Ukrainische Kinder gefoltertUN-Ermittler finden Beweise für russische KriegsverbrechenDieser Schritt ist ungewöhnlich: Ohne Hinzuziehung eines Gerichts bestätigen UN-Ermittler Vorwürfe von Kriegsverbrechen gegen die Ukraine. Es gebe eindeutige Beweise dafür. Die Taten seien ein "Katalog der Grausamkeit", auch Kinder fielen russischen Soldaten zum Opfer.24.09.2022
Eigene Truppen schickt er nichtKadyrow beschimpft fliehende Russen als feigeUm einer drohenden Einberufung zu entgehen, verlassen Tausende Russen ihr Land. Der tschetschenische Machthaber Kadyrow schmäht die Kriegsgegner als Feiglinge und Vaterlandsverräter. Allerdings will er selber auch keine neuen Soldaten in die Ukraine schicken. 23.09.2022
Bund will Deserteure schützenBaerbock: Asylrecht zählt natürlich auch für RussenIn Russland geht die Angst vor der Teilmobilisierung um. Tausende fliehen deshalb aus dem Land. Der Bund will ihnen die Einreise nicht verweigern. Doch dabei entstünden auch Sicherheitsprobleme.23.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine rückt im Osten weiter vor - Berlusconi sieht Putin als Opfer seines UmfeldsIn den besetzten Gebieten läuft die Zeit gegen die russischen Truppen. Während Moskau eilig Abstimmungen abhält, um die Annexion vorzubereiten, kommt die ukrainische Armee im Donbass immer näher heran. Putin-Freund Berlusconi sieht den Kreml-Chef als Opfer.23.09.2022
Krim besonders betroffenSo sieht die russische "Mobilmachungs-Hölle" ausKaum ist die Teilmobilmachung angeordnet, zieht das russische Militär Tausende Männer ein. Ersten Berichten nach stammen sie vor allem aus südöstlichen Republiken. Auch die besetzte Krim ist stark betroffen, während "echte" Russen offenbar größere Chancen haben, davonzukommen.23.09.2022Von Klaus Wedekind
Kreml könnte Minsk dazu zwingenRuft Belarus seine Bürger zu den Waffen?Als Russland die Ukraine überfällt, stellt Belarus dem Kreml seine Stützpunkte zur Verfügung. Wird das Land nun auch seine Soldaten in den Krieg schicken? Machthaber Lukaschenko lehnt eine Mobilisierung zwar vehement ab - doch unter einem Szenario würde er wohl keine andere Wahl haben. 23.09.2022Von Uladzimir Zhyhachou
TV-Hetzer müssen nicht an FrontKreml nennt Angst vor Einberufung "Hysterie"Die Mobilmachung sorgt bei russischen Familien für Angst und Schrecken: Tausende junge Männer verlassen fluchtartig das Land. Die Regierung spricht von Hysterie und versucht, bestimmte Branchen zu beruhigen. Vor allem Kriegshetzer im Staats-TV sind vom Front-Dienst befreit. 23.09.2022
Parallel zu ScheinreferendenUkraine gibt weitere Geländegewinne bekanntNachdem die Ukraine bereits in den vergangenen Tagen Gebiete in der Region Charkiw zurückerobern konnte, meldet das Militär jetzt die nächsten Erfolge im Raum Donezk. Gleichzeitig laufen in mehreren Gebieten die "Referenden" an. 23.09.2022
Fahnenflüchtige junge RussenRegierung will Asyl für Verweigerer EU-weit regelnRund 300.000 junge Russen sollen für Putin in den Krieg gegen die Ukraine ziehen, einige versuchen, dem durch Ausreise zu entgehen. Dies bezeichnet Regierungssprecher Hebestreit zunächst einmal als "gutes Zeichen". Über die Aufnahme der Männer will die Regierung nun mit anderen EU-Staaten reden.23.09.2022
Interview mit Dmitry Glukhovsky"In Russland herrscht Angst und die Menschen sind sehr passiv"Die Moskauer leben, als gäbe es diesen Krieg nicht, so beschreibt Autor Dmitry Glukhovsky das letzte halbe Jahr. Das ist vorbei. Die Mobilmachung ist ein Schock für die Russen, denn jeder kennt jemanden, der nun an die Front muss. Doch für breite Proteste fehlen Wut und Mut, sagt der Autor, nach dem seit Juni gefahndet wird.23.09.2022