Kanzler verteidigt KürzungenMerz: "Bester Wohlfahrtsstaat taugt nichts, wenn Menschen nicht in Frieden leben können"Bei neuen Milliardenhilfen für die Ukraine wird Deutschland einen Löwenanteil tragen, die Bundesregierung gibt so viel wie nie für das Militär aus. Gleichzeitig plant die Koalition Einschnitte beim Sozialen. Der Kanzler erkennt die gesellschaftspolitischen Spannungen, spricht aber von unvermeidlichen Prioritäten.08.07.2026
Sondervermögen für VerteidigungIfo wirft Bundesregierung Buchungstricks bei Haushalt vorWirtschaftsexperten äußern heftige Kritik am neuen Haushalt der Bundesregierung. Man behelfe sich mit schuldenfinanzierten Tricks bei den Investitionen. Besonders im Verteidigungshaushalt würden zudem falsche Prioritäten gesetzt.08.07.2026
Mögliche KaufoptionPistorius sieht Bewegung bei Tomahawk-Gesprächen mit USADeutschland fehlen Mittelstreckenraketen als strategische Abschreckung. Ein Abkommen mit den USA zur Stationierung wurde unter US-Präsident Trump aufgekündigt. Verteidigungsminister Pistorius zeigt sich wenig besorgt.08.07.2026
Bloß Trump nicht verärgernStoltenberg: Deutschland ist auf dem Weg zur MilitärmachtVor dem am Dienstag in Ankara beginnenden Nato-Gipfel gibt es Diskussionen um die Verteidigungsausgaben. Deutschland ist auf einem guten Weg, sagt Ex-Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Das müsse man Trump nur verdeutlichen. 05.07.2026
"Größte Kraftanstrengung jemals"Merz weist scharfe Trump-Kritik an deutschen Nato-Beiträgen zurückInnerhalb der Nato leisten die USA die höchsten Verteidigungsausgaben. US-Präsident Trump fordert von den Verbündeten deutlich mehr Engagement und kritisiert sie mehrfach. Berlins Nato-Beitrag nennt er "lächerlich". Das lässt Kanzler Merz nicht auf sich sitzen. 03.07.2026
Kurz vor Gipfel in AnkaraTrump nennt deutsche Nato-Beiträge "lächerlich"Ein Blitzbesuch von Nato-Generalsekretär Rutte im Weißen Haus hat wenig geändert, Trumps Sicht auf die europäischen Verbündeten und besonders Deutschland bleibt giftig. Wenige Tage vor dem Gipfel in Ankara nennt der US-Präsident Berlins Verteidigungsausgaben "lächerlich". 03.07.2026
Kämpfen, essen, ruhen im Wald Wie die Bundeswehr im Baltikum Feindkontakt übtErstmals ist die Bundeswehr-Brigade "Litauen" für eine große Gefechtsübung im Baltikum. Die Kasernen sind noch im Bau, aber in den Wäldern testeten die Deutschen schon den Ernstfall - mit Gefahren, die sie so aus Deutschland nicht kennen.01.07.2026Von Frauke Niemeyer, Litauen
Stärkster Anstieg seit 2000Aufrüstung treibt staatliche Investitionen in die HöheMit einem Sondervermögen will die Regierung Deutschland krisensicher machen. Besonders viel Geld steckt der Bund dabei in die Verteidigung des Landes. Investitionen in andere Bereiche fallen im Vergleich deutlich schwächer aus.29.06.2026
Rettungsanker oder Milliarden-FalleWie riskant ist das Rüstungs-Pokerspiel der deutschen Wirtschaft? Deutschland plant für 2026 mit historischen 108 Milliarden Euro für die Verteidigung. Angelockt vom großen Geld schielt fast ein Drittel der Industrie auf Rüstungsaufträge. Doch der Sektor folgt einer eigenen Logik. 27.06.2026Von Juliane Kipper
Für 40 Prozent an PanzerbauerKNDS-Beteiligung kann Bund 7,2 Milliarden Euro kostenUm die Rüstungsanstrengungen zu stärken, beteiligt sich der Bund am deutsch-französischen Panzerbauer KNDS. Unterlagen aus dem Haushaltsausschuss zeigen, dass die Regierung am Ende mehr als 7 Milliarden Euro zahlen könnte. Es bleibt nicht der einzige Kostenpunkt des Deals.25.06.2026