Rückholung von Gefährder Sami A.Bochum muss doch kein Zwangsgeld zahlenDer Islamist Sami A. wird zu Unrecht nach Tunesien abgeschoben. Die zuständige Stadt Bochum soll angesichts des Behördenversagens 10.000 Euro zahlen. Doch ein Gericht in Münster hebt die Zahlung wieder auf. Nun ist der Tunesier am Zug.28.08.2018
Interview mit Werner Patzelt"Wir schlittern in gewaltige Konflikte hinein"Ausschreitungen und rechte Stimmungsmache lassen Chemnitz nicht zur Ruhe kommen. Im Interview mit n-tv.de erklärt Politikprofessor Werner Patzelt, wieso in Sachsen Fremdenhass in Gewalt auf der Straße umschlägt und womit wir in Zukunft noch rechnen müssen.28.08.2018
Anwältin im Streit erschossenRentner muss mehrere Jahre ins GefängnisFast zwei Jahrzehnte lang streiten ein Rentner aus Waren an der Müritz und eine Anwältin um Zehntausende Euro. Dann hat der Mann genug: Er greift zur Waffe und erschießt die 67-Jährige. Nun verurteilt ihn ein Gericht zu einer jahrelangen Haftstrafe.28.08.2018
Chemnitz im Hass"Alle rausschmeißen. Sofort!"Die Wut über den Tod von Daniel H. ist zu Hass geworden. Viele Menschen in Chemnitz zeigen ganz unverhohlen Verständnis für die rechten Krawalle in der Stadt. Anderen macht das Angst.28.08.2018Von Benjamin Konietzny, Chemnitz
Kunstaktion in WiesbadenGoldene Erdogan-Statue sorgt für IrritationenIn Wiesbaden stellen Künstler eine vier Meter große, goldene Statue auf. Zur Überraschung der Behörden handelt es sich bei der Figur um den türkischen Präsidenten Erdogan. Einige Menschen reagieren wütend auf die Aktion.28.08.2018
"Wir brauchen dabei Hilfe"Die große Ratlosigkeit nach Chemnitz"Dieser Kampf geht alle an", sagt Ministerpräsident Kretschmer. Nach der zweiten Krawallnacht in Chemnitz müht sich die sächsische Landesregierung um Stärke. Doch zunehmend wird deutlich: Die Aufgabe ist gewaltig.28.08.2018Von Jürgen Wutschke
Merkel äußert sich zu ChemnitzKanzlerin: Für Hass ist kein PlatzDie Kanzlerin kritisiert die Ausschreitungen in Chemnitz aufs Schärfste. Die Hetzjagd auf Migranten hätte mit "unserem Rechtsstaat nichts zu tun", sagt Merkel. Daraufhin erntet sie wiederum Kritik. Sie trage eine Mitschuld an den Vorkommnissen, heißt es etwa.28.08.2018
"Totales Versagen" in SachsenRiexinger: Innenminister Wöller muss gehenFür den Chef der Linkspartei müssen die Ausschreitungen von Chemnitz personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Riexinger sieht bei der sächsischen Landesregierung ein "totales Versagen" und fordert den Rücktritt von Innenminister Wöller.28.08.2018
Ausschreitungen in ChemnitzSeehofer bietet Sachsen Verstärkung an Zwei Tage nach Beginn der Ausschreitungen in Chemnitz meldet sich Innenminister Seehofer zu Wort. Sein Mitgefühl gelte den Angehörigen des Opfers der Messerattacke, teilt er mit. Die "Betroffenheit in der Bevölkerung" sei "verständlich", die Polizei in einer "schwierigen Situation".28.08.2018
Richter befangenProzess gegen Kudamm-Raser geplatztDie juristische Aufarbeitung des Raserunfalls auf dem Kudamm in Berlin verzögert sich weiter. Ein neuer Prozess scheitert an der Voreingenommenheit der Richter. Ein Mordurteil hatte der BGH schon aufgehoben.28.08.2018