NRW profitiert mehr als KüsteOffshore-Branche verspricht 120.000 Jobs bis 2045Offshore-Windenergie ist ein bundesweiter Jobmotor. Einer neuen Studie zufolge schafft die Branche derzeit allein in NRW und Baden-Württemberg 12.000 neue Vollzeitstellen. Bis 2045 könnte die Zahl auf das Zehnfache anwachsen - unter einer Bedingung, an der bereits gerüttelt wird.14.04.2026Von Christian Herrmann
Energieschock auf der InselDarum hat Großbritannien die zweithöchsten StrompreiseVor 25 Jahren hat Großbritannien die niedrigsten Strompreise der EU. Inzwischen ist er so teuer wie in Deutschland. Auch die britische Politik macht bei der Energiewende Fehler. Solar? Verschlafen. Windkraft? Abgeregelt. Dann kam der Ukraine-Krieg. Und der Iran. Ein Experte sagt: Einen Lichtblick gibt es dennoch.12.04.2026Interview: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
Expertin Kemfert zu Preisschock"Es wird Monate dauern, bis sich die Lage einpendelt"Wochenlang kannten die Energiepreise nur eine Richtung: nach oben. Ob die brüchige Waffenruhe im Irankrieg daran etwas ändern kann, welche Entlastungen es jetzt braucht und wie Deutschland die Unabhängigkeit von fossilen Energien gelingt, erklärt DIW-Energieökonomin Claudia Kemfert ntv.de.10.04.2026
Batteriehersteller im NordenStaat sichert 153 Millionen Euro aus Northvolt-InsolvenzNorthvolt galt als große Hoffnung der Autobranche in Europa. Um sicherzustellen, dass deutsche Hersteller mit Batterien versorgt werden, übernimmt der Staat 2020 eine Garantie in dreistelliger Millionenhöhe - doch das Unternehmen geht pleite. Jetzt gibt es gute Nachrichten für die Steuerzahler.10.04.2026
Wichtiger Teil der EnergiewendeProduktion, Nachfrage, Speicher, Netz - wie entwickelt sich der Wasserstoff?Für das Erreichen der Klimaziele ist die Elektrifizierung wichtiger Wirtschaftsbereiche unverzichtbar. Manche Industrieprozesse können jedoch nicht entsprechend umgebaut werden. Hier soll Wasserstoff die Lösung sein. Doch der Hochlauf läuft schleppend - und das in mehrfacher Hinsicht. 07.04.2026
Offshore-Masterplan für Nordsee"Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom"Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch. Bisher kocht jeder Anrainer sein eigenes Offshore-Süppchen. Auch Deutschland verzettelt sich und plant zu viele Windräder. Im Interview erklärt der zuständige Netzbetreiber, wie Deutschland mit weniger Anlagen genauso viel Strom erzeugen kann. 05.04.2026Interview: Christian Herrmann
Mehr Unabhängigkeit von ChinaBundesregierung steckt Geld in Seltene Erden aus AustralienDeutschland hängt bei kritischen Rohstoffen bisher am Tropf chinesischer Exporte. Um unabhängiger zu werden, will die Regierung die Förderung seltener Erden in anderen Ländern unterstützen. Dazu fließt nun ein Millionenbetrag in ein australisches Unternehmen.01.04.2026
Simple Lösung für billigen Strom"Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer - auch ohne Einspeisevergütung"Der große Solar-Boom in deutschen Eigenheimen ist vorbei. Gut so, sagt das Solarhandwerk. Denn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde auf deutschen Dächern viel Schindluder getrieben. Die Technik lohnt dennoch, auch ohne Einspeisevergütung. Im Interview verrät das Solarhandwerk, warum.29.03.2026Interview: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
Mangelhafter Smart-Meter-EinbauBundesnetzagentur geht gegen 77 Stromnetzbetreiber vorFür eine erfolgreiche Energiewende braucht es in Deutschland unter anderem Smart Meter. Die Bundesregierung fordert eine Einbauquote von 20 Prozent von den Netzbetreibern. Die Vorgabe reißen allerdings viele - und müssen nun mit Konsequenzen rechnen.27.03.2026
Ausbau der Windkraft geplantMit diesem Paket will die Regierung die Klimaziele erreichenBis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen Deutschlands um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Bis 2040 soll der Ausstoß um 88 Prozent fallen. Doch ohne weitere Maßnahmen werden die Ziele wohl verfehlt. Union und SPD wollen das noch verhindern.25.03.2026