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ThüringenBSW-Spaltung sorgt für Gesprächsstoff im Landtag

05.09.2026, 16:46 Uhr
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Der Bruch vieler BSW-Abgeordneter mit ihrer Partei und die Frage nach Konsequenzen beschäftigten auch dir Besucher beim Tag der offenen Tür im Landtag.

Erfurt (dpa/th) - Der Parteiaustritt von fast allen Thüringer BSW-Abgeordneten hat sich einen Tag später auch auf den Tag der offenen Tür im Landtag ausgewirkt. Das Thema habe viele Besucher beschäftigt, sagte Landtagspräsident Thaddäus König am Rande der Veranstaltung.

Der Tag der offenen Tür sei dafür da, direkten Kontakt mit Abgeordneten zu haben und Antworten auf Fragen zu bekommen. "Dafür war das kein schlechter Moment", so König. Zwar seien mit insgesamt rund 3.500 etwas weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch dokumentiere die Zahl das Interesse der Menschen am Landtag und dessen Arbeit.

König zeigte sich zudem zuversichtlich, dass trotz der Entwicklungen die Landtagssitzung in der kommenden Woche weitgehend wie geplant zustande kommen könne.

Parteiaustritte rütteln an Regierungskoalition

Am Freitag hatten mehrere BSW-Landtagsabgeordnete im Dauerstreit mit dem Bundesvorstand und Parteigründerin Sahra Wagenknecht ihren Austritt aus der Partei erklärt. Darunter sind etwa die bisherige Fraktionsvorsitzende Sigrid Hupach und auch die bisherige Landesvorsitzende, Finanzministerin und Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf. Ein Großteil der Ausgetretenen plant, weiter die Regierungskoalition zu stützen, die zwischen CDU, SPD und BSW geschlossen worden war.

Die BSW-Spaltung war auch das prägende Thema bei der traditionellen Podiumsdiskussion mit den Fraktionsvertretern zum Tag der offenen Tür.

Quelle: dpa

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