Waffenruhe kein Kriegsende Netanjahu: Israel hat im Iran "noch Ziele zu erreichen" Die Waffenruhe im Iran-Krieg ist vorerst auf zwei Wochen begrenzt. Geht es nach Israels Premier Netanjahu soll der Kampf gegen die Islamische Republik weitergehen. Ob diplomatisch oder auf dem Schlachtfeld - Israel werde seine Ziele erreichen, sagt er und droht: Der Finger bleibe "am Abzug". 08.04.2026
Iran macht Druck auf USAWaffenruhe-Vereinbarung steht schon auf der KippeIst nach wenigen Stunden gleich schon wieder alles vorbei? Am Tag nach der Verkündung einer Waffenruhe im Iran-Krieg häufen sich die Bericht über gegenseitigen Beschuss in der Region. Das israelische Vorgehen im Libanon stößt in Teheran auf Unverständnis.08.04.2026
"Politische Katastrophe"Israels Oppositionsführer wirft Netanjahu Versagen vorUS-Präsident Trump verkündete in der Nacht die Einigung auf eine Waffenruhe mit dem Iran. Israel unterstützt das. Die Opposition in Israel macht Netanjahu Vorwürfe: Er soll nicht einmal "mit am Tisch" gesessen haben.08.04.2026
Iran, Gaza, TodesstrafeSPD-Außenpolitiker: Berlin muss Israel härter kritisieren"Dauerhafte Sicherheit im Nahen Osten wird es nicht durch militärische Mittel allein geben": SPD-Außenpolitiker Ahmetović hinterfragt die gegenwärtige Politik der israelischen Regierung. Von der schwarz-roten Koalition erhofft er sich eine klarere Haltung gegenüber Jerusalem.02.04.2026
Israels Armee will "Pufferzone"Katz will Grenzdörfer im Libanon "nach Vorbild des Gazastreifens" zerstörenIsraels Armee marschiert in den Libanon ein und vertreibt die Menschen zu Hunderttausenden. Nun wird Verteidigungsminister Katz noch drastischer: Er will die Häuser in Dörfern an der Grenze zerstören, wie es die Truppen schon im Gazastreifen getan haben.31.03.2026
Kritiker beklagen RassismusTodesstrafe für Terroristen: Israels Parlament stimmt knapp zuDas israelische Parlament billigt einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen. 62 der 120 Abgeordneten der Knesset stimmen in dritter Lesung für den Vorstoß, der als rassistisch kritisiert wird, weil er de facto nur Palästinenser betrifft.30.03.2026
Nach internationaler KritikKardinal darf Grabeskirche in Jerusalem nun doch betretenZum ersten Mal seit Jahrhunderten wird einem Lateinischen Kardinal der Zugang zur Grabeskirche in Jerusalem verwehrt. Begründet wird dies mit Sicherheitsbedenken. Nach lautstarker Kritik darf der Patriarch das Gotteshaus nun doch betreten.30.03.2026
"Invasionsgefahr neutralisieren"Netanjahu ordnet Ausweitung der Pufferzone im Libanon anIsrael kämpft derzeit mit den USA gegen den Iran. Parallel dazu versucht Jerusalem die Hisbollah im Libanon zu zerstören. Der Süden des Landes soll besetzt werden, um eine Pufferzone zu errichten. Das reicht bisher jedoch nicht aus, wie eine Forderung von Premier Netanjahu zeigt. 29.03.2026
"Gleiches Leid wie in Gaza"Sanchez kritisiert Netanjahu und Führung in TeheranSpaniens Premier Sánchez wirft den Befürwortern des Kriegs gegen den Iran vor, eine "absolute Katastrophe" heraufbeschworen zu haben. Israel verursache im Libanon Zerstörung und Leid - doch nicht nur den israelischen Regierungschef hält Sánchez für radikal.25.03.2026
Raketen auf Berlin?Warum der Iran Europa angreifen könnte, aber nicht willKann der Iran Europa mit Raketen angreifen? Diese Frage schwirrt seit dem Wochenende umher. Der österreichische Oberst Wasinger sagt: Ja, kann er. Der Iran dürfte in seinen Augen an einem solchen Angriff aber nicht ernsthaft interessiert sein. Allein schon wegen der technischen Details.24.03.2026Von Lukas Wessling