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Herbstkur fürs GrünRasenpflege im September: Jetzt entscheidet sich, wie er im Frühjahr aussieht

06.09.2026, 06:00 Uhr
Laub im Garten
Laubharken gehört im Herbst zur Rasenpflege dazu. (Foto: IMAGO / Westend61)

Braune Stellen, Moos und kahle Flecken? Der Sommer hinterlässt auf vielen Rasenflächen Spuren. Der September ist der perfekte Monat, um das Grün wieder fitzumachen.

Noch einmal mähen und den Rasen dann bis zum Frühjahr vergessen? Keine gute Idee. Gerade der September ist ein wichtiger Monat für die Rasenpflege: Die große Sommerhitze lässt meist nach, gleichzeitig bleibt noch genügend Zeit, damit sich die Gräser vor dem Winter regenerieren können. Vertikutieren und Nachsäen sind jetzt – je nach Zustand des Rasens und Witterung – noch möglich. Das ist jetzt zu tun!

1. Mähen – aber nicht auf Winterrasur stellen

Auch im September wächst Gras weiter und sollte entsprechend regelmäßig gemäht werden. Dabei gilt: nicht radikal kürzen. Als Faustregel sollte bei einem Schnitt höchstens etwa ein Drittel der Halmlänge verschwinden.

Praktisch ist jetzt ein Rasenmäher, bei dem sich die Schnitthöhe unkompliziert verstellen lässt. Wer ohnehin über einen Neukauf nachdenkt, kann beispielsweise zu einem Akku-Rasenmäher von Einhell, Scheppach oder Gardena greifen – die passende Größe hängt vor allem von der Rasenfläche ab. Derzeit im Angebot, gut bewertet und als "Amazons Tipp" geführt ist beispielsweise dieses Modell von Einhell (inklusive Akku und Ladegerät):

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Für größere Gärten (450 bis 500 Quadratmeter) empfiehlt sich auch dieses Modell von Scheppach, ebenfalls derzeit im Angebot:

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

2. Vertikutieren: Einmal Herbst-Peeling, bitte

Der Vergleich passt erstaunlich gut: Beim Vertikutieren bekommt der Rasen eine Art Peeling. Rasenfilz, Moos und abgestorbenes Material werden herausgearbeitet, sodass wieder Platz für gesunde Gräser entsteht. Der September eignet sich für diesen Pflegeschritt besonders gut, sofern die Bedingungen stimmen. Wer zu spät dran ist und bereits mit Nachtfrost rechnen muss, sollte die Aktion dagegen lieber aufs Frühjahr verschieben. Und: Ein gesunder Rasen ohne nennenswerten Filz oder Moos muss nicht prophylaktisch vertikutiert werden.

Tipp: Für größere Flächen kann ein elektrischer Vertikutierer die Arbeit deutlich erleichtern. Bei kleinen Flächen reicht häufig ein Handvertikutierer beziehungsweise ein Vertikutierrechen.

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3. Kahle Stellen? Jetzt kommt die Nachsaat

Nach Sommerhitze, spielenden Kindern oder Gartenpartys sieht so manche Rasenfläche im September etwas löchrig aus. Genau diese Stellen können jetzt ausgebessert werden. Besonders sinnvoll ist die Nachsaat nach dem Vertikutieren: Bleiben die entstandenen Lücken offen, können sich dort erneut Moos und Unkraut ausbreiten. Wichtig ist, dass die neuen Gräser vor dem Winter noch genügend Zeit zum Anwachsen bekommen.

Mehr als 1.000 Mal im letzten Monat verkauft wurde laut Amazon zum Beispiel der Nachsaat-Rasen des Anbieters Turbogrün:

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4. Herbst-Dünger statt Wachstums-Booster

Beim Dünger lohnt sich jetzt ein genauer Blick auf die Packung. Im Herbst geht es nicht darum, den Rasen noch einmal zu maximalem Wachstum anzutreiben. Spezielle Herbstrasendünger sind auf die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit ausgelegt.

Eine Option ist etwa der Compo-Herbstrasendünger. Der Hersteller empfiehlt eine Herbstdüngung ausdrücklich als Teil der Vorbereitung auf den Winter.

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5. Laub runter – bevor es zur Decke wird

So hübsch buntes Herbstlaub aussieht: Auf dem Rasen sollte es nicht dauerhaft liegen bleiben. Eine geschlossene Laubschicht nimmt den Gräsern Licht und Luft. Regelmäßiges Entfernen gehört deshalb zur simplen, aber wichtigen Rasenpflege im Herbst. Die meisten Gartenbesitzer werden bereits einen klassischen Rechen im Schuppen stehen haben. Auf größeren Flächen kann ein Akku-Laubbläser die Arbeit erleichtern. Auch hier trumpft Hersteller Einhell mit leichten und leistungsstarken Geräten auf:

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Tipp: Die Einhell-Akkus lassen sich mit den meisten Geräten der Marke flexibel nutzen.

Fazit: Der Frühlingsrasen beginnt im September

Wer erst im April über den Rasen nachdenkt, verschenkt eine gute Gelegenheit. September ist Reparaturmonat: kahle Stellen schließen, bei Bedarf vertikutieren, passend düngen und Laub entfernen.

Das bedeutet zwar noch einmal etwas Gartenarbeit – kann aber erreichen, dass der Rasen kräftiger in die kalte Jahreszeit startet. Und vielleicht wartet im Frühjahr dann weniger Flickwerk und dafür schneller wieder sattes Grün.

Quelle: ntv.de