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5.000 oder 10.000 Euro gespart?Die passenden Tagesgeldangebote für unterschiedliche Budgets

16.09.2026, 04:30 Uhr
Bargeld
Welche Tagesgeldaktion passt zu meiner Anlagesumme? (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)

3,5 Prozent Zinsen für sechs Monate oder drei Prozent für ein ganzes Jahr – welches Tagesgeldangebot lohnt sich mehr? Und wie viel Rendite ist mit 5.000, 10.000 oder 100.000 Euro tatsächlich möglich?

Wer Geld auf einem Tagesgeldkonto parken möchte, sollte nicht nur auf den höchsten Zinssatz schauen. Denn ein höherer Aktionszins ist nicht automatisch die bessere Wahl. Entscheidend ist auch, wie lange der Aktionszins gilt und wie viel Geld für wie lange angelegt werden soll. Wir rechnen anhand von drei Neukundenangeboten vor, welches Angebot sich für unterschiedliche Anlagesummen und Anlagezeiträume am meisten lohnt.

5.000 Euro anlegen: Bis zu 150 Euro Ertrag in zwölf Monaten

Ertrag bei 3 Monaten Anlagedauer*Ertrag bei 6 Monaten Anlagedauer*Ertrag bei 12 Monaten Anlagedauer*
Consorsbank (3,6 Prozent p. a. / 5 Monate)45 Euro79,47 Euro104,90 Euro
VW Bank (3,5 Prozent p. a. / 6 Monate)43,88 Euro88,14 Euro113,63 Euro
Bank of Scotland (3 Prozent p. a. / 12 Monate)37,50 Euro75 Euro150 Euro

*Berechnung mit tagesgeldvergleich.net und fmh.de, ohne Gewähr – die Aktionskonditionen können sich jederzeit ändern; nach Kontoeröffnung gelten die jeweiligen Aktionszinsen für den angegebenen Zeitraum.

Bei einer kurzen Anlagedauer von drei Monaten liegt die Consorsbank mit einem Aktionszins von 3,6 Prozent p. a. für Neukunden beim Zinsertrag knapp vorn.

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Tagesgeldkonto bei der Consorsbank
3,6 Prozent p. a. für 5 Monate

Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Wer das Geld sechs Monate anlegen möchte, erzielt dagegen mit der Volkswagen Bank den höchsten Ertrag: Dort gelten 3,5 Prozent p. a. für sechs Monate für Neukunden, während der Aktionszins der Consorsbank bereits nach fünf Monaten endet.

Bei zwölf Monaten liegt die Bank of Scotland vorn. Bei 5.000 Euro Anlagekapital ergeben drei Prozent p. a. einen Brutto-Zinsertrag von 150 Euro. Voraussetzung für den Willkommenszins sind ebenfalls der Neukundenstatus und die Legitimation innerhalb von fünf Tagen. Zudem gilt die Zinsaktion nur, solange der EZB-Einlagenzins nicht unter die Grenze von 1,25 Prozent fällt.

10.000 Euro anlegen: Bis zu 300 Euro Ertrag in zwölf Monaten

Ertrag bei 3 Monaten Anlagedauer*Ertrag bei 6 Monaten Anlagedauer*Ertrag bei 12 Monaten Anlagedauer*
Consorsbank (3,6 Prozent p. a. / 5 Monate)90 Euro158,95 Euro209,81 Euro
VW Bank (3,5 Prozent p. a. / 6 Monate)87,76 Euro176,28 Euro227,27 Euro
Bank of Scotland (3 Prozent p. a. / 12 Monate)75 Euro150 Euro300 Euro

*Berechnung mit tagesgeldvergleich.net und fmh.de, ohne Gewähr – die Aktionskonditionen können sich jederzeit ändern; nach Kontoeröffnung gelten die jeweiligen Aktionszinsen für den angegebenen Zeitraum.

Bei 10.000 Euro ergibt sich das gleiche Bild wie bei einer Anlage von 5.000 Euro. Da sich der Anlagebetrag verdoppelt, fallen auch die Zinserträge entsprechend etwa doppelt so hoch aus.

Für drei Monate bietet die Consorsbank den höchsten Ertrag, bei sechs Monaten liegt die Volkswagen Bank vorn.

Wer die 10.000 Euro dagegen zwölf Monate auf dem Tagesgeldkonto belassen möchte, erzielt mit der Bank of Scotland mit 300 Euro den höchsten Brutto-Zinsertrag der drei verglichenen Angebote.

100.000 Euro anlegen: Bis zu 2.270 Euro Ertrag in zwölf Monaten

Ertrag bei 3 Monaten Anlagedauer*Ertrag bei 6 Monaten Anlagedauer*Ertrag bei 12 Monaten Anlagedauer*
Consorsbank (3,6 Prozent p. a. / 5 Monate)900 Euro1.589,48 Euro2.098,07 Euro
VW Bank (3,5 Prozent p. a. / 6 Monate)877,55 Euro1.762,81 Euro2.272,69 Euro
Bank of Scotland (3 Prozent bis 50.000 Euro, darüber 1,25 Prozent)531,25 Euro1.062,50 Euro2.125 Euro

*Berechnung mit tagesgeldvergleich.net und fmh.de, ohne Gewähr – die Aktionskonditionen können sich jederzeit ändern; nach Kontoeröffnung gelten die jeweiligen Aktionszinsen für den angegebenen Zeitraum.

Bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro verändern die Höchstgrenzen der Aktionsangebote das Ergebnis. Bei der Consorsbank gilt der Aktionszins für Einlagen bis zu einer Million Euro, während die Volkswagen Bank den Aktionszins ohne entsprechende Obergrenze gewährt.

Bei der Bank of Scotland gilt der Willkommenszins von drei Prozent p. a. dagegen nur für Guthaben bis 50.000 Euro. Bei einer Anlage von 100.000 Euro werden daher 50.000 Euro mit drei Prozent und die übrigen 50.000 Euro mit dem regulären Zinssatz von derzeit 1,25 Prozent p. a. verzinst. Daraus ergibt sich über zwölf Monate ein Brutto-Zinsertrag von 2.125 Euro. Damit liegt die Bank of Scotland bei dieser Anlagesumme hinter der Volkswagen Bank, die in der Beispielrechnung nach zwölf Monaten auf 2.272,69 Euro kommt.

Wichtig: Steuern sind gegebenenfalls zu berücksichtigen

Die in den Tabellen genannten Zinserträge sind Bruttowerte vor Steuerabzug. Zinserträge zählen zu den Kapitalerträgen und unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Über einen Freistellungsauftrag können Kapitalerträge allerdings bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags ohne Steuerabzug ausgezahlt werden. Dieser beträgt 1.000 Euro pro Person beziehungsweise 2.000 Euro bei zusammen veranlagten Ehepaaren und Lebenspartnern. Der Freistellungsauftrag kann auch auf mehrere Banken verteilt werden.

Wie viel von den in den Tabellen ausgewiesenen Zinserträgen netto übrig bleibt, hängt daher unter anderem davon ab, in welchem Umfang der persönliche Sparer-Pauschbetrag bereits ausgeschöpft ist und ob Kirchensteuer anfällt.

Consorsbank: 3,6 Prozent p. a. für fünf Monate bis eine Million

  • Zinssatz: 3,6 Prozent p. a.

  • Für Neukunden: Privatkunden, die in den letzten 6 Monaten keine Konten und/oder Depots bei der Consorsbank geführt haben

  • Laufzeit: für 5 Monate, vierteljährliche Gutschrift

  • Aktionszins für Einlagen bis 1 Million Euro

  • Einlagensicherung: über Frankreich (A+-Bonität) für bis zu 100.000 Euro und den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken

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Tagesgeldkonto bei der Consorsbank
3,6 Prozent p. a. für 5 Monate

Volkswagen Bank: 3,5 Prozent für 6 Monate, unbegrenzt

  • Zinssatz: 3,5 Prozent p. a.

  • Für Neukunden: Personen, die in den letzten 12 Monaten vor Antragstellung kein Tagesgeldkonto (Plus Konto) bei der Volkswagen Bank oder der Audi Bank unterhielten

  • Laufzeit: für 6 Monate, monatliche Gutschrift

  • Aktionszins auf Einlagen ohne Obergrenze

  • Einlagensicherung: über Deutschland (AAA-Bonität) für bis zu 100.000 Euro und den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken

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Tagesgeldzinsen bei der Volkswagen Bank
3,5 Prozent p. a. für 6 Monate

Bank of Scotland: Drei Prozent für bis zu zwölf Monate, bis 50.000 Euro

  • Zinssatz: 3,0 Prozent p. a.

  • Für Neukunden: in Deutschland wohnhaft und in den letzten 6 Monaten kein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland geführt

  • Laufzeit: bis zu 12 Monate

  • Bedingung: Legitimation innerhalb von 5 Tagen, EZB-Einlagenzins bleibt über 1,25 Prozent

  • Aktionszins auf Einlagen bis 50.000 Euro, jährliche Zinszahlung

  • Einlagensicherung: bis 100.000 Euro über Deutschland pro Kunde und Bank

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Tagesgeldzinsen bei der Bank of Scotland
3,0 Prozent p. a. für bis zu 12 Monate

Fazit: Drei Angebote für unterschiedliche Spartypen

Wer bereit ist, regelmäßig die Bank zu wechseln und nach Ablauf einer Zinsaktion nach dem nächsten Tagesgeldangebot zu suchen, kann mit der Consorsbank vom höchsten Aktionszins der drei verglichenen Anbieter profitieren. Das Angebot eignet sich damit gut für sogenanntes Zinshopping.

Für eine Anlagedauer von sechs Monaten und insbesondere für höhere Anlagebeträge ist die Volkswagen Bank interessant. Sie bietet 3,5 Prozent p. a. für sechs Monate und begrenzt den Aktionszins nicht auf eine bestimmte Anlagesumme. Im Beispiel mit 100.000 Euro erzielt sie deshalb über sechs und zwölf Monate den höchsten Ertrag. Zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung ist die Volkswagen Bank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB angeschlossen.

Wer dagegen bis zu 50.000 Euro längerfristig auf einem Tagesgeldkonto parken möchte, findet bei der Bank of Scotland eine interessante Alternative. Der Willkommenszins von drei Prozent p. a. kann bis zu zwölf Monate gelten und verspricht bei 5.000 und 10.000 Euro in der Beispielrechnung den höchsten Ertrag über ein Jahr.

Quelle: ntv.de