"Die Bafin ist die, äh …"Habecks Wissenslücken sind peinlichNicht zum ersten Mal offenbart Grünen-Chef Robert Habeck in einem Interview eklatante Wissenslücken. Peinlich daran ist, dass der Parteichef offenbar nicht aus seinen Fehlern lernt.17.08.2020Ein Kommentar von Benjamin Konietzny
Kurz vor der PleiteBafin-Mitarbeiter handelten Wirecard-AktienIn den Monaten vor der Wirecard-Pleite haben Mitarbeiter der Finanzaufsicht Bafin vermehrt mit Aktien des Skandalskonzerns gehandelt. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums an die Grünen hervor - und nicht nur das: Wirecard hatte neben Guttenberg noch einen weiteren prominenten Fürsprecher. 13.08.2020
Finanzpolitiker im "Frühstart"De Masi fordert U-Ausschuss zu WirecardDer Wirecard-Skandal beschäftigt auch den Bundestag: Wer trägt die politische Verantwortung für den Milliardenbetrug? Eine Sondersitzung des Finanzausschusses lässt viele Fragen offen. Linke-Politiker De Masi will deshalb eine parlamentarische Untersuchung.30.07.2020
Wirecard-Fragen von AbgeordnetenBafin-Chef soll falsch informiert haben Anfang Juli wird der Präsident der Bafin vom Finanzausschuss des Bundestags zur Rolle der Finanzaufsicht im Wirecard-Skandal befragt. Über die Zusammenarbeit mit den Behörden in Singapur sagt er da anscheinend nicht die Wahrheit.28.07.2020
Hoffnung im Insolvenzverfahren77 Interessenten für Wirecard-KerngeschäftBei Wirecard dreht sich gerade fast alles um die Aufklärung der kriminellen Machenschaften der einstigen Führungsriege. Derweil versucht der Insolvenzverwalter zumindest Teile des Unternehmens zu retten. Nun sendet er optimistische Signale.24.07.2020
Schadenersatz für Anleger?Bafin im Wirecard-Skandal verklagtZuerst nimmt eine Anwaltskanzlei aus Baden-Württemberg ehemalige Wirecard-Vorstände und die Wirtschaftsprüfer EY ins Visier, nun reicht sie auch Klage gegen Deutschlands Finanzaufsicht ein. Ziel des angestrebten Musterverfahrens: Die Bafin soll für alle Käufe von Wirecard-Aktien ab einem Stichtag haften.24.07.2020
Shortseller über Wirecard-Affäre"Ist es unmoralisch, Betrug aufzudecken?"Vor zwölf Jahren entdeckt Tobias Bosler Unregelmäßigkeiten in der Wirecard-Bilanz. 2010 wendet sich der Leerverkäufer damit an Staatsanwaltschaft und Bafin. Ohne Erfolg, die Ermittlungen werden eingestellt. Stattdessen wird er nun ausspioniert und verfolgt. Mit "Capital" redet der Ex-Investor über diese Zeit.24.07.2020
Merkel wusste von ErmittlungenWirecard-Gespräch in Peking wirft Fragen aufWirecard räumt im Juni Luftbuchungen in Milliardenhöhe ein. Die bis dato gezahlten Steuern waren dementsprechend zu hoch. Jetzt muss der Staat mit Rückforderungen rechnen. Derweil wird bekannt, dass das Kanzleramt schon lange über die Ermittlungen gegen den Zahlungsdienstleister informiert war.21.07.2020
Wirecard-SkandalBafin-Chef will von Mitschuld nichts wissenWarum wurden jahrelang alle Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Fall Wirecard ignoriert? Die Bafin treffe keine Schuld, behauptet der oberste Finanzaufseher Hufeld. Denn mehr Aufsicht sei "in einer Demokratie nicht zulässig". Er sieht bei der Regulierung neuer Tech-Firmen klar den Gesetzgeber in der Pflicht.19.07.2020
"Schlampige" Wirecard-KontrolleOpposition wirft Scholz Nichtstun vorAnfang 2019 erfährt Finanzminister Scholz von den Betrugsermittlungen bei Wirecard. "Diesen Vorwürfen ist nachgegangen worden. Es sind auch Maßnahmen getroffen worden", erklärt ein Ministeriumssprecher. Linke, Grüne und FDP halten diese Darstellung für "widersprüchlich oder zumindest nebulös".17.07.2020