Bewegungsprofile im Corona-KampfGoogle-Daten zeigen Stillstand der WeltNormalerweise nutzt Google anonyme Bewegungsdaten, um zu zeigen, wann Geschäfte besonders voll sind. Nun sollen die gleichen Daten Regierungen zeigen, wie leer ihre öffentlichen Orte sind, um so die Wirkung der Maßnahmen gegen das sich ausbreitende Coronavirus besser einschätzen zu können.03.04.2020
Ausbreitung eindämmenDatenschützer: Corona-App nur freiwilligÖsterreich macht es vor, Deutschland könnte folgen: Eine App soll die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Das Programm zeichnet anonymisiert auf, wo die Nutzer welche Menschen treffen. Der Datenschutzbeauftragte und die Justizministerin plädieren für Freiwilligkeit.31.03.2020
Feintuning für den NeustartMuss die Corona-Tracking-App kommen?Mit den genauen Daten einer Tracking-App könnte es gelingen, das Coronavirus gezielter als bisher auszubremsen. Eine permanente Ortung der Menschen wäre ein zu tiefer Eingriff in die Freiheitsrechte. Richtig umgesetzt ist eine Tracking-App aber vielleicht das richtige Mittel zur richtigen Zeit.30.03.2020Von Klaus Wedekind
Kritik an GesundheitsämternPolizei lässt sich Infizierten-Listen liefernDie Gesundheitsbehörden kennen die Namen aller Deutschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Doch einige Ämter in Baden-Württemberg reichen die kompletten Listen an die Polizei weiter. Die Begründung für diesen Datenabfluss: Den Beamten fehle Schutzkleidung, sie müssten sich schützen. 26.03.2020
Überwachung von InfiziertenSlowakei erlaubt Staatszugriff auf HandydatenÜberlegungen, personalisierte Mobilfunkdaten zur Verfolgung von Corona-Infektionsketten zu verwenden, stoßen in Deutschland nicht nur bei Datenschützern auf Widerstand. Die Slowakei ist weiter: Dort bekommt der Staat jetzt umfassenden Zugriff auf Bewegungsprofile.26.03.2020
Überwachung von InfektionenDatenschutz in Corona-Krise "kein Hindernis"Die rigiden Maßnahmen einiger asiatischer Staaten im Kampf gegen das Coronavirus scheinen erfolgreich zu sein. Auch in Deutschland sei vieles machbar, sagt der Datenschutzbeauftragte Kelber zu ntv.de. Er warnt aber vor Chinas Methoden und verteidigt die Datenlieferung der Telekom an den Staat.19.03.2020
Maßnahme gegen Corona-KriseRegierung in Wien analysiert HandydatenChina tut es, Südkorea und Israel auch: Die Bewegungsprofile von Corona-Erkrankten und ihren Kontaktpersonen werden via Handydaten ausgewertet und beobachtet. Aus europäischer Sicht ein starker Eingriff in die Grundrechte. Dennoch unternimmt Österreich einen ersten Schritt in diese Richtung.17.03.2020
Der Werbekunde ist KönigSo verhindert man die Facebook-SchnüffeleiÜber Tracking-Cookies können Facebook-Kunden Nutzer im Internet auf Schritt und Tritt beobachten und verfolgen. Unternehmen verstoßen dabei offenbar auch bewusst gegen geltendes Datenschutzrecht. Mit den richtigen Einstellungen kann man sich aber gegen die Daten-Schnüffelei wehren.10.03.2020Von Klaus Wedekind
Hunderte Verdächtige gesichtetBKA und LKA nutzen GesichtserkennungDigitale Überwachungstechnolgie eröffnet Ermittlern ganz neue Möglichkeiten: Tausende Kameraaugen im ganzen Land halten nach Verbrechern Ausschau. Aktuelle Zahlen zeigen, in welchem Ausmaß deutsche Behörden bereits Systeme zur Gesichtserkennung nutzen.10.02.2020
Wieder was gelerntBrauchen wir mehr Videoüberwachung?Videoüberwachung im öffentlichen Raum ist umstritten. Die einen wollen sie ausbauen, um so Kriminelle abzuschrecken und Straftaten aufzuklären. Die anderen sehen ihre Privatsphäre bedroht und fürchten einen Überwachungsstaat. Sind die Sorgen berechtigt? Oder brauchen wir mehr Videoüberwachung?10.02.2020