Kreml verhandlungsbereit?Kanzler reagiert auf Putins Ukraine-VorschlägeKurz vor dem Friedensgipfel in der Schweiz macht Putin Kiew eine Art Angebot, das manche eher als "Diktatfrieden" bezeichnen: Russland sei bereit zu verhandeln - wenn Kiew auf weite Teile des Landes und einen NATO-Beitritt verzichtet. Nun äußert sich auch Kanzler Scholz.15.06.2024
Friedenskonferenz in den BergenPutin fehlt kaum, Xi aus Peking aber schonMehr als 90 Staaten nehmen teil an der Ukraine-Friedenskonferenz an diesem Wochenende. Putin allerdings nicht. Hätte man sich also alles sparen können? Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Verhandlungs-Marathon in der Schweiz.15.06.2024Von Frauke Niemeyer
"Nicht mehr lange vermittelbar"CSU: Kein Bürgergeld mehr für ukrainische WehrpflichtigeViele Ukrainer fürchten sich davor, in den Krieg gegen die russischen Invasoren ziehen zu müssen und fliehen aus dem Land. Der bayerische Innenminister will sie zur Rückkehr bewegen und das Bürgergeld streichen. Eine Forderung, die nicht alle so vehement teilen.15.06.2024
Marcus Faber im Interview"Militärische Ziele in ganz Russland sind legitim"Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann wirkt künftig im Europaparlament - ihr Nachfolger als Vorsitzender des Verteidigungsausschusses heißt Marcus Faber. Der 40-jährige FDP-Mann aus Sachsen-Anhalt ist ein ebenso entschiedener Befürworter der Ukraine-Hilfen. Im Interview sagt er, was er dennoch anders als Strack-Zimmermann machen will.15.06.2024
Scharfe Kritik an PistoriusRüstungskonzern: Berlin können wir nicht mehr verteidigenSorgen vor einem Krieg auf deutschem Boden muss man sich eigentlich nicht machen - auch wenn es schon Drohungen aus Russland gegeben hat. Der Rüstungskonzern KNDS sieht die Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik ohnehin stark eingeschränkt - und kritisiert Verteidigungsminister Pistorius. 15.06.2024
Abgeriegelte BergidylleSo streng bewacht die Schweiz die Ukraine-KonferenzIm Schweizer Bergparadies findet an diesem Wochenende die Ukraine-Friedenskonferenz statt. Ohne Russland, dafür mit immensen Sicherheitsvorkehrungen. Die Schweizer Behörden haben sich auf alle Szenarien vorbereitet - Hackerangriffe, Sprengstoff-Drohnen und vergiftete Cremeschnitten.15.06.2024Von Kevin Schulte
Zu Opfern schweigt der KremlchefPutin spricht von 700.000 russischen Soldaten in der UkraineEnde 2023 waren es noch 617.000, heute sollen es nach den Worten von Wladimir Putin fast schon 700.000 russische Soldaten sein, die in der Ukraine kämpfen. Wie hoch die Verluste sind, dazu sagt der Kremlchef nichts. Stattdessen fordert er von seiner Armee, die Frontlinie "weiter zu verschieben". 15.06.2024
Wichtiges Signal an KiewEU-Staaten für Beitrittsgespräche mit Ukraine und MoldauEin wichtiges Zeichen kurz vor dem Start der Friedenskonferenz in der Schweiz: Die EU-Staaten einigen sich auf den Beginn von Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldau. Bis zu einer Mitgliedschaft kann es aber noch ein langer Weg sein.14.06.2024
41 Männer im GetreidetransporterUkrainische Grenzer stoppen Dutzende WehrpflichtigeSeit Kriegsbeginn dürfen die meisten ukrainischen Männer das Land nicht verlassen. Viele begeben sich trotzdem auf die gefährliche Flucht. Nicht wenige sterben dabei. Andere werden von den Grenzern gefasst: Im Süden des Landes geht nun eine rekordverdächtige Zahl von Männern den Behörden ins Netz. 14.06.2024
"Militärische Ziele legitim"FDP fordert Fuchs-Panzer für die UkraineDer neue Chef des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag sieht militärische Ziele "in ganz Russland" als legitime Ziele für die Ukraine. Von der Bundesregierung fordert der FDP-Politiker, den Transportpanzer Fuchs zu liefern.14.06.2024