Erste BundesinnenministerinNancy Faeser hatte niemand auf der RechnungNeben Karl Lauterbach ist vor allem der Name Nancy Faeser nach der Bekanntgabe der SPD-Ministerliste in aller Munde. Bundesweit öffentlich bekannt ist die 51-jährige Hessin nämlich kaum. Und doch ist ihre Berufung für das Innenressort ein folgerichtiger Schritt.06.12.2021
Im Kampf gegen HomophobieInnenminister wollen mehr Schutz für LSBTIDie Zahl der Straftaten gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen in Deutschland ist hoch, die Dunkelziffer wohl noch höher. Deshalb ruft das Bundesinnenministerium jetzt ein Expertenteam zusammen, das sich den verstärkten Schutz der LSBTI-Gemeinde zum Auftrag machen soll.03.12.2021
200 Schutzbedürftige pro WocheBund will afghanische Ortskräfte evakuierenBeim Abzug aus Afghanistan muss die Bundeswehr viele Ortskräfte zurücklassen. Einem Bericht zufolge will Deutschland nun an die Evakuierungsmission anknüpfen und wöchentlich 200 Menschen über Pakistan aus dem Land holen, das mittlerweile von den Taliban kontrolliert wird.29.09.2021
Mehr als eine Milliarde EuroSo viel zahlte die Regierung an BeraterDer Einsatz externer Berater in der Politik ist umstritten. Doch die Bundesregierung griff seit 2017 trotzdem tief in die Kasse und ließ Hunderte Millionen Euro fließen. Auffällig sind dabei die Unterschiede zwischen den Ministerien. Die Linke attestiert eine "verheerende Bilanz".23.09.2021
Analyse sorgt für Ärger im SportDer "Blödsinn" soll finanziell maßgeblich seinDas Innenministerium lässt den deutschen Sport analysieren, um die Förderung zu optimieren. Die ersten Ergebnisse sorgen nun für Aufruhr - vor allem dort, wo die Untersuchung wenig Gutes findet. Doch der Einfluss der Unzufriedenen ist groß und könnte die Analyse damit ins Leere laufen lassen.20.09.2021
Grotian über Ortskräfte-Umgang"Fiasko und Desaster unvorstellbaren Ausmaßes"Das Partnerschaftsnetzwerk afghanische Ortskräfte fordert ein Ende bürokratischer Hürden, damit wirklich alle für Deutschland tätig gewesenen Ortskräfte aus Afghanistan rauskommen. Der Bundesregierung macht der Vereinsvorsitzende Grotian schwere Vorwürfe.24.08.2021Von Sebastian Huld
Bericht: Ministerien uneinsOrtskräfte-Streit schwelte schon im AprilDass es für afghanische Bürgerinnen und Bürger, die für die Bundeswehr tätig waren, lebensgefährlich werden könnte, wenn die Taliban an die Macht kommen, stand schon lange fest. Doch aus dieser Einsicht folgten keine Rettungsaktionen. Das offenbaren Protokolle einer Ministeriumssitzung.20.08.2021
"Moralische Verpflichtung"Seehofer: Müssen allen Ortskräften helfenInnenminister Seehofer sieht Deutschland in Pflicht, den Ortskräften in Afghanistan zu helfen. Dabei verweist er ausdrücklich auf Möglichkeiten der schnellen Verfahren. Dabei sei er auch bereit, ein gewisses Risiko einzugehen. Im äußersten Fall plädiert er zudem für einen deutschen Alleingang.19.08.2021
Reaktion auf Taliban-VormarschDeutschland setzt Abschiebungen nach Afghanistan aus Seit dem Abzug der NATO-Truppen und ihrer Verbündeten erobern die Taliban strategisch wichtige Gebiete in Afghanistan. Die ohnehin schon schwierige Sicherheitslage in dem Land verschlechtert sich dramatisch. Nach den Niederlanden zieht nun auch Deutschland die Konsequenzen.11.08.2021
Grüne werfen SPD "Heuchelei" vorAbschiebung nach Afghanistan ausgesetztNach dem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul setzt die Bundesregierung einen Abschiebeflug dorthin aus - er solle nachgeholt werden. SPD-Chef Walter-Borjans kritisiert die Union wegen ihres Neins zum Abschiebestopp. Die Grünen gehen dagegen die Sozialdemokraten scharf an. 04.08.2021