It's raining, man!Regenjacken-Trends 2026: Welche Modelle sind in, welche out?

Trocken durch den Herbst und dabei sogar noch schick: Welche Regenjacken halten dicht und treffen den Zahn der Zeit? Fünf Modelle im Style-Check verraten es.
Die spätsommerlichen Temperaturen wandern auf dem Thermometer nach unten, die nass-kalte Saison beginnt. Jetzt klopft der Herbst an, und das Wetter zeigt sich von seiner unberechenbaren Seite. Zeit, die Regenjacken auszupacken. Im Herbst 2026 bedeutet schlechtes Wetter keineswegs Einbußen im Stil: Gorpcore, gewagte Farben und längere Schnitte dominieren die Straßen.
1. Gorpcore wird modetauglich
Funktionale Outdoor-Jacken sind längst nicht mehr nur für Wanderausflüge ausgelegt, sondern mitten im Alltag angekommen. Wasserdichte Performance-Materialien, verschweißte Nähte, technische Kapuzen und reduzierte Optik treffen auf Jeans, weite Hosen und Sneaker. Das passende Modell hierfür liefert The North Face mit der Antora-Regenjacke. Warum sie bei Amazon als wahrer Gorpcore-Bestseller gilt, gibt es hier zu lesen.
Wasser- und windfest
Verstellbare Kapuze
Günstigere Alternative:
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
2. Statt Schwarz und Grau: Regenjacken dürfen Farbe zeigen
Nicht falsch verstehen: Gedeckte Farben wie Schwarz und Navy und auch erdige Töne wie Braun und Oliv funktionieren weiterhin als zeitlose Klassiker, aber kräftiges Rot, Grün, Gelb, Orange oder Kobaltblau werden im Herbst 2026 wichtiger. Auch Jacken mit Prints sind gefragt. Unser farbiger Favorit ist die Deluge Pro von Berghaus. Die Jacke setzt auf wasserdichtes, atmungsaktives 2,5-Lagen-Material und sieht im Zusammenspiel zweier Blautöne sehr modern aus. Sturmklappen über den Reißverschlüssen, elastische Bündchen und mehr als 75 Prozent recyceltes Material runden die funktionale Shelljacke ab.
Verstellbare Kapuze und Saum
Obermaterial: Hydroshell
Atmungsaktiv
Alternative:
3. Mehr Eleganz: Regenmantel statt Jacke
Regenmäntel reichen 2026 häufiger bis über die Hüfte oder sogar Richtung Knie. Besonders modern wirken Parkas, lange Chore-Coats (Arbeiterjacken aus Denim oder schwerem Baumwolltwill) und Trench-Regenjacken, die Wetterschutz mit einem etwas angezogeneren City-Look verbinden. Für wirklich kalte Regentage eignet sich der Regenparka von Helly Hansen mit kunstfellbesetzter Kapuze. Der Anorak kombiniert die bewährte wasserdichte und atmungsaktive Helly-Tech-Performance-Technologie mit wärmender PrimaLoft-Isolierung.
Verstellbare Kapuze, Sturmklappe
Doppelte Taschen auf beiden Seiten
Längere Alternative:
Übrigens: Das Team vom Produkt-Check hat Regenjacken für Frauen getestet!
4. Mehr ist mehr: Jacken im Utility-Look mit Details
Aufgesetzte Taschen, Kordelzüge, große Kapuzen, funktionale Verschlüsse und auffallende Muster werden bewusst sichtbar getragen, getreu dem Motto: Mehr ist mehr. Natürlich darf in der Auswahl eine Regenjacke von Rains nicht fehlen, denn so schlicht sie auch wirkt, greift sie mit Knopfleiste statt Reißverschluss einen modernen Look auf. Geeignet ist der Coat aufgrund des dünnen Stoffs eher für mildes Herbstwetter und leichten Regen.
Wassersäule von 5.000 Millimetern
Unisex
Verstellbare Kapuze & Belüftungsösen unter den Achseln
Alternative:
5. Statt glänzend: Regenjacken mit mattem Finish
Neben typischem glänzendem Funktionsstoff kommen wachsartige, matte Materialien zurück. Besonders schick wirken sie bei mittellangen Silhouetten – ein moderner Gegenentwurf zur klassischen Outdoor-Shell. Einen Hauch des britischen Country-Looks bringt die Wachsjacke von Romneys mit. Sie besteht aus 100 Prozent gewachster Baumwolle und ist wind- sowie wasserabweisend. Cordkragen, Kapuze und große Taschen unterstreichen den klassischen Outdoor-Stil und machen sie zum robusten Begleiter für nasse Herbsttage.
Aus Baumwolle und Nylon
Abnehmbare Kapuze und modisches Karomuster auf der Innenseite
Empfehlung: Gewachste Jacken mit Imprägnierspray langlebiger machen
Alternative:
Lesetipp: Regenjacken-Verbot tritt in Kraft – diese Modelle sind PFAS-frei
2026 out: Welche Jacken können im Schrank bleiben?
Die Hauptaufgabe einer Regenjacke bleibt klar: trocken halten. Dabei muss die Optik aber nicht komplett unter den Tisch fallen. Einige Schnitte und Farben sind in der diesjährigen Herbstsaison besonders gefragt, wie oben aufgeführt. Nicht im Trend liegen hingegen Oversize-Regenjacken oder jene, die mit besonders großen Markenlogos dick auftragen. Die moderne Regenjacke soll nicht vermitteln, dass es gleich auf Wanderschaft geht. Spannender sind 2026 gewachste Jacken, längere Regenmäntel, Anoraks, Utility-Jacken oder technische Shells mit gerader Silhouette.
Niemals out bleibt jedoch die schlichte schwarze Regenjacke. Sie ist vielleicht kein großer Trend-Hingucker, bleibt aber ein zeitloses Basic – entscheidender sind 2026 der Schnitt, die Oberfläche und wie der Regenschutz letztlich kombiniert wird.










