Chaos in BolivienMorales fliegt nach MexikoIn La Paz liefern sich Anhänger von Boliviens Ex-Präsident Morales und die Polizei Straßenschlachten. Morales selbst befindet sich auf dem Weg nach Mexiko, wo ihm Asyl gewährt werden soll. Die bolivianische Staatsanwaltschaft will indes die Wahlkommission verhaften.11.11.2019Von Roland Peters, Buenos Aires
Neuwahl steht anBoliviens Präsident Morales tritt zurückBei der Präsidentenwahl im Oktober erklärt sich Evo Morales zum Sieger. Unzufriedene Bolivianer gehen daraufhin auf die Straße. Der Staatschef lenkt ein und kündigt eine Neuwahl an. Doch das rettet die Lage nicht. Nun tritt Morales zurück. 10.11.2019
Nach gewalttätigen ProtestenMorales kündigt Neuwahlen in Bolivien anErst im Oktober wählten die Bolivianer einen neuen Staatschef. Doch dass Präsident Morales zum Sieger erklärt wurde, ließ die Opposition zweifeln. Nach Tagen gewaltsamer Proteste und Auseinandersetzungen lenkt der linke Politiker nun ein - und stellt Neuwahlen in Aussicht.10.11.2019
Anhaltende Proteste im IrakMahdi verspricht tiefgreifende ReformenAngesichts der anhaltenden Proteste im Irak sieht sich Ministerpräsident Mahdi gezwungen, auf die Forderungen der Regierungskritiker einzugehen. Er räumt Fehler ein und verspricht Reformen - im Gegenzug sollen jedoch die Demonstrationen beendet werden.09.11.2019
"Faschismus ist keine Meinung"Bielefeld demonstriert gegen NeonazisZehntausende Menschen protestieren in Bielefeld gegen eine rechte Kleinpartei. Die Polizei sichert mit 1000 Einsatzkräften die Demonstration. Dass die Neonazis ausgerechnet heute zum Marsch aufrufen, nennt der Innenminister von Nordrhein-Westfalen "eine Schande".09.11.2019
Putsch in Bolivien?Polizei meutert gegen "Drogen-Regierung"Seit der Wahl am 20. Oktober herrscht in Bolivien Chaos. Gegner des linken Präsidenten Morales liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei. Die läuft nun aber ihrerseits teilweise über. Das Staatsoberhaupt wittert einen Putsch. Einen Einsatz des Militärs schließt die Regierung aus - "für den Moment".09.11.2019
Tränengas möglicherweise schuldHongkonger stirbt nach Sturz bei ProtestenEin Student stürzt am Rande einer Demonstration in Hongkong von einem Parkhausdeck, nachdem die Polizei dieses anscheinend mit Tränengas beschießt. Mehrere Tage liegt er im Koma, bevor er seinen Verletzungen erliegt. Der Stadt stehen schwierige Tage bevor.08.11.2019
Proteste gegen milde StrafeUrteil gegen Vergewaltiger empört SpanierIn Spanien kommt es zu großen Protesten, weil fünf Täter nach einer Gruppenvergewaltigung einer bewusstlosen 14-Jährigen nur wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt werden. Viele Spanier prangern das an - und fordern eine massive Gesetzesänderung.05.11.2019
Gezielte Aggression aus China?Mann beißt Hongkonger Politiker ins OhrEin Streit über Politik vor einem Hongkonger Einkaufszentrum eskaliert. Ein Mann, der mutmaßlich vom chinesischen Festland kommt, zückt ein Messer und geht auf umstehende Demonstranten los. Einem Politiker der Demokratie-Bewegung fügt er eine schmerzhafte Verletzung zu.03.11.2019
Ausschreitungen in Hongkong Aktivisten greifen Nachrichtenagentur anPeking kündigt eine härtere Gangart gegenüber Hongkong an. Aktivisten der Demokratiebewegung reagieren mit Protesten. Erneut kommt es zu heftigen Ausschreitungen. Nun allerdings richtet sich die Gewalt auch gegen die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.03.11.2019