Kann Wirtschaft ankurbelnStudie empfiehlt zwölf Euro MindestlohnSPD und Grüne fordern in ihren Wahlprogrammen, den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 9,60 Euro auf zwölf Euro anzuheben. Einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zufolge würde das die deutsche Wirtschaftsleistung kräftig steigern. Doch unter Ökonomen ist das Vorhaben umstritten.03.09.2021
SPD weiter im Umfrage-Hoch70 Prozent trauen Scholz das Kanzleramt zuDrei Wochen vor der Bundestagswahl geht der Aufwärtstrend für die SPD weiter. Mittlerweile trauen mehr als zwei Drittel der Wahlberechtigten Olaf Scholz den Chefsessel im Kanzleramt zu. Im Lager der Sozialdemokraten sorgen die jüngsten Umfragen für Hochstimmung.03.09.2021
Wieduwilts WocheDie Parteien servieren durchgemampften WortbreiWir erleben den vielleicht spannendsten Wahlkampf seit Jahrzehnten, aber hören die langweiligste Sprache seit Existenz der Bundesrepublik. Es geht gerade um das große Ganze, es wachsen neue Adern der Geschichte - doch statt großer Erzählungen gibt es vor allem von der CDU den schlaffen Sound der Politik.03.09.2021Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Unterlagen zum deutschen EinsatzAfghanistan-Akten sollen nicht gelöscht werdenMit einem Löschmoratorium für Unterlagen zum Afghanistan-Einsatz reagiert das Verteidigungsministerium laut einem Bericht auf eine Forderung der Grünen. Die Akten und Dateien könnten in einem möglichen Untersuchungsausschuss herangezogen werden. Auch die FDP sieht weiter Aufklärungsbedarf.03.09.2021
"Deutschlandtrend" zur WahlSPD-Höhenflug dauert an - Union bricht einNächste Umfrage - nächster Nackenschlag für die Union: Auch im "Deutschlandtrend" liegt die SPD in der Wählergunst deutlich vor CDU/CSU. Obendrein ist mehr als die Hälfte der Befragten mit der Arbeit von SPD-Spitzenkandidat Scholz zufrieden. Die Werte für Laschet sind schlichtweg verheerend.02.09.2021
Online-Meldeform zu Steuerbetrug"Stasi!"-Rufe sind so unbegründet wie gefährlichIn Baden-Württemberg können Bürger anonym und online Hinweise auf Steuerbetrüger geben. Bei Boulevardmedien und politischen Gegnern löst die Meldeform einen erstaunlichen Furor gegen den grünen Finanzminister Bayaz aus. Das ist in gleich mehrerer Hinsicht falsch.02.09.2021Ein Kommentar von Sebastian Huld
Vorbild Baden-WürttembergBaerbock liebäugelt mit Meldeportal für SteuerbetrugIn Baden-Württemberg können Bürger Verdachtsfälle von Steuerbetrug nun online melden. Dessen grüner Finanzminister erntet dafür heftige Kritik. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hingegen findet, die nächste Regierung sollte ein solches Portal auf Bundesebene einführen.02.09.2021
Ex-EUPOL-Personalerin klagt anEU-Ortskräfte "fallen durch den Rost"Die ehemalige Personalchefin der EU-Polizeimission in Afghanistan wirft der EU vor, sich nicht richtig um die eigenen Ortskräfte gekümmert zu haben. Viele befänden sich noch in Kabul, sagt sie. Keiner fühle sich zuständig.02.09.2021
Linksbündnis quasi vom TischBaerbock will am liebsten mit der SPD regieren - als KanzlerinGrünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hält ein Bündnis mit der Linken faktisch für ausgeschlossen. Ihr Wunschpartner heißt SPD. Eine klare Absage an Rot-Grün-Rot kommt aber auch ihr nicht über die Lippen. Bodo Ramelow kämpft unterdessen für das Dreierbündnis.02.09.2021
Grüne in der SchusslinieZoff um Baden-Württemberger "Steuerpranger""Mehr Steuergerechtigkeit" oder "Denunziantentum fördern" - das neue Meldeportal für Steuersünder, das Baden-Württembergs Finanzminister an den Start bringt, sorgt für verhärtete Fronten zwischen Grünen und Schwarz-Gelb. Die Attacken könnten so kurz vor der Bundestagswahl kaum schärfer sein. 01.09.2021