Wirtschaft schlägt sich wackerInstitute erwarten kein Wachstum - solider AusblickMehrere deutsche Wirtschaftsforscher haben ihre Wachstumsprognosen für dieses Jahr gesenkt. Demnach wird die Europas größte Volkswirtschaft nicht wachsen - zu groß sind die Herausforderungen. Dafür steigt der Optimismus für 2024. Gründe sind hohe Lohnabschlüsse und ein robuster Arbeitsmarkt.15.06.2023
DIW zu EinkommensverteilungTopverdiener profitieren nach der Pandemie besondersKurze Zeit wachsen hohe Einkommen in Deutschland langsamer als niedrige. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung weist nun auf eine Trendwende hin. Demnach nimmt die Einkommensungleichheit wieder zu. Das hängt unter anderem mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie zusammen.15.06.2023
Deutliche Worte in BrandenburgScholz: Ausländische Arbeitskräfte müssen willkommen sein Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow richtet Bundeskanzler Scholz ungewöhnlich deutliche Worte an Arbeitgeber: Es brauche ein weltoffenes Deutschland, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Anders sei die Lücke nicht zu schließen, die vor allem im Osten besonders hoch sei.11.06.2023
Geldpolitische Strategie ändernTop-Ökonom fordert von EZB StrategiewechselErst kürzlich hat Christine Lagarde betont: Die EZB werde entschlossen an ihrem Kurs festhalten, bis die Inflation wieder bei zwei Prozent liegt. DIW-Chef Fratzscher fordert allerdings: Die EZB solle ihr Inflationsziel besser aufheben. Die Zeit multipler Krisen erfordert seiner Einschätzung nach ein Umdenken.02.06.2023
"Nächsten fünf bis zehn Jahre"DIW-Chef erwartet auch mittelfristig erhöhte InflationDie deutsche Wirtschaft hat derzeit mit vielen Krisen gleichzeitig zu kämpfen: hohe Energiepreise, Lieferkettenengpässe und Fachkräftemangel. Für die nächsten fünf bis zehn Jahre rechnet DIW-Chef Fratzscher deshalb mit einer hohen Inflationsrate. Das müsse aber nicht unbedingt ein Problem sein.14.04.2023
DIW-Präsident im "ntv Frühstart""Ich rechne nicht mit einem Neustart der Koalition"DIW-Präsident Marcel Fratzscher glaubt nicht, dass die Regierungsarbeit auch nach einem erfolgreichen Koalitionsausschuss an Schwung gewinnen wird. Der Graben zwischen den Ampelparteien sei zu tief. Im aktuellen Tarifstreit verteidigt er die Mindestforderung von 500 Euro mehr Lohn.28.03.2023
Angst vor Deindustrialisierung DIW-Chef Fratzscher bezichtigt Industrie der PanikmacheDie deutsche Industrie warnt: Die hohen Energiepreise führen zur Deindustrialisierung. Für DIW-Chef Fratzscher ist das reine Panikmache, die der Politik das Geld aus den Rippen leiern soll. Dabei würden die Energiepreisbremsen viel stärker den Unternehmen zugutekommen.28.12.2022
Dennoch ein VorteilIWF sorgt sich um DeutschlandDer IWF sieht Deutschland gleich in einer multiplen Krise - und nennt die üblichen Baustellen: Energie, Infrastruktur, Fachkräfte und Digitalisierung. Experten dringen auf öffentliche Investitionen. Der IWF sieht dabei einen Vorteil, den Deutschland noch habe.18.12.2022
Rohstoffimporte unverzichtbarWie sich Deutschland von Abhängigkeiten befreien kannDeutschland ist von Rohstoffimporten extrem abhängig, meist stammen die aus demokratiefeindlichen Ländern. Das geht aus einer Studie des DIW hervor. Doch das Institut zeigt auch Wege, sich von den Abhängigkeiten zu lösen.14.12.2022
Kein Platzen der Blase, aber ...DIW: Immobilienpreise könnten um zehn Prozent einbrechenÜber Jahre kannten die Preise für Eigentumswohnungen und Eigenheime nur eine Richtung - nach oben. Nun deutet sich eine Trendumkehr an. Wirtschaftsexperten rechnen mit starken Preiseinbrüchen. Vom Platzen der Immobilienpreisblase wollen sie allerdings noch nicht sprechen.23.11.2022