Reservierte Reaktion in MoskauMerkel fordert bei Putin Freiheit für NawalnyZum letzten Mal besucht die Bundeskanzlerin den russischen Präsidenten im Kreml. Während Merkel das Schicksal des Putin-Gegners Nawalny sehr dringlich vorträgt, reagiert Putin schmallippig. Großen Raum nimmt die Lage in Afghanistan ein. Putin nutzt die Gelegenheit, um dem Westen sein Scheitern unter die Nase zu reiben. 20.08.2021
Jahrestag des GiftanschlagsDie Unterhose wird Nawalny zum VerhängnisDie Bilder eines vor Schmerzen schreienden Nawalnys gehen im August 2020 um die Welt. Seine Vergiftung löst ein politisches Beben aus und bleibt dennoch, auch ein Jahr später, nicht gänzlich aufgeklärt. Inzwischen ist der russische Oppositionelle inhaftiert - doch sein Kampf geht weiter.20.08.2021
"Die Rechte der Bürger verletzt"Nawalny droht neue HaftstrafeWegen angeblicher Verstöße gegen Bewährungsauflagen ist Kreml-Kritiker Nawalny bereits zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nun erhebt Moskau eine neue Anklage gegen den 45-Jährigen. Der Vorwurf: Er habe eine Organisation gegründet, die zu unerlaubten Demonstrationen aufrief. Darauf stehen drei Jahre Haft.11.08.2021
Weiterer Anhänger verurteiltNawalny-Bruder erhält BewährungsstrafeDie russische Justiz geht weiter repressiv gegen Anhänger des Oppositionellen Nawalny vor. Nun wird sein Bruder zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Zudem darf Mitstreiter Lyaskin seine Wohnung nachts nicht verlassen und muss ein Jahr in Moskau bleiben. 06.08.2021
Urteil gegen Nawalny-VertrauteSobol darf nachts nicht vor die TürEin russisches Gericht schränkt die Bewegungsfreiheit einer engen Mitarbeiterin des inhaftierten Kreml-Kritikers Nawalny ein. Die 33-jährige Sobol darf 18 Monate lang zwischen 22 Uhr und 6 Uhr nicht mehr ihre Wohnung verlassen. Der Vorwurf: Sie soll gegen Corona-Schutzauflagen verstoßen haben.03.08.2021
Angst vor der JustizRussische Anwaltsgruppe gibt aufDie russische Anwaltsorganisation "Komanda 29" vertritt russische Bürger, die wegen Verrats oder Spionage angeklagt sind. So auch die Bewegung um den inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny. Nun muss die Gruppe selbst Strafverfolgung fürchten und sieht sich zur Auflösung gezwungen. 19.07.2021
Auf Linie mit Positionen MoskausAfD will Beziehungen zu Russland ausbauenVerbote von NGOs? Durchaus vertretbar. Cyberangriffe? Verübt nicht nur Russland. Vergiftung und Lagerhaft von Alexej Nawalny? Keine Opposition. AfD-Co-Chef Chrupalla kann vielen russischen Positionen etwas abgewinnen. Deshalb sucht er die Nähe zu Moskau.25.06.2021
Plan für StrafmaßnahmenEU verschärft Gangart gegen Russland Die Vergiftung des Kremlkritikers Nawalny oder ein mutmaßlicher Auftragsmord in Berlin - die Reaktion der EU auf diese und weitere Übergriffe Russlands fiel bislang eher verhalten aus. Nun will die Staatengemeinschaft auf effektivere Abschreckung setzen. 25.06.2021
"Teil der DNA unseres Landes"Biden: Werden Menschenrechtsverletzungen weiter anprangernDie USA wollen beim Thema Menschenrechte in Russland auch weiterhin nicht schweigen. Das versicherte US-Präsident Biden nach einem Treffen mit Kremlchef Putin. Für den Fall, dass Nawalny im Gefängnis sterbe, kündigte er verheerende Konsequenzen an.16.06.2021
Biden trifft Putin in Genf"Es ist kein Treffen auf Augenhöhe"Mit Spannung wird das Treffen der Präsidenten Biden und Putin in Genf erwartet. Doch es ist kein Gipfel gleich starker Seiten, wie Russland-Expertin Fischer im Interview sagt. Die Beziehungen beider Länder seien so schlecht wie seit dem Ende des Kalten Kriegs nicht mehr.16.06.2021