Preis-Schock für Verbraucher Bofinger: "Mehrwertsteuer auf Energie halbieren"Viele Bürger leiden darunter, dass sie aktuell viel mehr für Gas, Heizöl oder Strom zahlen. Der Ökonom und langjährige Wirtschaftsweise Bofinger wirft der Bundesregierung vor, die Inflationssorgen der Menschen zu ignorieren. Statt an den hohen Energiekosten mitzuverdienen, sollte sie die Haushalte entlasten.20.01.2022
DIW-Chef warnt vor NegativtrendDeutsche Wirtschaft in "prekärer Situation"DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht keinen Anlass zur Entwarnung in der Corona-Krise. Die deutsche Wirtschaft sei kräftig gewachsen, dürfte aber auf Schrumpfkurs schwenken, wenn Omikron "viele Menschen in den Krankenstand oder in die Quarantäne zwingt", so der Ökonom.15.01.2022
Boom auch in ländlichen RegionenWohnimmobilien verteuern sich rapideDer deutsche Wohnimmobilienmarkt boomt sowohl in Metropolen als auch auf dem Land: Mit durchschnittlich 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht der Preisanstieg im dritten Quartal ein Rekordhoch. DIW-Chef Fratzscher warnt deshalb vor Preisblasen in Städten, auf die man "sehr genau aufpassen" müsse.22.12.2021
Ökonom sieht große WidersprücheFratzscher: Finanzpläne der Ampel nicht solideDIW-Chefökonom Fratzscher findet die fiskalischen Pläne der Ampelregierung höchst widersprüchlich. Vor allem die Finanzierung der Sozialsysteme, etwa des großen Postens Rente, sind unklar. Dabei haben SPD, Grüne und FDP ein "Jahrzehnt der Zukunftsinvestition" ausgerufen. 26.11.2021
Ökonomen zu Milliarden-PlänenSo lassen sich die Ampel-Ideen finanzierenDie Ampel-Koalition plant große Investitionen - unter anderem in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz. Doch die Finanzlage des Bundes lässt dafür wenig bis gar keinen Spielraum. Ökonomen machen Vorschläge, wie die Schuldenbremse zu umgehen ist.23.10.2021Von Roland Lindenblatt
Inflation über vier ProzentTop-Ökonom warnt vor PanikmacheErstmals seit 28 Jahren steigt die Teuerungsrate über die Vier-Prozent-Marke. Für DIW-Präsident Fratzscher ist das eine "Normalisierung", er sieht keinen Grund zur Panik. Deutlich größere Sorgen als die Inflation bereite ihm eine andere Entwicklung.01.10.2021
Abhängigkeit von RusslandDIW: Problem mit Gaspreis ist "hausgemacht"Die Nachfrage nach Gas ist enorm, die Preise schießen in die Höhe. Dafür macht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung die Politik mitverantwortlich: Deutschland habe sich zu stark von Russland abhängig gemacht. Grünen-Chefin Baerbock fordert ein "Signal" der Bundesregierung an Moskau.23.09.2021
Corona bremst Wirtschaft nochDIW senkt Prognose für 2021 drastischDie deutsche Wirtschaft erholt sich in der Corona-Krise langsamer als erwartet. Ökonomen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung nennen dafür mehrere Gründe. Die Forscher schrauben ihre Wachstumserwartungen runter und rechnen mit der höchsten Inflation seit Jahrzehnten.16.09.2021
Rentenexperte zu Partei-Plänen"Stabile Renten helfen nicht gegen Altersarmut" Immer häufiger taucht nun die Rente im Wahlkampf auf, die Vorschläge der Parteien bleiben aber oft vage. Rentenexperte Peter Haan erklärt, was seiner Meinung nach wirklich gegen Altersarmut helfen würde - und welche Pläne versteckte Kürzungen wären.15.09.2021Von Christina Lohner
"Größte soziale Verbesserungen"Top-Ökonom verteidigt 12 Euro MindestlohnMehr Gehalt für ein Fünftel aller Beschäftigten? SPD, Grüne und Linke fordern im Bundestagswahlkampf eine Erhöhung des Mindestlohns. DIW-Präsident Fratzscher hält das für eine gute Idee. Bedenken der Wirtschaftsverbände weist er zurück.14.09.2021