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SachsenWie teuer wird die Martinsgans?

17.10.2026, 04:03 Uhr
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Am Martinstag kommt in vielen Haushalten ein Gänsebraten auf den Tisch. Mit welchen Preisen müssen Verbraucher in diesem Jahr rechnen?

Dresden (dpa/sn) - Wer den Martinstag mit Gänsebraten feiern möchte, muss in diesem Jahr nicht wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für deutsche Gänse werden relativ stabil bleiben, wie der Sächsische Geflügelwirtschaftsverband auf Anfrage mitteilte. Die Erzeuger rechnen demnach mit einer maximalen Preissteigerung von fünf Prozent aufgrund höherer Mindestlöhne.

Im vergangenen Jahr hatte der Verband den Preis für eine frische Gans aus deutscher Erzeugung auf etwa 20 Euro pro Kilo beziffert. Tiefkühlware aus Deutschland sollte demnach um die 15 Euro pro Kilogramm kosten.

Züchter nennt auch Futterpreise als Grund für Anstieg

Einen ähnlichen Preisanstieg wie der Verband erwartet auch Züchter Lorenz Eskildsen. Als Grund nannte er höhere Kosten bei Futter und Mindestlöhnen. Eskildsen schlachtet jedes Jahr rund 30.000 Tiere für den Verkauf in den eigenen Hofläden und in regionalen Kleinbetrieben.

Die Gänsesaison beginnt traditionell am 1. November. Zehn Tage später, am 11. November, steht der Martinstag an. In vielen Haushalten kommt dann der erste Gänsebraten des Jahres auf den Tisch. Als zweite wichtige Absatzzeit für die Produzenten gilt Weihnachten.

Quelle: dpa

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