragsservice an ihre Verpflichtung erinnert. Wird die Zahlung versäumt, wird der GEZ-Nachfolger dann noch teurer. 11.03.2022
"Beitrag verdoppeln"EU prüft weitere 500 Millionen für UkraineNach dem russischen Angriff auf die Ukraine beschließt die EU, das Land mit 500 Millionen Euro Militärhilfe zu unterstützen. Um den Druck auf Russland zu erhöhen, fordert der EU-Außenbeauftragte Borrell nun eine deutliche Erhöhung der Hilfen - und spricht sich zugleich für schärfere Sanktionen aus.11.03.2022
Interview zur Ukraine"Die EU wird sie in diesem Zustand nicht aufnehmen"Mit dem Angriffskrieg Russlands gibt es plötzlich auch eine Debatte um einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine. Jedoch nimmt der EU-Gipfel in Versailles wieder Abstand davon. Warum, erklärt Dušan Reljić, Leiter des Brüsseler Büros von der Stiftung Wissenschaft und Politik, im Interview.11.03.2022