Finanzielles LockmittelKreml verspricht Ukraine-Besatzern SteuervorteilMoskau bietet seinem Besatzungsapparat in der Ukraine finanzielle Vorteile an. Im Land stationierte Soldaten und Beamte werden von der Einkommensteuer befreit. Auch "Belohnungen und Geschenke" dürfen die Besatzer völlig legal erhalten, erklärt der Kreml. 31.12.2022
Neujahrsrede zu Ukraine-KriegScholz: "Ein schweres Jahr geht zu Ende""Unser Zusammenhalt ist unser größtes Pfund", sagt Bundeskanzler Scholz in seiner Ansprache zum Jahreswechsel. Er lobt die Deutschen für ihr Mitgefühl. Zwischen Leid und Sorgen, die Russlands Präsident Putin durch seine Invasion in die Ukraine hervorruft, sieht Scholz auch Grund zur Zuversicht.31.12.2022
Selenskyj baut Luftabwehr ausKiew: Moskau hat Schlagkraft für Jahre verlorenPräsident Selenskyj lässt sich von russischen Attacken auf die ukrainische Infrastruktur nicht unterkriegen. Seiner Armee gelingt der Abschuss vieler Raketen und Drohnen. 2023 will Selenskyj die Flugabwehr erweitern. Sein Verteidigungsminister prognostiziert indes Düsteres für russische Truppen.30.12.2022
"Kostspielig und schädlich"Historiker rechnet mit Kriegsende im kommenden JahrPräsident Putin befinde sich "in einem Krieg, den er nicht gewinnen kann", sagt der britische Historiker Kershaw. Moskau habe sich durch die Invasion in die Ukraine isoliert. Da beide Kriegsgegner inzwischen zermürbt seien, prognostiziert Kershaw ein Ende der Gefechte in naher Zukunft.30.12.2022
Warnung vor "Wut der Massen" Moskaus Ex-Oberrabbiner ruft Juden zur Flucht aus Russland aufWeil er den Krieg gegen die Ukraine nicht unterstützt, muss Moskaus Oberrabbiner Pinchas Goldschmid ins Ausland fliehen. Nun ruft der Geistliche die noch in Russland verbliebenen Juden auf, seinem Beispiel zu folgen - solange sie noch können. Seine Sorge: Der Kreml könnte die Unzufriedenheit der Bevölkerung auf die jüdische Gemeinschaft lenken. 30.12.2022
Künstlerin malt für die Ukraine"Den toten Putin stellen wir später in Moskau aus"2014 gründet die ukrainische Zeichnerin Anna Sarvira ein Kollektiv, um auf ukrainische Kunst aufmerksam zu machen. Seit dem russischen Angriff sammeln sie und andere mit ihren Bildern Geld für Hilfsorganisationen und die Armee. Die Darstellung des toten Putin ist nicht überall gern gesehen. 30.12.2022
Geld allein genügt nichtWarum die "Zeitenwende" stocktMit 100 Milliarden Euro Sondervermögen wollte Olaf Scholz die "Zeitenwende" in der Sicherheitspolitik anschieben. Doch Geldmangel ist nicht das einzige Problem. Wie steht es um die dringend nötige Reform? 30.12.2022Von Frauke Niemeyer
Gibt Schuldigen und OpferGauck: Könnten Ukraine noch mehr helfenIm Ukraine-Krieg sieht Joachim Gauck die Rolle des Schuldigen eindeutig besetzt. Es sei an der Regierung, in einem solchen Fall an der Seite des Überfallenen zu stehen, appelliert der ehemalige Bundespräsident. Ein sonst "ehrenwerter" Pazifismus habe an dieser Stelle keinen Platz.30.12.2022
Gerhard Schröder bekommt einenKein Neujahrsgruß von Putin für Scholz und BidenDie Vereinigten Staaten drohten Russlands Präsident Putin mit Enthauptung, sagt sein Außenminister Lawrow. US-Präsident Biden darf deshalb keine frohen Botschaften zum neuen Jahr aus dem Kreml erwarten. Auch Bundeskanzler Scholz wird leer ausgehen - im Gegensatz zu einem Amtsvorgänger.30.12.2022
Raketenfund auf StaatsgebietBelarus geht von möglicher Provokation ausNach Angaben von Staatsmedien ist gestern eine vom Flugabwehrsystem S-300 abgeschossene Rakete auf belarussisches Staatsgebiet gefallen. Der Chef der Flugabwehr des Landes spekuliert als Reaktion darauf über mögliche Ursachen und Beweggründe.30.12.2022