Vor allem Energiepreise lähmenDeutsche Wirtschaft verliert durch Ukraine-Krieg 200 Milliarden EuroDeutschland ist lange besonders abhängig von russischen Energieimporten. Sanktionen kappen Lieferungen, Preise explodieren und die Wirtschaft hierzulande leidet. Studien zufolge betragen die Kosten der deutschen Wirtschaft 200 Milliarden Euro. Aber nicht nur Unternehmen leiden. 21.02.2024
Mangellage nicht absehbarDIW fordert Ende des GasnotfallplansKurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs ist die Lage auf dem Gasmarkt angespannt. Mittlerweile habe sie sich wieder beruhigt, meldet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Notfallmaßnahmen seien entsprechend nicht mehr nötig.19.02.2024
Konsequenzen für WirtschaftIW-Chef: AfD-Pläne würden 2,2 Millionen Arbeitsplätze kostenDie Wirtschaftspläne der AfD lassen bei Ökonomen die Alarmglocken schrillen. Unter einem Austritt aus der EU würde laut IW-Chef Michael Hüther nicht nur der Export leiden. Ein damit verbundener Wachstumsverlust hätte auch fatale Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.28.01.2024
"Widersinnig und gefährlich"Ökonomen warnen vor Wirtschaftsplan der AfDWährend deutschlandweit gegen Rechtsextremismus demonstriert wird, üben auch Unternehmer scharfe Kritik an der AfD. Die ökonomischen Pläne der Partei seien widersprüchlich und eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft. Die Folgen träfen nicht zuletzt die AfD-Wählerschaft selbst.27.01.2024
Unternehmen sollen aufklären"Eure Jobs sind in Gefahr, wenn die AfD sich durchsetzt"Immer mehr Wirtschaftsvertreter warnen vor zunehmendem Rechtsextremismus, doch viele Chefetagen schweigen zu dem Thema. Topökonomen halten das für gefährlich und fordern Firmen auf, ihre Belegschaft über mögliche Folgen aufzuklären.23.01.2024
Bund verfehlt Ziel deutlichBaugenehmigungen brechen bis November um ein Viertel einDas große Ziel der Bundesregierung lautet 400.000 neue Wohnungen pro Jahr. Das wird 2022 verfehlt. 2023 läuft es sogar noch schlechter: Bis November sinkt die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr um fast 26 Prozent. Es gibt nur einen kleinen Lichtblick.18.01.2024
Hohe Zinsen, teures MaterialDIW: Wohnungsbau dürfte um mehr als fünf Prozent schrumpfenDie Bilanz ist bitter: Der Wohnungsbau hat schwere Jahre hinter sich und auch dieses Jahr wird laut einer Studie des DIW nicht rosig. Insgesamt werden die Bauleistungen erstmals seit der Finanzkrise sinken. Dass es nicht noch schlimmer kommt, ist nur dem Tiefbau zu verdanken.10.01.2024
Verursacht Ampel neue Rezession?Fratzscher: Ohne Haushalt eskaliert die LageSeit Tagen versuchen die Spitzen von SPD, Grünen und FDP ein 17 Milliarden Euro großes Loch im Haushalt für das kommende Jahr zu stopfen. Teile der Koalition halten eine Einigung in diesem Jahr für ausgeschlossen. Top-Ökonom Fratzscher hält das für eine Katastrophe.08.12.2023
Schuldenbremse bei "Anne Will"Haseloff in Rage: "Haben wir den Schuss nicht gehört?"Die politische Notlage angesichts des diesjährigen und zukünftigen Haushalts der Bundesregierung beschäftigt auch an diesem Sonntag die Gäste von Anne Will. Wo kann gespart werden? Fehlt es überhaupt an Geld? Und wie sieht die Zukunft der Schuldenbremse aus? Die Diskussion ist lebhaft.27.11.2023Von Friederike Zörner
Mehrwertsteuer auf NormalwertFratzscher erwartet 10 Prozent höhere RestaurantpreiseWährend der Corona-Pandemie hatten es Hotels, Bars und Restaurants besonders schwer. Zum Jahresbeginn soll eine Erleichterung aus dieser Zeit - der reduzierte Mehrwertsteuersatz - wieder wegfallen. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung findet das folgerichtig.18.11.2023